Posts mit dem Label Lernen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Lernen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 15. Juni 2024

Über das Lernen mit gutefrage.net

 Das Frageforum gutefrage.net bringt Fragende und Wissende zusammen. Als im Netz Lernende(r) versuche ich dabei, die Fragenden bei ihrem Lernprozess zu unterstützen. Das ist nicht immer einfach und man hat bei jeder einzelnen Antwort dazuzulernen, wenn man die Aufgabe gewissenhaft wahrnehmen will. Also ein Fall von Lernen durch Lehren.

Hierzu ein Beispiel vom Frageforum gutefrage.net:

"Ich möchte nur wissen ob das gedicht zu er Gattung der Balladen zählt." [...]

"Das Gedicht ist eine Ballade. Aber (eine) reine Antwort auf die Frage hilft dir nicht, wenn du nicht weißt, was eine Ballade ist, nämlich Erzählung, dramatischer Dialog in Gedichtform, also eine Verbindung der Dichtungsgattungen: Epik, Dramatik und Lyrik. Und das Frageforum gutefrage.net ist nicht mehr sinnvoll, wenn die, die hier Antworten geben, einfach nur vorsagen und den Sinn von Fragen (dass man etwas dazulernt) kaputt machen. Denn hier fragen immer wieder Schüler, die nicht lernen wollen, sondern nur vortäuschen wollen, dass sie etwas gelernt haben.

Ich verbringe inzwischen viel Zeit auf diesem Forum, weil ich gemerkt habe, dass viele Schüler von ihren Aufgaben überfordert sind und dass sie ohne Hilfen die Antworten, die die Wikipedia gibt, nicht verstehen können. Und weil Lehrer bei der heutigen Belastung nicht jedem Schüler einzeln Schritt für Schritt seine Fragen beim Lernprozess beantworten können. Aber wenn ich Schüler schreibe, meine ich alle Lernenden aller Geschlechter und aller Lernstufen. Bedeutende Künstler haben sich immer wieder als Schüler verstanden. Guy de Maupassant als Schüler von Flaubert und Bach, vielleicht der bedeutendste europäische Musiker aller Zeiten, als Schüler von Buxtehude.

Das kann ich aber nicht jedes Mal erklären, wenn jemand eine Nachfrage stellt und ich inzwischen mit etwas ganz anderem beschäftigt bin.

Jetzt aber habe ich Zeit und will es nachholen. Ich selbst habe als Lehrer mit 34 Jahren Berufserfahrung, als ich anfing, mich in die Arbeit der Wikipedia, der Wikiversity und des Wiktionarys einzuarbeiten, von 17-Jährigen und 12-Jährigen lernen müssen und bin nicht immer freundlich behandelt worden, weil Erfahrene nicht immer Geduld mit Anfängern haben. Aber ich weiß, dass das zum Lernen dazu gehört.

Inzwischen lerne ich von Computerprogrammen (künstlichen Intelligenzen), die noch weniger Verständnis für Anfänger haben, und bin darauf angewiesen, dass Menschen mit Einfühlungsvermögen, mir dabei helfen.

Insofern ist es angemessen, dass ich mich bei dir wegen meines fehlenden Einfühlungsvermögens entschuldige und erkläre. Wenn du gleich nach den ersten zwei Sätzen aufgehört haben solltest, dann habe ich wenigstens anderen Lesern erklärt, worum ich mich bemühe."


@Alex2000426

Wenn du das nicht mitbekommen hast, kann ich dir nicht helfen.

@Alex2000426

Das Gedicht ist eine Ballade. Aber reine Antwort auf die Frage hilft dir nicht, wenn du nicht weißt, was eine Ballade ist, nämlich Erzählung, dramatischer Dialog in Gedichtform, also eine Verbindung der Dichtungsgattungen: Epik, Dramatik und Lyrik. Und das Frageforum gutefrage.net ist nicht mehr sinnvoll, wenn die, die hier Antworten geben, einfach nur vorsagen und den Sinn von Fragen (dass man etwas dazulernt) kaputt machen. Denn hier fragen immer wieder Schüler, die nicht lernen wollen, sondern nur vortäuschen wollen, dass sie etwas gelernt haben.

Ich verbringe inzwischen viel Zeit auf diesem Forum, weil ich gemerkt habe, dass viele Schüler von ihren Aufgaben überfordert sind und dass sie ohne Hilfen die Antworten, die die Wikipedia gibt, nicht verstehen können. Und weil Lehrer bei der heutigen Belastung nicht jedem Schüler einzeln Schritt für Schritt seine Fragen beim Lernprozess beantworten können. Aber wenn ich Schüler schreibe, meine ich alle Lernenden aller Geschlechter und aller Lernstufen. Bedeutende Künstler haben sich immer wieder als Schüler verstanden. Guy de Maupassant als Schüler von Flaubert und Bach, vielleicht der bedeutendste europäische Musiker aller Zeiten, als Schüler von Buxtehude.

Das kann ich aber nicht jedes Mal erklären, wenn jemand eine Nachfrage stellt und ich inzwischen mit etwas ganz anderem beschäftigt bin.

Jetzt aber habe ich Zeit und will es nachholen. Ich selbst habe als Lehrer mit 34 Jahren Berufserfahrung, als ich anfing, mich in die Arbeit der Wikipedia, der Wikiversity und des Wiktionarys einzuarbeiten, von 17-Jährigen und 12-Jährigen lernen müssen und bin nicht immer freundlich behandelt worden, weil Erfahrene nicht immer Geduld mit Anfängern haben. Aber ich weiß, dass das zum Lernen dazu gehört.

Inzwischen lerne ich von Computerprogrammen (künstlichen Intelligenzen), die noch weniger Verständnis für Anfänger haben, und bin darauf angewiesen, dass Menschen mit Einfühlungsvermögen, mir dabei helfen.

Insofern ist es angemessen, dass ich mich bei dir wegen meines fehlenden Einfühlungsvermögens entschuldige und erkläre. Wenn du gleich nach den ersten zwei Sätzen aufgehört haben solltest, dann habe ich wenigstens anderen Lesern erklärt, worum ich mich bemühe.

Dienstag, 24. Januar 2023

ChatGPT und die Zukunft des Lernens: Evolution statt Revolution

ChatGPT und die Zukunft des Lernens: Evolution statt Revolution 

"[...] Auch ChatGPT wird gewisse kognitive Prozesse übernehmen, zum Beispiel als Schreibassistent, um eine Schreibblockade zu überwinden und einen ersten Entwurf eines Texts zu erstellen, der anschließend von den Schüler:innen oder Student:innen inhaltlich weiterentwickelt wird. Problematisch wird die Existenz eines solchen Werkzeugs aber dann, wenn die Lernenden gerade diejenigen Kompetenzen erwerben sollen, welche von der KI auf Knopfdruck erledigt werden können. Das kognitive Tool soll die Lernenden schließlich beim Lernen unterstützen, es darf ihnen nicht den Lernprozess abnehmen. Das ist ein ernstzunehmendes Problem. Es gibt meiner Ansicht nach drei Ansätze, wie man darauf reagieren kann: [...]"

außerdem:

https://unterrichten.digital/2023/01/23/chatgpt-unterricht-feedback-mega-prompt/

Montag, 19. Juni 2017

Corporate Learning 2025 MOOCathon 5. Woche DNV GL Oil & Gas

DNV GL Oil & Gas

Erfahrungsbasiertes Lernen effizienter gestalten


Diskussion am Donnerstag:

M. Lindner:
"Knowledge Recording
Kurzbeschreibung:
Aus dem Prozess der Arbeit heraus spontan und ohne Zeitverlust die Impulse sammeln, an denen man spontane Gedanken zum eigenen Prozess hat: "Das funktioniert nicht gut genug, so geht das nicht, das sollte ich irgendwie anders machen" (ohne Lösung) bzw. "Das könnte ich doch besser machen, wenn ich irgendwie XXX verändern würde." (mit einem möglichen Veränderungshebel) Erst einmal nur für sich, als ständig mitlaufende Übung, mit so wenig Aufwand/Energie wie möglich. Erst in einem möglichen zweiten Schritt "loud" - vor allem dann, wenn die Gedanken ein "Wir" betreffen.
Schritt1:
Ein extrem niedrigschwelliger Prozess, in dem ich mit einem Klick in den Recording-Prozess wechseln kann.
So ähnlich wie ein Tweet, den ich nur für mich selbst schreibe.
Schritt2:
Es müsste die Möglichkeit geben, die Impulse einer Woche oder eines Monats zu reviewen. Problem ist natürlich der Zeit-Slot: Das muss ein festes Todo sein, sonst macht das niemand.
(Beim Review könnte/man sollte das auch taggen. Und man kann überlegen, was man ins WOL-Netzwerk schickt.) [...]"

Dienstag, 30. Mai 2017

Corporate Learning 2025 MOOCathon 4. Woche Otto Bock

4. Woche Otto Bock

Auftakt am 29.5.


Doch wie funktioniert Lernen denn nun aktuell im Unternehmen? Um das herauszufinden machen wir zuerst eine „Nabelschau“; wir greifen uns die Person, die wir garantiert am einfachsten beobachten können – wir schauen auf uns selbst und nutzen dazu die folgenden Denkanstöße:
  • Was bedeutet Lernen eigentlich für mich?
  • Wer ist verantwortlich für mein Lernen?
  • Was brauche ich zum Lernen?
  • Wie/wann lerne ich am Arbeitsplatz?
  • Wie halte ich mich für meinen Job wissenstechnisch auf dem Laufenden?
  • Wann/wo würde ich eigentlich gerne lernen, kann/will/darf aber nicht?
  • Was würde ich mir anders wünschen?
Kommentare
"Informationen suchen (seek), sie in den eigenen Kontext einbetten (sense) und das neue Ergebnis weitergeben (share)." (jrobes)

Fontanefan: In den Kommentaren sprechen erfahrene Lerner. Wie aber schafft und hält man Motivation?
Allgemein lässt sich das schlecht sagen. (mehr dazu hier)
Vom Format scheint mir Folgendes ziemlich allgemeingültig: 
"Vom Format her liebe ich kleine Häppchen (5-10 Min), die gut aufeinander abgestimmt sind und mobil abgerufen werden können. Lernen überall und wann ich es auch immer möchte..." (Eléonore Diarra)

Samstag, 24. Mai 2014

Laura Cau über ihre Arbeit mit LdL und Klärung von Fragen dazu

Lauras Poster über die Aufgabenverteilung zwischen Lehrern und Schülern bei LdL

Laura berichtet außerdem, dass sie nur in einer Klasse alle Einheiten mit LdL behandelt. In anderen Klassen behandelt sie vor allem Grammatik mit LdL.

Aber auch dort, wo sie nur LdL anwendet, wird der Lehrstoff auf viele Zweiergruppen aufgeteilt. Das heißt, Lernenden lehren nur einen recht kleinen Teil des Stoffes selbst.

Die Frage ist nun, warum LdL auch für den Anteil des Stoffs so hilfreich ist, der nicht gelehrt, sondern von Lehrenden Lernern gelernt wird.

Diese Frage habe ich im LdL-Blog gestellt; aber vermutlich können meine Leser sie sich selbst beantworten:
"Wer häufig genug gelehrt hat, ..."

Hier die Antwort von den Verantwortlichen des LdL-MOOCs:


Das Entscheidende am LdL-Lernen sind Vernetzung und Interaktion! 
Die Lehrenden beherrschen den Stoff nicht perfekt, es müssen ständig Fragen gestellt oder etwas verbessert werden. Alle müssen die Inhalte gemeinsam reflektieren.

Die Qualität der Schülerpräsentation spiegelt sich also nicht in der Perfektion der Vermittlung, sondern darin, dass Kommunikation unter den Mitschülern ausgelöst und so der Stoff intensiver verinnerlicht wird.

Wenn Sie jetzt sagen, das hätte ich auch gewusst,  ich es Ihnen gern glauben. Aber es ist sehr hilfreich, etwas, was man sich so ähnlich gedacht hat, aus einer anderen Perspektive formuliert zu sehen. Eben: "Vernetzung und Interaktion".

Neben dem LdL-Blog gibt es jetzt auch eine schöne Übersicht der Aktivitäten des MOOCs von Marco im ZUM-Wiki: http://wikis.zum.de/zum/Ldlmooc


Donnerstag, 1. Mai 2014

Web 2.0 Kurs: Lernen in sozialen Netzwerken

Kursstart 30.4.14
Der Kurs widmet sich den Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes populärer Web 2.0 Anwendungen in Unterricht, Lehre und in Bildungsprozessen.
Kursblog

Modul 1:
Soziale Netzwerke


Lernschnipsel
socrative ist eine der vielen Möglichkeiten, neue Medien in den Unterricht einzubinden (Tipp von Elena)

Geschichte der Social Media
Unter dieser Überschrift finde ich einen Flickenteppich, der mich so abschreckt wie ein Text von Adorno. Nur darf ich bei Adorno annehmen, dass ich zu etwas Sinnhaftem durchsteigen werde. Die vorliegende Zusammenstellung freilich erscheint mir völlig mosaikhaft ohne jeden Versuch, innere Zusammenhänge oder gar eine Entwicklung aufzuzeigen. 
Wahrlich eine Aufforderung an den Lernenden, Sinn in das Durcheinander zu bringen.
Das einzige Informative, was ich gefunden habe, ist diese Zeitleiste. Als Tabelle wäre sie freilich viel besser zu überschauen

Links & Literatur vom Kursblog

Gründer, C. (2013): Warum wir soziale Netzwerke in der Online-Lehre nutzen. Ein Beitrag aus bildungswissenschaftlicher Perspektive. In: Junge, T. (Hg.): Soziale Netzwerke im Diskurs.
Zum Schmökern ein ganzer Rundumschlag:
L3T, das Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien.

Dienstag, 17. September 2013

Donnerstag, 1. August 2013

Online teaching, MOOCs und Internetlernen

Ronnie Burt begründet auf dem Edublogger, weshalb er keine Internetlehrveranstaltungen mehr halten will:
  • The measures of success are often wrong – learning experiences are far more important than a checklist of standards and objectives
  • Relationships, connections, and networking are minimized in the rushed online world
  • Differentiation and personalized learning is lost in the pre-created curricula and assembly line experience of most distance courses and MOOCs
  • Motivation and engagement suffer through isolation – we’re seriously becoming ok withvirtual science labs!?
  • The subject matter (and the learners’ needs) should drive instructional strategies, not technology
 Ich folge seiner Aufforderung, einen eigenen Blog zu der Frage zu schreiben:
1. Persönliche Kontakte bedeuten mehr als Internetkontakte.
2. So wie es meist förderlicher ist, Goethe zu lesen als mit Robert Schmidt zu reden, verhilft das Internet des öfteren zu Lernerlebnissen, die man im lokalen Lernumfeld nicht haben könnte. Vor allem hilft es gelegentlich sogar zu persönlichen Kontakten (Danke J.-P-M., K.K., C.S. ...!), sieh Nr.1
3. Wann jemand reif genug ist, dass er sinnvoll die Mehrzahl seiner Lernerlebnisse online sucht, wird in jedem Fall unterschiedlich sein. Es hängt gewiss von seinem lokalen Umfeld und von seiner Medienkompetenz ab.
4. Den meisten Erstsemestern würde ich dringlich davon abraten. - Meine persönlichen Erfahrungen mit MOOCs schlossen genügend Kontakte ein. Da wo - aufgrund von Zeitmangel oder weshalb auch immer - die Kontakte geringer blieben, wirkte sich das bei mir stets negativ auf Motivation und Lernergebnisse aus.

Donnerstag, 9. Mai 2013

Gute MOOCs - böse MOOCs - Openness als Killerkriterium

Dörte Giebel, Monika König und Heinz Wittenbrink stellten bei der re:publica 2013 in ihrer Präsentation Gute MOOCs - böse MOOCs - Openness als Killerkriterium in dreifacher Hinsicht offene MOOCs als die Lernform der Zukunft vor.

Meines Erachtens gilt das aber nur für ein relativ kleines Segment zukünftigen Lernens.
Zum einen:
Viele sind auf stärkere Lernmotivationen angewiesen als die offene Möglichkeit, ganz nach Bedürfnis zu lernen bietet.
Ich verweise nur auf zwei für nicht wenige Lernende wichtige Motivationen:
1. emotionale Zuwendung* (Wie anders bekommt man Hauptschüler dazu, ein Buch zu schreiben und öffentlich über an sich selbst beobachtete Lerndefizite zu schreiben?)
2. äußerer Druck ("Not lehrt beten") - Lernunmotivierte und Lerndemotivierte, die per Definition keine intrinsische Motivation mitbringen, werden wegen des größeren Reizes von Unterhaltungsangeboten abgelenkt, Beispiel Pinocchio. Helfen kann da nur extrinsische Motivation: Lernen für den Lehrer, für die Gruppe oder aufgrund von äußerem Druck. (Mehr zu Motivation hier)
Zum anderen:
Nicht bei jedem Thema reicht das bloße Netzwerk zur Lernsteuerung aus.

Samstag, 19. Januar 2013

MMC13: 1. Hangout und fkmedien: Digitale Lernvorteile

MOOC als Vernetzungserfahrung

Tweets zum mmc13

Blog-aggregator

MOOC in der Schule (Wiki)

Professoren als undercover student in MOOCs

J.Wedekind Blogbeitrag zu MOOC-Didaktik

Hangout mit J. Wedekind

Zusammenfassung von Hangout mit J. Wedekind

H. Wittenbrink: Tipps für Hangouts on Air



Lisa Rosa 10 Tweets darüber, dass ein MOOC keine Didaktik brauche

Isabelladonnas Ulletrulle hört nach dem hangout nächtliche Stimmen (Protokoll)

reingehört:

Stenotopista: Der Imperativ eines MOOC: Nutzt das Internet und lernt! Ein MOOC bietet Strukturen und Rahmen. Verantwortung der Macher: Alles zur Verfügung stellen, unterstützen und begleiten. Neue Kompetenzen hat man einfach, ohne Zertifikat.

Lieschen Müller: Klar jetzt kommt die Frage, wie gut die Teilnehmer sein müssen. Ich dachte immer, open heißt offen.

Herr Oberlehrer: Das bedeutet, dass die Teilnehmenden ihre Kompetenz selbst mitbringen müssen. Für dich, Lieschen: Wer keinen Computer hat oder nur damit spielt, der kann ein MOOc gar nicht finden!

Oberoberlehrer quatscht dazwischen: Warum schäft und schaft bei Isabelladonna alles? Hat sie vorher Schäfchen gezählt??

Stenotopista: Menschen sind Herdentiere .Mir geht es gut, wenn ich in diesselbe Richtung laufe wie die anderen, je mehr, deso besser. Intrinsische Motivation.Die Masse hat motivationalen Drive. Auch Lurkern gehts gut und sie profitieren.

Oberoberlehrer: Achso, weil Schäfchen Herdentiere sind. - Ich nicht, ich bin Oberhirte. 

fkmedien: Digitale Lernvorteile
 (Gekritzel während des Hörens der fkmedien-Sendung)
"Mediales Wissen ist Halbzeug, das weiterverarbeitet werden muss."
Gemeinsames Lernen [wie die Herde im MOOC?  #mmc13]
Kritischer Umgang mit neuen Medien.
Medienpädagog. Manifest. [dazu mein Kommentar, d.h. mein Konzept - kritischer Umgang mit Medienkundlern?] mehr zu Medienpädagogik im ZUM-Wiki
Hallo, was machen die Länder im Vergleich zu Wikipedia und ZUM.de?
Wie veröffentlicht man ein Medium, z.B. das Internet?? Was denken sich die KMs dazu? [Solche Lernziele mag ich. ;-) - Anscheinend mal wieder nicht richtig zugehört, oder?]
'Digitale Medien gut zur Anschauung in Naturwissenschaften, Strukturieren in Mindmaps, interkontinentale Kommunikation.'  [Da unbeschäftigt, zwischendurch Eigenwerbung zu einem internat. Thema: Klimawandel]
Lernen entgrenzt sich. ["Zu Hause und unterwegs lernen schon Kleinkinder, ganz ohne moderne Medien" - sagt mein Meckermann (wie bei Isabelladonna)]
Spiel als Motivation. Ja, ganz wichtig! (vgl. auch: Blogparade. Spielen kann man auch ohne Sinn, das zu Rückriem)

"Internet darf nicht die Primärerfahrung ersetzen." dazu: Jorgen Randers: Investieren Sie in hochwertige Unterhaltungselektronik als Ersatz für die Realität.
"Wenn ihre Mutter dreidimensional und geruchsecht elektronisch in den Raum projiziert wird, wie oft werden Sie sie dann noch tatsächlich besuchen fahren?" Jorgen Randers: 2052, S.382
[Was Randers dabei nicht ausspricht, aber andeutet: Sollte man sich nicht früh daran gewöhnen, dass man vieles nicht mehr unternehmen kann, was früher möglich war?]
Randers' Empfehlung ist freilich dazu gedacht, uns zu erschrecken und durch die positive Formulierung, die Abwehr vor der Wahrnehmung der Gefahr abzuschwächen (mehr zu dieser Verdrängung).

Als Gegengift gegen die in dieser Sendung behaupteten Vorzüge des Lernens mit dem Computer empfehle ich, in die Sendung Doppelkopf mit Manfred Spitzer hineinzuhören (ja, der Hessische Rundfunk ist gar nicht so einseitig), wo er die Thesen seines Buches "Digitale Demenz" (mehr dazu: T. Nolte und Fontanefan) nicht ungeschickt verteidigt.
Schließlich sollte man den zentralen Gedanken von Hans Jonas ernst nehmen, "dass im Zweifelsfall der Unheilsprognose ein Vorrang vor der Heilsprognose eingeräumt werden muss". Jedenfalls, wenn es um das Wohl einer sehr großen Zahl von Menschen geht (Jonas bezieht sich bei seiner Argumentation sogar auf die gesamte Menschheit.)

Und meiner scheinbaren Kritik an dem Satz "Internet darf nicht die Primärerfahrung ersetzen." zum Trotz möchte ich ihn noch einmal energisch gegen die Behauptung "Keine Bildung ohne Medien!" setzen:

Menschliche Begegnungen und Naturerfahrungen (selbst in der instrumentalisierten Form der Abenteuerpädagogik) bieten uns weit mehr an Bildungschancen als die modernen Medien als solche.
Freilich Shakespeares Hamlet geht auch mir über den queckedurchzogenen Rasen meines Hausgartens. Aber was für eine Drohung liegt doch in Randers' Ratschlag: "Investieren Sie in hochwertige Unterhaltungselektronik als Ersatz für die Realität."
Gönnen wir unseren Kindern Primärerfahrungen, so lange sie noch möglich sind!

Bei beiden (mmcc13, fkmedienlurke ich von Zeit zu Zeit und beteilige mich bisher minimal. - Na gut, diesmal ist das mit dem minimal etwas daneben gegangen. (Wird schon wieder besser!)

Ein anschaulicher Spiegelartikel zum "virtuellen Hörsaal" (vgl. MOOC)

Montag, 15. Oktober 2012

Neue Lernkulturen gestalten

 André J. Spang bietet ein Projektseminar am IMB der Universität Augsburg im WS12/13 als Blockseminar an und schreibt dazu:
 Machen statt mitmachen, i-literacy, Kollaboration. Anhand konkreter Projekte sollen die Seminarteilnehmer zeigen, wie Web2.0, SocialMedia und Lerntechnologien eine neue Lernkultur fördern können. 
Ich denke, nach dem, was jetzt schon im Wiki vorbereitet ist, lohnt es sich, dort gelegentlich vorbeizuschaun.

Oder soll's doch lieber ein Harvard-Kurs sein? 100 000 sind schon angemeldet.
Dazu Alan Garber (edX): "We view this as an incredible opportunity for us to ask deeper questions about how people learn and how we as a university help people to learn"

Mittwoch, 9. Mai 2012

opco12 Linkempfehlungen aus der Sitzung vom 9.5.12


Linkempfehlungen aus der Sitzung vom 9.5.12 (Tablets, Tablet-PCs u.ä. und BYOD fürs Lernen)



http://dynabookz.ch/DynabookZ Brainstorming-Wiki für die DynabookZ-Idee http://www.DynabookZ.com





http://wiki.doebe.li/Beat/DemokratisierungDesBeamers

http://www.cenl.zhaw.ch/







http://www.e-teaching.org/news/eteaching_blog/blogentry.2012-05-08.0258734881/et_showEntries?permaLink=1336468025

Blogbeitrag zur Sitzung:
Tablets oder BYOD

In Peru geht's nicht um BYOD, sondern um OLPC. Da kann man sich denken, dass die sehr zur Motivation beitragen.
Messbare Erfolge sind aber offenbar kaum zu verzeichnen, jedenfalls nicht im ursprünglich angestrebten Sinn.

Etwas weit hergeholt mein Beitrag:
Apps u. Touchsreen für Affen
Dann werde ich für ein paar Tage offline sein. Bin gespannt, was in der Zwischenzeit passiert, aber ihr kommt sehr gut ohne mich aus.

Mittwoch, 9. November 2011

Wie lernen Studenten?

"Die überwiegende Mehrheit der Studierenden findet es nicht sinnvoll, soziale Netzwerke zur Kommunikation mit Dozierenden und wissenschaftlichen Assistenten zu verwenden, um beispielsweise Informationen zu Lehrveranstaltungen auszutauschen. Viele Studierende gaben an, die Nutzung sozialer Netzwerke bewusst zu reduzieren, um mehr Zeit für das Studium zu haben."
Future use of IT for work and life at Campus Abschlussbericht
von L. von Boehmer, D. Candreia, D. Dönmez, G. Grote, W. Korosec, I. Titz
https://www1.ethz.ch/id/projects/abgeschlossen/fit4campus/FIT4CampusEndbericht.pdf

Frage an die Onliner:
Habt ihr im Studium in online Netzwerken gelernt oder in face-to-face-Beziehungen?
Frage an die Studenten:
Wie lernt ihr? Beschreibt das obige Zitat euer Lernverhalten?

Lisa Rosa twittert:
Individualisierung beim Lernen heißt nicht, alle lernen für sich allein d gleiche. Es bedeutet: Jeder lernt etw anderes durch Kollaboration.
Meine Frage:
Ist das auch unsere Erfahrung bei kollaborativem Lernen?  Das wäre das Gegenteil von "Knowledge Building – Kollaboration statt Lernen", oder?

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Transaktives Gedächtnis 2

Wegner äußert sich schon 1987 erstaunlich deutlich zu einem Phänomen, das in der G8-Debatte wieder eine große Rolle spielt:
Zitat aus der FR vom 4.10.11 , Leserbriefspalte:
"Nicht Inhalte zählen, sondern [...] der Konkurrenzdruck [...] Beispiel: "Eine Vermittlung wird abgeblockt [gemeint: es wird darauf verzichtet - Fontanefan], weshalb welches deutsches Mittelgebirge welchen Namen haben könnte (um [...] einen eigenen Lernzugang zu bekommen), sondern abgefragt wird: A=Taunus, B=Spessart."

Um diese Methode zu karikieren:
Welche Forderung Wegners greift der Leserbriefschreiber auf?
A=sokratische Methode B=Lernen durch Lehren oder C=keine von beiden?

Anders gefragt:
Wie soll seiner Meinung nach der Gedächtnisinhalt vom Lehrer auf den Schüler transferiert werden?

Besser im Sinne Wegners gefragt:
Wie sollte Ihrer Meinung nach die strukturelle Verankerung des Gedächtnisinhalts vom Lehrer beim Schüler in ihm entsprechender Weise hervorgerufen werden?

Montag, 4. Juli 2011

Vorbereitung für 10. Woche 4.7.- 10.7.

Vorstellung des Themas Qualität im lebenslangen Lernen

Etherpad für Fragen an den Referenten Ulf-Daniel Ehlers am 6.7.

Erste Fragen:
•Wenn nicht der Lernanbieter, sondern der Lerner sein Lernen planen muss, dann wird meiner Meinung nach der Benachteiligte immer weiter zurückfallen. Wie kann man dennoch Chancengleichheit schaffen oder zumindest allzu große Ungleichheit verhindern?
•Natürlich ist der Primarschullehrer nicht allein für die Lernfähigkeit des 50jährigen zuständig. Soll man aber das Risiko eingehen, dass man zwar erst ab 67 in Rente gehen kann, aber mit 50 entlassen wird, weil man nicht selbständig genug sein Lernen auf Gebieten organisiert, die erst, als man 45 erfunden wurden?

Aufzeichnung des Upstreams vom 6.7.11

Blogbeitrag von Monika König, der den Anstoß zum Sammeln von Vorabfragen an den Referenten gab.

Mittwoch, 29. Juni 2011

Mein Lerninput von: Martin Lindner: Microlearning-Vortrag

Meine Erfahrung: In AdobeConnect ist weit leichter zu folgen als im  Ustream. [Erst heute habe ich meine Berührungsängste mit Adobe Connect überwunden.]
Die Zwischenfragen von Robes empfinde ich als durchaus hilfreich.

Microlearning habe ich nach den Texten als Lerndesign empfunden. In Lindners Vortrag erscheint es als Beschreibung der Erfahrungen mit Informationen im Web, speziell Blogartikeln.
Er betont: Definiert ist für ihn nur Microcontent. Was als microlearning bezeichnet wird, ist microteaching, also Lerndesign. Dafür gibt es aber nur Versuche, nichts Idealtypisches.

Zusammenfassung, Diskussionsfragen, Weiterführung im Etherpad zu  microlearning (Etherpad 1: http://ietherpad.com/microlearning00 und Etherpad 2: http://www.ietherpad.com/microlearning).

Kommentare:
Gaby Goldberg

Und hier der Ustream:


Martin Lindner über Microcontent (17 Seiten, nicht typisch micro-)