Theoretisch lernt man bei entdeckendem Leren am meisten, aber:
"die freie und neugierig-forschende Art der Nutzung bei der Arbeit [ist] relativ [selten]. Wir haben einfach keine Zeit und keine Energie, uns ständig von neuem selbst zu orientieren. Was wir wirklich als dringlich und wertvoll empfinden, sind Tipps, Empfehlungen, Vorschläge und Werkzeuge, die uns helfen, unsere Arbeit besser zu machen und uns für unsere konkrete berufliche Zukunft besser aufzustellen. Das ist es, was Plattformen für Mikro-Lernen und Lernerfahrungen künftig leisten müssen. [...]
Einige der weltweit führenden Finanzdienstleistungsinstitute nutzen mittlerweile Online-Bücher und Job-Hilfen, um Software-Ingenieure bei Programmierproblemen "sofort zu unterstützen". Systeme wie GitHub, StackOverfow, O'Reilly Safari und andere sind bereits im Wesentlichen "Lernen im Fluss der Arbeit". Aufregende neue Tools wie WalkMe, GuideMe und EnableNow sind Echtzeit-Lernwerkzeuge, die Ihr Verhalten in verschiedenen Anwendungen verstehen und Ihnen Echtzeit-Anleitungen und Leistungsunterstützung bieten, ohne dass Sie danach fragen müssen." (aus: Martin Lindners Übersetzung von Josh Bersin: A New Paradigm For Corporate Training: Learning In The Flow of Work - Dank an Martin Lindner, Hervorhebungen von Fontanefan)
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Donnerstag, 21. Juni 2018
Montag, 28. September 2015
#cl20 Swisscom
Übersicht zur 2. Woche
Live-Session (Mo, 28.9.14:00)
Für interessant halte ich die Kritik von Lars Richter:
"Was mir an den im Screencast gezeigten Beispielen besonders auffällt, dass die Lernenden mit sich und dem Lerninhalt erstmal alleine sind. D.h. ich eigne mir den Lerninhalt alleine an (durch Videos und Texte) und probiere dann mein Wissen alleine anhand der kleinen Spiele aus. Was mir persönlich fehlt, ist der soziale Kontext, den Lernen braucht, um effizient zu sein. Die eLearnings bieten keine Möglichkeit, sich mit anderen Lernenden zu verntzen - beispielsweise über angebundene Austauschplattformen zu den Inhalten.
Live-Session (Mo, 28.9.14:00)
Und dann hat die Swisscom an uns als Teilnehmer des #CL20 MOOCs zwei Fragen:
- Wie beurteilen wir die aktuellen Lösungen der Swisscom, um digitales Lernen attraktiv zu gestalten?
- Welche Good Practice Beispiele zur Förderung von digitalem Lernen kennen wir?
Für interessant halte ich die Kritik von Lars Richter:
"Was mir an den im Screencast gezeigten Beispielen besonders auffällt, dass die Lernenden mit sich und dem Lerninhalt erstmal alleine sind. D.h. ich eigne mir den Lerninhalt alleine an (durch Videos und Texte) und probiere dann mein Wissen alleine anhand der kleinen Spiele aus. Was mir persönlich fehlt, ist der soziale Kontext, den Lernen braucht, um effizient zu sein. Die eLearnings bieten keine Möglichkeit, sich mit anderen Lernenden zu verntzen - beispielsweise über angebundene Austauschplattformen zu den Inhalten.
Ein zweiter Punkt: Im eLearning selber habe ich keine Möglichkeit gesehen, eine Art "Vorankommen" oder "Ergebnis" festzuhalten. [...]
Auf den ersten Blick (und auf Basis von dem, was gezeigt wurde) fehlen mir daher folgende Punkte bei den eLearnings:
- fehlender Sozialer Kontext durch Bezug zu anderen Lernenden (z. B. Gamification-Elemente: Teamaufgaben, Lerngruppen-Aufgaben etc.)
- fehlende "Bedeutung" (Beim Gamification auch Epic Meaning* bezeichnet)
- Kein Vorankommen oder Fortschritt (Auch hier gibt es viele Gamificationelemente, die diesem Umstand Abhilfe schaffen könnten: Level, Cascading Information, Freischalten neuer Lernumgebungen durch Lösen von Aufgaben etc.)
Martin Geisenheimer teilt mit:
Im Neuaufbau seien berücksichtigt: der soziale und kollaborative Kontext, der es den Shopmitarbeitenden ermöglichen soll, sich über Themen und Lerninhalte auszutauschen. Und zum anderen die Visualisierung des (Lern)Fortschritts
Er fragt nach Umsetzungen, die Richter kennt und ist erfreut über diesen Link zu Thalias Methoden: http://www.onlinehaendler-news.de/handel/19151-thalia-vernetzt-buecher-buchempfehlungen.html
Insgesamt verliere ich bei DB wie bei Swisscom zu viel Zeit beim Versuch, relevante Informationen aufzufinden.
Dennoch scheint mir der Hinweis auf microleaning bei Swisscom interessanter als die Formulierung allgemeinen guten Willens bei der Deutschen Bahn.
*Zwei Zitate zu Epic Meaning:
"Epic Meaning stellt [...] ein effizientes Mittel dar, intrinsische Motivation zu erzeugen, selbst wenn die Tätigkeit selbst keinen Wert (extrinsiche Motivation) besitzt."
"Gemeinnützige Projekte wie Wikipedia zeigen, wie stark Epic Meaning wirken kann: Autoren dieser Webseite haben das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein, was sie dazu motiviert, viel Freizeit in das Schreiben von Artikeln zu investieren."
Ergebnis der Abstimmung über Good Practice-Vorschläge bei Swisscom:

Ergebnis der Abstimmung über Good Practice-Vorschläge bei Swisscom:
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Mittwoch, 29. Juni 2011
Mein Lerninput von: Martin Lindner: Microlearning-Vortrag
Meine Erfahrung: In AdobeConnect ist weit leichter zu folgen als im Ustream. [Erst heute habe ich meine Berührungsängste mit Adobe Connect überwunden.]
Die Zwischenfragen von Robes empfinde ich als durchaus hilfreich.
Microlearning habe ich nach den Texten als Lerndesign empfunden. In Lindners Vortrag erscheint es als Beschreibung der Erfahrungen mit Informationen im Web, speziell Blogartikeln.
Er betont: Definiert ist für ihn nur Microcontent. Was als microlearning bezeichnet wird, ist microteaching, also Lerndesign. Dafür gibt es aber nur Versuche, nichts Idealtypisches.
Zusammenfassung, Diskussionsfragen, Weiterführung im Etherpad zu microlearning (Etherpad 1: http://ietherpad.com/microlearning00 und Etherpad 2: http://www.ietherpad.com/microlearning).
Kommentare:
Gaby Goldberg
Und hier der Ustream:
Martin Lindner über Microcontent (17 Seiten, nicht typisch micro-)
Die Zwischenfragen von Robes empfinde ich als durchaus hilfreich.
Microlearning habe ich nach den Texten als Lerndesign empfunden. In Lindners Vortrag erscheint es als Beschreibung der Erfahrungen mit Informationen im Web, speziell Blogartikeln.
Er betont: Definiert ist für ihn nur Microcontent. Was als microlearning bezeichnet wird, ist microteaching, also Lerndesign. Dafür gibt es aber nur Versuche, nichts Idealtypisches.
Zusammenfassung, Diskussionsfragen, Weiterführung im Etherpad zu microlearning (Etherpad 1: http://ietherpad.com/microlearning00 und Etherpad 2: http://www.ietherpad.com/microlearning).
Kommentare:
Gaby Goldberg
Und hier der Ustream:
Martin Lindner über Microcontent (17 Seiten, nicht typisch micro-)
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Samstag, 25. Juni 2011
Lindner über Microlearning
Lindner über Microlearning "Man hat das Gefühl, technisch geht alles und wir kommen nicht hinterher".
Fontanefan: Microlearning: Ständig gibt es neue Technik, die nicht funktioniert, und wir machen uns davon abhängig, statt Funktionierendes zu verwenden.
Was funktioniert? Wikis und Blogs. Audioboos u Powerpoint sind eine Zeitverschwendung, Videos und Bilder können sinnvoll eingesetzt werden, wenn sie etwas transportieren.
Lindners Gedanken:
Web 2.0 haben wir ungeordnet gelernt, weil es sich ständig weiterentwickelte. Niemand konnte uns den Zusammenhang geordnet vorstellen, weil er noch nicht existierte.
Vielleicht sollte man Leute, die lieber geordnet lernen, auch zum ungeordneten Lernen zwingen? Wolln mal sehn, was rauskommt?
Oder habe ich etwas missverstanden? Hätte man einen Text, könnte ich meine Meinung mit Zitaten belegen.
Meine Vorbereitung auf die Woche zum Microlearning
Ich schau mir mal an, wie die 9. Woche von opco11 vorgestellt wird. Dann lese ich nicht alles, was mir dort als Literatur empfohlen wird, wohl aber höre ich Lindner, damit ich weiß, was ich von ihm zu erwarten habe. Warum lese ich nicht alles? Weil ich mir etwas Entdeckerfreude aufheben will.
Dann überfliege ich mal ein paar Artikel zu dem, was Microblogging bedeutet, z.B:
Twitter
Twittergespräche
Facebook
Soziale Netzwerke
Online-Community
ausnahmsweise nicht alle von Wikipedia. Dann lese ich und schaue mir an, was so zu opco11 getwittert wird und was sonst so einzelne Twitterer twittern:
opco11
z.B. dunkelmunkel
jeanpol
Anntheres
Fischblog
Stephen_H
Und damit lasse ich's fürs erste bewenden. Denn die Gedanken kommen dann von selbst.
Der allererste meiner Leser: Warum sehe ich mir nicht Facebook an? Weil, ja, das findet man hier und hier.
Ja, und dass ich das nicht vergesse, ich bekomme zwar gerne Ratschläge, lasse mich davon aber nur anregen. Und deshalb werde ich mich an meine eigenen Ratschläge vielleicht nicht halten. Denn wenn ich bei der Vorbereitung merke, dass ich doch nicht so die rechte Lust dazu habe, dann lese ich mich vielleicht auch auf einem Blog der erwähnten Twitterer fest und lasse es darauf ankommen, wie und worüber ich in das Thema der Woche hineingezogen werde. Vielleicht passiert es ja doch erst im August.
Dann überfliege ich mal ein paar Artikel zu dem, was Microblogging bedeutet, z.B:
Twittergespräche
Soziale Netzwerke
Online-Community
ausnahmsweise nicht alle von Wikipedia. Dann lese ich und schaue mir an, was so zu opco11 getwittert wird und was sonst so einzelne Twitterer twittern:
opco11
z.B. dunkelmunkel
jeanpol
Anntheres
Fischblog
Stephen_H
Und damit lasse ich's fürs erste bewenden. Denn die Gedanken kommen dann von selbst.
Der allererste meiner Leser: Warum sehe ich mir nicht Facebook an? Weil, ja, das findet man hier und hier.
Ja, und dass ich das nicht vergesse, ich bekomme zwar gerne Ratschläge, lasse mich davon aber nur anregen. Und deshalb werde ich mich an meine eigenen Ratschläge vielleicht nicht halten. Denn wenn ich bei der Vorbereitung merke, dass ich doch nicht so die rechte Lust dazu habe, dann lese ich mich vielleicht auch auf einem Blog der erwähnten Twitterer fest und lasse es darauf ankommen, wie und worüber ich in das Thema der Woche hineingezogen werde. Vielleicht passiert es ja doch erst im August.
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