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Donnerstag, 4. November 2021

Einladung zum OERcamp.global.de

OERcamp.global 2021 – Unconference on OER

Veranstaltungsplan  (https://oercampglobal2021.sched.com/ - 9.-11.12.)



The first 48-hour Festival for Open Educational Resources
December 09–11, 2021 | globally | BarCamp | via Zoom

What is the OERcamp.global?
The OERcamp is a BarCamp on Open Education and Open Educational Resources (OER). “BarCamp” means that everyone can contribute to the programme by submitting their sessions. It is a user-generated (un-)conference. A BarCamp is not only about sharing knowledge: Open issues, ongoing activities and joint reflection can take place in sessions, as well. It’s about sharing and co-creating knowledge, the open way!

The event communication will be in English. Workshop sessions in any other language are highly welcomed!

The OERcamp.global is hosted by the German Commission for UNESCO and Agentur J&K – Jöran und Konsorten, which has been hosting OERcamps since 2012.

How will it work?
Free Registration and Open Call for Sessions will start in late October.
The opening session of OERcamp.global will start on 9 December at 1 pm UTC+0.
We will have 48 hours of sessions and plenary hours, so that everyone can choose the time of the day (or night) to participate in the event.

OERcamp.global will take place in a format called ‘BarCamp’. This unconference format invites everyone to contribute to the programme. It’s an open and participatory event, made of user-generated workshop-events.

Why an OERcamp.global?
Let’s celebrate OER! Let’s share our knowledge, experience and resources! Let’s get to know each other, as individuals, as organisations, globally! Let’s talk about our projects, our aims, our hopes, and also about our doubts and challenges.
 
OER is all about sharing – and why should we stop at geographical borders? We will gather for a 48-hour unconference with practitioners, activists, scientists, nOERds and novices from around the globe. (No, of course, no one has to stay for the full 48 hours. Just pick from the schedule – it’s an all you can learn buffet! ;-))

What can you do?
Towards the end of October we are going to ask you for three ‘P’s: Participate! Present! Promote!

  • Participate in the OERcamp.global between 9 and 11 December.
  • Present your work, share your experiences
  • Promote the event, spread the word within your communities.

All three activities are crucial. Since there is no huge marketing budget for promoting the event, we will rely on the global network of individuals and organisations in the field of OER to spread the word.

To learn more, visit oercamp.global, follow @oercamp on Twitter, subscribe to our news, or contact us via info@oercamp.global.

UNESCO Recommendation on OER
Sessions are welcome on all aspects of OER and Open Education. We especially encourage topics which support the implementation of the UNESCO OER Recommendation regarding the five Areas of Action outlined in the Recommendation:

  1. Building the capacity of stakeholders to create, access, re-use, adapt and redistribute OER;
  2. Developing supportive policy for OER;
  3. Encouraging inclusive and equitable quality OER;
  4. Nurturing the creation of sustainability models for OER; and
  5. Promoting and reinforcing international cooperation in OER.


More on OERcamps

OERcamps open up new and contemporary formats for learning based on openness, sharing, personal meaning, participation and equality. They are the appropriate format of education for a time in which we depend on not only transferring fixed knowledge but also co-creating new knowledge. OERcamps are about sharing, discussing, negotiating solutions for a world in perpetual change.

The OERcamp started as a grassroot movement in Germany in 2012. It has since been awarded the Open Innovation Award, mentioned in the Horizon Report, and highlighted in a UNESCO Report. Learn more about the OERcamps …

OERcamp.global
https://oercamp.global | #oercampglobal
info@oercamp.global | +49 40 340 686 33

c/o Agentur J&K – Jöran und Konsorten, Schmilinskystr. 45, 20099 Hamburg, Germany
The OERcamp.global is hosted by the German Commission for UNESCO and Agentur J&K – Jöran und Konsorten.


Die 200 besten OER-Quellen: https://www.oercamp.de/top200/


Rückblick auf die Veranstaltung anhand einer Youtube-Playlist. Natürlich ist nur ein kleiner Teil der Sessions aufgenommen worden, die aufgezeichnet wurden.


Freitag, 30. Oktober 2020

12 JAHRE OER AUF ZUM.DE ... ODER 23 ODER 25 JAHRE

 Hier übernehme ich vollständig den Blogeintrag von Karl Kirst über die Rolle die die ZUM bei OER und die Rolle, die OER bei der ZUM gespielt hat: 

https://www.zum.de/portal/blog/Karl-Kirst/12-Jahre-OER-auf-ZUMde-oder-23-oder-25-Jahre

Ein kleiner Suchauftrag: Wer findet im Text das überflüssige "auf"?

Und dann: Wenn Karl Kirst sich zu Recht bei Jöran Muß-Merholz wegen seiner phänomenalen Verdienste um OER bedankt, so muss ich mich bei Karl Kirst bedanken, weil er über seine großartige Moderation des ZUM-Wikis zu ZUM und ZUM-Unterrichten herangeführt hat.

Dienstag, 18. Februar 2020

OER-Camp Bad Wildbad 2020 - Auswertung und Verlauf

Von dem, was dem OERcamp in Bad Wildbad vorausging, habe ich im vorigen Blogartikel berichtet.
Nele hat vom OERcamp in Hamburg berichtet:
Neles Rückblick auf das OERcamp in Hamburg Februar 2020

Inzwischen liegen die Ergebnisse des Camps im LISUM in Brandenburg und von Bad Wildbad vor. Sie sind für Außenstehende sicher das Interessanteste:

Sammlung von OER-Materialien 
der OER-Experten (Coaches) und der Arbeitsgruppen (Communities) auf den Tagungen (Camps).

Sie machen deutlich, wie vielgestaltig die Tagung war und dass in der Tat eine Menge dabei herausgekommen ist. Kein Wunder, dass für jemanden, der erstmalig auf so ein Camp kommt, der Tagungsverlauf nicht überschaut werden kann, sondern ihm nur anhand der Ergebnisse etwas durchsichtiger wird.
Und nun zu meinem höchst subjektiven Bericht (75 J., Wikipedianer seit 2004, Mitarbeit im ZUM-Wiki seit 2005, darauf dann auch in der Zentrale für Unterrichtsmedien allgemein und in ZUM Unterrichten, außerdem auch in der Wikiversity, in Wikibooks und bei Wikisource zugange gewesen und gelegentlich zugange. Mit etwas Barcamperfahrung, außerdem in mancherlei Weisen im Netz unterwegs):
In der Vorbereitung bekam ich 19 E-Mails, die mir deutlich machten, dass meine 15-jährige Erfahrung in der Erstellung von OER mich durchaus nicht dafür qualifizierten, das Angebot des Camps auch nur halbwegs angemessen zu nutzen. Da half nur, dass ich mich auf meine KollegInnen von der ZUM verlassen konnte und schon wusste, was ich auf der Tagung oder danach würde erstellen können. Die letzte (20.) Mail, die das Passwort für das WLAN vor Ort enthielt, traf passenderweise - konnt ich's wissen - erst ein, als mein Computer schon verstaut war (mein Smartphone nutze ich unterwegs nur so weit unbedingt nötig), vor Ort benutze ich es über das WLAN, wenn ich hineinkomme.

Von der etwa einstündigen Einführung verstehe ich wegen des Tempos als langjähriger Schwerhöriger (keine Altersschwerhörigkeit) - wie gewohnt - nicht die Hälfte, nicht selten verschwand die optische Unterstützung, bevor ich dazu kam, sie vollständig für die Mitschrift zu nutzen. Aber einige Informationen waren an Tafeln und Wänden dauerhaft zu finden, das ZUM-Team half und am Ende hatte ich aus informellen Gesprächen mehr mitbekommen, als ich ernsthaft zu hoffen gewagt hatte. So hatte ich einige Informationen schon vor der Veröffentlichung der OER-Materialien des Camps.
Es war für mich sehr anregend und ein großer Erfolg - und das, obwohl das Sturmtief "Sabine" mich dazu "anregte", das Camp am Sonntag schon gegen 9:30 zu verlassen statt um 15:30.
Die Tagungsleitung hatte ausdrücklich darauf hingewiesen, dass wegen des Sturms diesmal der Grundsatz, dass die Materialien vor Ort erstellt werden sollten, diesmal nicht unbedingt gelten müsse.
Da ich zweifle, ob es sinnvoll ist, diesen Bericht chronologisch weiterzuführen, hier noch ein paar Eindrücke, die ich in meiner Gruppe gewonnen habe:

Daria an ihrer Schule – wie fast alle Anwesenden – ein weißer Rabe (Was sind denn OER???) ist ständig im Gespräch, findet Gleichgesinnte, arbeitet an ihren Materialien, tauscht sich aus, klagt und greift Anregungen auf.
Klaus berät und probiert H5P aus (Hier bei ZUM apps die Gelegenheit zum Ausprobieren von H5P.) Natürlich kennt er Oliver Tacke schon, den hier anwesenden Spezialisten, aber er testet etwas Neues und führt mich dabei an seine Lernmethode heran.
Matthias, der dynamische junge Mann von der ZUM, der gar nicht so jung ist wie vermutet, ist unermüdlich auf den verschiedensten Feldern tätig, unterwegs und tauscht sich aus. So greift er gleich einige Anregungen von Nicole zu Geschichtskarikaturen auf und baut das Angebot von ZUM Unterrichten dazu aus. Außerdem hilft er Lutz dabei, sein Material zu Nordic Walking internetgerecht auszuarbeiten und ebenso Daira bei ihrem zu Größen, Einheiten und Längenberechnungen
Das mitzuverfolgen ist so anregend, dass ich Mühe habe, mich auf meine Pläne zu konzentrieren. Ohnehin ist viel interessanter, was Matthias über sein Projekt mit einer 9. Klasse zum Ende der DDR und über die Interviews mit Lehrerkollegen, die aus der DDR gekommen waren, zu berichten wusste. Und wie die Hinterlassenschaften des Herder-Instituts (DDR-Gegenstück der Goethe-Institute der BRD) in Helsinki in der Deutschen Schule Helsinki genutzt wurden und wie die Polster der Stühle dann in Estland aufgearbeitet wurden ..., sowieso.


So ein OERcamp lohnt sich also in vielfältiger Weise. Nicht nur wegen der Materialien, die dort entstehen.
Übrigens: Meine Links zu Escape Room und Edubreakout, die ich beim Sonntagsfrühstück erhalten habe, wurden inzwischen über 400 mal abgerufen.

Sonntag, 9. Februar 2020

OER-Camp Bad Wildbad 2020

Zunächst einmal stellt Jöran in einem kurzen Rundgang das OER-Camp vom 7.-9.2.2020 vor.

Als Zweites eine Erläuterung, weshalb ein Treffen vor Ort auf einen Blog zu "Lernen im Netz" gehört: Bei diesem Treffen sind viele OER-Materialien entstanden, die im Netz zur Verfügung stehen werden und vor Ort haben viele etwas gelernt, was ihnen hilft, weitere Lehrmaterialien im Netz anzubieten.

Nun aber möchte ich kurz über meine Erfahrungen mit dem Camp berichten.
OER-Materialien oder Open Educational Ressources, zu deutsch Offene Bildungsinhalte erstelle ich seit etwa 15 Jahren im ZUM-Wiki, neuerdings auch in einer Fortentwicklung dieses Wikis, in der noch schneller direkt einsetzbare Unterrichtshilfen zugänglich gemacht werden sollen, nämlich bei ZUM-Unterrichten.
Ich war auch schon mehrmals bei Barcamps, wo sich spontan vor Ort Lerngruppen bilden, wo jeder mal Vortragender und Koordinator sein kann, aber jeder sich auch in so viel Veranstaltungen, wie in seinen Zeitplan passen, bloß Lernender sein kann.

Bei einem OER-Camp war ich aber noch nie. Angekündigt war, dass möglichst jeder am Schluss des Camps ein oder mehrere Produkte hergestellt haben sollte. Und daneben solle es natürlich viel Lerngelegenheiten geben. Lernen und Lernmaterilalien erstellen liegt mir beides. Die Offenheit, was das sein würde, war ungewohnt und reizvoll.

Vor Beginn des Camps
Dann ergab sich ein kleiner Schock: 20 Tage lang trudelten E-Mails ein, in denen angekündigt wurde, was man beachten solle, was für Angebote gemacht würden und wie man sie nutzen sollte.
Jeder von den etwa 100 Teilnehmern sollte drei Angebote machen, wofür er Experte sein könne. Das ergab also schon 300 Lernangebote, Dann stünden Coaches bereit, die einen in die Erstellung von Material (Podcasts, Videos, Lernpfaden ...) einführen könnten. Neben dem Tagewerk einen Durchblick über dies Angebot zu gewissen, erwies sich für ich als unmöglich.
Aber schon vor dem Beginn des Camps ergab sich im Shuttlebus nach Bad Wildbad ein weiteres ganz unerwartetes Lernangebot. Mein Gegenüber berichtete mir nämlich, dass er an einem Weltregister und einer Weltkarte aller Arbeiten an OER-Materialien der Welt tätig sei. Selbst er gestand mir zu, dass es ein sehr großes Arbeitsfeld sei, für das man wie die Wikipedia Tausende von Mitarbeitern gebrauchen könne, dass sein Team aber leider ziemlich klein sei. Aber was haben sie nicht alles zusammengetragen! (Beispiel 1, Beispiel 2) und hier ein Einzelbeispiel aus Nigeria an:
"[...] This report, which was written by Dr. Obiageli Agbu on behalf of the Commonwealth of Learning, "makes a case for open educational resources in Nigeria and presents a draft OER policy for higher education in Nigeria" (p. vii). The authors note that information and communications technology (ICT) connectivity is currently low (around 25% of the population has internet access) but growing rapidly. [...]"
und blicken dann auf die Karte.

So viel dazu, was vor dem Camp auf mich zukam. 

Über die Ergebnisse des Camps und seinen Verlauf berichte ich

Fürs erste nur:
erste unverarbeitete Impressionen

drei andeutende Links:
sketchnotegame.wordpress.com
EduBreakOut-Kit
Lernpfad zum Ende der DDR

und viele Tweets:
https://twitter.com/hashtag/OERCamp?src=hashtag_click

Hinweis: 
2 OERcamps in Hamburg vom 20.-23. Februar 2020

Samstag, 17. Oktober 2015

Kongress über Urheberrecht

#sindwirdrin

Fotos

mehr dazu
u.a.:
Wie von der Entfristung von § 52a zu einer allgemeinen und umfassenden Klausel für Bildung und Wissenschaft kommen?

Sonntag, 15. September 2013

"Öffentliche Daten nützen, private Daten schützen" - Wo ist die Grenze für Unternehmen?

"Öffentliche Daten nützen, private Daten schützen" - Wo ist die Grenze für Unternehmen? ist der Titel einer

Seminararbeit aus einem öffentlichen Seminar auf Wikiversity in Betriebwirtschaftslehre von Oliver Tacke

Hier stellt O. Tacke seine Erfahrungen mit öffentlichen Seminaren in Wikis vor.


Samstag, 20. Juli 2013

Wikiversity-Treffen in Limburg vom 19./20.7.13

Das Wikiversity-Treffen war das erste seiner Art in der rund acht Jahre langen Geschichte der Wikiversity, und es führte Leute zusammen, die ganz unterschiedliche Erfahrungen mit der Wikiversity gemacht hatten.
Hier stelle ich nur kurz meine Mitschrift zum Bericht von René Pickhardt vor, einem Informatiker, der erlebte, wie ein Kurs der deutschen Schülerakademie dadurch, dass er in der Wikiversity stattfand, einen ganz besonderen Flow erzeugte.
René ist nicht gelernter Pädagoge, sondern promoviert gegenwärtig in Web Science an der Uni Koblenz.
Als solcher hat er wiederholt Schülerakademiekurse abgehalten. Dazu gehören jeweils 16 Schüler und 2 Leiter. Weil die Kurse für hochbegabte Schüler eingerichtet sind, ist eine ständige Überforderung eingeplant. Die Kursleiter können das Kursthema frei wählen. 
Bei Themen zum Bereich Internet kamen die Inhalte weitgehend aus der Wikipedia, weil nur dort zu allen Bereichen des Internets aktuelle Informationen zu finden sind. So entschied sich René nach einigen Kursen, diesmal einen in der Wikiversity zu halten.
Dokumentation seines Kurses in der Wikiversity

u.a.: Feedback für Lehrende mit Info, wie viele Schüler richtig geantwortet haben
Dazu wurde festgestellt, dass das Moodle, das jetzt für die Wikiversity entwickelt worden ist, dies Feedback ermöglichen würde. Das braucht und soll freilich nicht in der Wikiversity zu stehen.

Überlegungen zur Qualitätssicherung 
Ergebnis der Diskussion: Auch Vorläufiges kann vorbildlich sein.

Dann wurde die Tagung mit Informationen zum Moodle für die Wikiversity weitergeführt.

Montag, 6. Mai 2013

200 MOOC-Angebote bewerben sich um Förderung

Die Angebote
Zu Sinn und Zweck des Wettbewerbs

Sandra Schön hat geprüft, wie viele davon angekündigt haben, ihre Materialien als OER zur Verfügung zu stellen.
Ihr Kurs (zusammen mit M. Ebner): L3T's MOOC
Von mir aus demselben Grund geschätzt wie von J. Wedekind der  Kurs von Chr. Spannagel u.a. zu Mathematik, weil Christian Spannagel für Innovation steht. Ich vertraue darauf, dass seine Materialien OER sein werden. (Angesichts des gegenwärtigen Runs auf MOOCs könnte er freilich m.E. die kommerzielle Wiederverwendung ausschließen, ohne dass das der OER-Idee schaden würde.)

Diskussion über die Möglichkeiten und den Sinn von MOOCs (28.4.-4.5.)

Mittwoch, 17. April 2013

OER suchen und finden und OER-Lizenzen

Die Aufzeichnung der Hilfen zur OER-Suche, die Sandra Schön und Richard Heinen organisiert haben, findet man als SchnOERzeljagd auf dem Blog des coer13.

Edutags mit ca. 15 000 Materialien (oft - aber nicht immer - mit freien Lizenzen)

Beispiel: Edutags zum Stichwort Englisch

Vgl. aber auch: Mister Wong (hier meist keine freien Materialien)

Infografik zu: "How to search for Openly Licensed Educational Resources"

OER-Lizenzen
Blog dazu: iRights.info

OER-Einsatzszenarien

Montag, 8. April 2013

Offener Kurs zu offenen Bildungsinhalten: COER13

Der COER13 ist angelaufen.

Sein Programm steht hier.

Daraus hebe ich hervor: OER selber machen (29.04. – 12.05.2013)

OER-Erklärvideo

Tweets zu coer13

Sehr lohnend: Daniel Bernsen zur Frage Warum OER? (nicht zuletzt, weil er auch die Internetnutzung von Schülern in Zentralanatolien anspricht)
Zu beachten auch die Diskussion dazu und Alexander König: Vorsicht "Materialaustausch"!
Noch einmal Daniel Bernsen: Warum die OER-Produktion bei Lehrern (noch) nicht zündet

Da ich seit Jahren mit der Erstellung offener Bildungsinhalte beschäftigt bin (vor allem ZUM-Wiki, ZUM, Wikipedia, aber auch Wikiversity und Wikibooks und anderen Wikis der Wikimedia), wird mir vieles im Kurs nicht neu sein, doch werde ich immer wieder mal dort hineinschauen und vor allem möchte ich auf ihn hinweisen, weil meiner Meinung nach noch viel zu wenige Lehrer sich bei der Erstellung offener Bildungsinhalte beteiligen.
Oft ist es Bescheidenheit, aber auch ein unbestimmtes ungutes Gefühl. Nicht selten sind es auch schlechte Erfahrungen: "Ah, haben Sie das Arbeitsblatt von Herrn A. bekommen?" (Wo man selbst es vor zwei Jahren erstellt, immer wieder aktualisiert und vor vier Wochen Herrn A. zur Verfügung gestellt hat.)

Ich hoffe, dass der Kurs Schwellenängste abbauen und zur Neutralisierung schlechter Erfahrungen beitragen kann.

Wem diese Erläuterung zu wenig ist, der kann mich im ZUM-Wiki auch reden hören. Ich selbst lese meist lieber. Aber es gibt auch Ausnahmen.


Montag, 12. November 2012

Internetkurse und freie Unterrichtsmaterialen im Internet (englischer Sprachraum)

Auf dem Blog Open Culture finden sich:
530 kostenlose Internetkurse
Nachtrag zur obigen Liste (September 2012)

außerdem in der rechten Spalte:

Free Certificate Courses
Free Audio Books
Free Movies
Free Textbooks
Free Language Lessons
Great Science Videos
Smart YouTube Channels
Intelligent Video Sites

Den Hinweis verdanke ich Yvonne Stragies' Blog "Bildungsdialoge".

OER and staff (Vivien Rolfe)
dito: Peter Reed
Zeitschrift für Research in Learning Technology

Samstag, 6. Oktober 2012

OER Barcamp in Bremen

Das OERcamp fand vom 14.09 bis 16.09.2012 in Bremen statt. Ich war anderweitig zu sehr beschäftigt und es war zu weit, als dass ich ihm hätte einen Besuch abstatten können.
Auch bin ich zwar immer wieder mit der Erstellung von OER-Materialien befasst, doch den Gedanken, mit anderen zusammen nicht-eurozentristische Materialien zu erstellen, die an die Stelle herkömmlicher Geschichtsbücher treten könnten (vgl. Geschichte der Menschheit), habe ich inzwischen als zu ehrgeizig aufgegeben. (Oder will vielleicht jemand daran mitarbeiten??)

Doch ich begleite das OERcamp aus der Ferne mit großer Sympathie und möchte hier darauf hinweisen.

Dankbar zitiere ich auch einen Verlagsvertreter mit folgender Feststellung:
Wir müssen sofort Lösungen finden, die es Lehrern in der digitalen Welt erlauben, ihren Unterricht so vorzubereiten, wie sie es in der analogen Welt gewohnt waren: flexibel und rechtssicher, mit voller Konzentration auf guten Unterricht.
(Martinez von Slavata auf dem Blog pisaversteher)