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Freitag, 5. Juli 2013

Vom Training, wie man mit Emotionen umgehen kann

Starke Emotionen wecken oft (vom limbischen System gesteuert) nahezu automatische Reaktionen aus.
Im Unterschied zu einer instinktiven Reaktion wie dem Fortziehen der Hand von einer heißen Herdplatte, lässt die Reaktion auf eine Emotion aber noch einen kleinen Spielraum, der es erlaubt, die Reaktion auf eine Emotion zu steuern.
Das kann man trainieren.

Die heilende Kraft der Gefühle


Wer bin ich, was davon weiß ich, was davon sollen andere erfahren? Wer werde ich sein?

In ZEIT online geht es um den richtigen Lebenslauf und die besten Voraussetzungen für eine Bewerbung im Internet.
In meinen Blogs geht es um das, was mich gerade interessiert und was ich für ungefährlich halte, anderen mitzuteilen.
In meinen Tweets geht es um das, was ich möglichst vielen mitteilen will.
In meinen Mails um das, was ich einem bestimmten Personenkreis mitteilen will, oft, aber bei weitem nicht immer, einer bestimmten Person.
Google verfolgt das meiste davon mit und erinnert mich immer wieder daran.
Die NSA verfolgt noch mehr davon mit, mag es aber gar nicht, wenn jemand darauf aufmerksam macht.
Im ichkurs geht es darum, wer ich sein könnte, je nach dem, wie meine Werte, meine Ziele und meine Beliefs sich entwickeln. Ich habe mir vorgenommen, mich etwas darüber zu informieren.
In S. Friedrich: "Wer wir sind", sagt H. v. Moltke: "Wir tragen Verantwortung für uns selbst".

Wie wichtig ist in dem Kontext für mich, was andere mit ihrem Leben angefangen haben? Wie wichtig ist, was zu tun, ich mich im Augenblick entscheide?
Wer werde ich sein? Wer werde ich gewesen sein?

Dienstag, 18. Juni 2013

Verstand und Bauchgefühl - Wonach sollen wir uns richten?

Der Verstand befasst sich mit konkreten Zielen und schätzt ab, was getan werden muss, um es zu erreichen.
Das "Bauchgefühl" baut auf unseren bisherigen Erfahrungen auf und meldet: "Das könnte Spaß machen." oder "Nein, das wird mir zuviel."
Das ist meine Zusammenfassung von dem, was im ichkurs sehr viel differenzierter und unter Bezug auf die wissenschaftliche Diskussion über Konflikte zwischen Zielen und Werten gesagt wird. Dort wird freilich von "zwei Gehirnen", dem Kopf- und dem Bauchgehirn gesprochen, um deutlich zu machen, dass auch das "Bauch"gefühl im Kopf entsteht.

"Wonach sollen wir uns richten?" ist natürlich nur eine rhetorische Frage. Nach beiden natürlich. Wir müssten es nur fertig bringen, auch beide zureichend wahrzunehmen.
Der erste Schritt ist, sich bewusst zu machen, dass es zwischen beiden Konflikte geben kann.* Wenn wir merken, dass wir ein Ziel zwar fest im Blick haben, aber doch nicht recht damit voran kommen, ist bestimmt das Bauchgefühl im Spiel. Marco von Münchhausen nennt es den "inneren Schweinehund" und rät dazu, sich mit ihm anzufreunden, mit ihm zusammenzuarbeiten.
Das heißt Konfliktmanagement zwischen beiden Sehweisen zu betreiben oder: sich selbst verstehen zu lernen.

*Zitat aus dem ichkurs:
Spezifische Ziele werden im Kopfgehirn verarbeitet, globale Motto-Ziele im Bauchgehirn. Dem Kopfgehirn sind unsere globalen und ganzheitlichen Ziele egal, es arbeitet nach klaren Richtlinien und Vorgaben und schert sich nicht um das große Ganze. Das Bauchgehirn ist fokussiert auf das große Ganze und steuert Haltungen und Einstellungen und überprüft, ob unsere Ziele in Einklang mit unseren bisherigen Erfahrungen, unseren Beliefs und Werten steht. Dadurch kann es zu Zielkonflikten kommen. Ein Ziel, dass im Kopfgehirn geplant wird, passt dann nicht zu den Erfahrungen und Werten des Bauchgehirns. Das Bauchgehirn verhindert, dass das Kopfgehirn ein Ziel erfolgreich umsetzen kann. (ichkurs)


Übrigens: Der ichkurs ist jetzt schon bei beliefs, das heißt bei  bei Annahmen darüber, wie die Welt ist.
Und bei Überlegungen dazu, wann es nützlich sein kann, umzudenken, und wie man das macht.

Montag, 17. Juni 2013

Sich über seine Werte und ihren Stellenwert klar werden

Was ist wichtig in meinem Leben?

Wie kann ich mir darüber klar werden?

Ich selbst war bei meiner “Werteentdeckung” beeindruckt davon, dass Sicherheit und Universalismus offenbar einen anderen Stellenwert für mich haben, als ich ursprünglich angenommen habe.
Obwohl ich die Messung über mehrere fast gleichbedeutende Aussagen zunächst für wenig zuverlässig hielt, halte ich im Nachhinein die etwas unerwarteten Ergebnisse für ziemlich treffend.

Dienstag, 21. Mai 2013

Wie man Ziele erreicht

das Rubikonmodell

Zitat daraus:
"In den volitionalen Phasen Planen und Handeln, können die folgenden Strategien helfen, die Volition aufrechtzuerhalten:
  • Aufmerksamkeit kontrollieren: Blenden Sie Informationen aus, die sie daran hindern, Ihr Ziel zu erreichen.
  • Motivation kontrollieren: Steigern Sie gezielt Ihre Motivation, in dem Sie daran denken, wie wertvoll Ihr Ziel ist, und dass Sie sich fest vorgenommen haben, es zu erreichen.
  • Emotionen kontrollieren: Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Aspekte, die Sie zufrieden und zuversichtlich stimmen.
    Umwelt kontrollieren: Vermeiden Sie Umgebungen, in denen es Ihnen schwerfällt, Ihr Ziel zu erreichen." (http://ichkurs.de/ziele/rubikonmodell/)

Montag, 6. Mai 2013

Zur Erläuterung des Kommunikationsangebotes im ichkurs


Inzwischen glaube ich, den Sinn der Struktur des Kommunikationsangebotes zum ichkurs besser verstanden zu haben. Ich erläutere es mir in Analogie zu Interneteinrichtungen:
Das persönliche Thema ist der persönliche Blog.
Die Themen ermöglichen es, zusätzlich zum Kursangebot weitere Themen anzubieten.
Die Personen bieten die Möglichkeit, wie bei Twitter und Facebook einzelnen Personen zu folgen.
Der Vorteil für mich ist, dass ich auf einen beschränkten Personenkreis treffe, die alle an dem Thema "Persönlichkeitsentwicklung", mit dem ich mich in diesem Kurs beschäftigen will, interessiert sind. 
Also finde ich in diesem Kommunikationsraum im MOOC ein kleines Internet zu meinem Thema.