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Mittwoch, 15. Mai 2013

Digitale Demokratie - politische Willungsbildung im Netz

Eröffnung der Themenwoche: hier

Stark auswählende Mitschrift:
Partizipationsgedanke über Internetinstrumente? Liquid Feedback (von der Piratenpartei unabhängig) Mischung von direkter und repräsentativer Demokratie, da Stimmberechtigung übertragen werden kann.

 Damit die Software die demokratische Diskussion fördern kann, muss sie aber bekannter und beliebter werden.  Vorteil für Diskussionsvielfalt. Gefahr des Fortfalls von Anonymität bei Abstimmungen.

Link zur Rolle des Themas auf dem Parteitag der Piraten und auf der re:publica 13

Netz ermöglicht es festzustellen, ob ein Thema als relevant empfunden wird. Beispiel ACTA (europaweiter Protest) 
Journalist Markus Richter: Auch relativ wenige Personen können im Netz "viel Krach machen".

 Beispiel Guttenplag-Wiki: Die Arbeit im Netz ermöglichte erst die Erhärtung des Verdachts; entscheidend für die politische Wirkung waren freilich die traditionellen Medien, weil die Masse der Bevölkerung erst über diese von den Zusammenhängen erfuhr.

Eine Fülle von Bürgerbeteiligungsmöglichkeiten über Netz bereits erprobt.

 Wichtige Stimmen: Frank Rieger vom CCC

Während des Zuhörens ließen sich Links beim ZUM-Wiki erstellen. - Einen Text zum Thema hätte ich wohl nicht gelesen, weil ich a) nicht in Stimmung für Arbeit war b) glaubte, im wesentlichen über das Thema informiert zu sein. Die Sendung stellte aber eine gute Zusammenfassung dar und machte auf wichtige Links aufmerksam. 

Ein Rückblick auf das Funkkolleg mit Hinweis auf die Veröffentlichung der meisten Kollegmaterialien in Buchform

Dienstag, 7. Mai 2013

Netzpolitik und Netzneutralität - fkmedien

Folge (22) Johannes Paßmann: Netzpolitik und Netzneutralität - Wie demokratisch ist das Internet? (podcast) (blog) (Materialien)

Baumhaustweet 2010

John Perry Barlow propagiert Mitte der 90er Jahre: Cyberspace als globaler sozialer Raum Unabhängigkeitserklärung des Internets.

End-to-End-Prinzip: Intelligenz nur bei Sender und Empfänger nicht bei der Übermittlung.

Deep packet inspection zur Überwindung von Engpässen. Ob sie notwendig ist, ist freilich umstritten.
Die Technologie kann einerseits zu einer Art Verkehrsregelung verwendet werden, aber auch zur Zensur.

Bei Mobilfunk ist Deep packet inspection völlig normal, freilich nur zur Verkehrsregelung.

Netzbetreiber werden wohl ihr Geschäftsmodell von opulente Bandbreite auf Knappheit umstellen (da es inzwischen durch Deep packet inspection möglich ist, stellt die Telekom jetzt auf Knappheit um, sie netzt es  freilich Qualitätsstufen).

Wie kann man Netzneutralität bzw. Demokratie im Internet retten? Die Benutzer müssten mündig entscheiden können. Wer nicht Adressat ist, soll nicht über die Behandlung der Nachricht entscheiden dürfen.
Lessig: Beim Internet gibt es seit einiger Zeit The-Winner-takes-it-all-Märkte, aber nicht langfristig für dieselben Winner. Dennoch Grund zur Sorge.

Baumhausregel oder Hausrecht des Gastgebers? Es kommt wohl auf die Ecken des Internets an, in denen man sich befindet.

Meine Position:
Natürlich muss mit Internetdienstleistungen Geld verdient werden können. 
Aber das Internet hat zwei Eigenschaften, die besondere Aufmerksamkeit verlangen: 
1. Es begünstigt Monopole. -  Also ist die Aufrechterhaltung von Wettbewerb sicherzustellen.
2. Es bietet extrem gesteigerte Kontrollmöglichkeiten. Also muss die Freiheit besonders sorgfältig geschützt werden. 

Samstag, 13. April 2013

Digitale Wissensorganisation: "Schwarmintelligenz"

Zum arbeiten zu müde höre ich halt Funkkolleg.

Mitschriftbrocken mit Kommentaren von mir:

Wikipedia hat sehr lange Artikel und Artikel zu Themen, die bisher nie in Enzyklopädien standen (z.B. Hauptfriedhof in Frankfurt).

Die Inhalte der Wikipedia sind "frei wie die Luft". Die Wikipedianer achten darauf, dass dies "Luft" nicht "verschmutzt" wird. (vgl. Wissensallmende)

Fontanefan: Immer wieder ist von 250 Sprachversionen die Rede. Dabei zählt dabei auch die altenglische Version mit und die Zulu-Version. Die altenglische ist m.E. fürs Hobby, die in Zulu ziemlich inhaltslos. Selbst meine Schein-Zulu-Beiträge darin wurden nicht gelöscht. (Ein Beweis für die Kümmerlichkeit des Inhalts) Trotzdem habe ich dort Artikel angelegt, um die Löschung dieser Wikipedia zu verhindern, weil ich immer noch darauf hoffe, dass sich irgendwann fähige muttersprachliche Bearbeiter finden. 

Benutzer:Brackenheim: Zunächst wurden seine Einträge gelöscht, jetzt ist er einer der jüngsten Administratoren.

Fontanefan: Für mich wenig Neues, aber Lob der Wikipedia höre ich immer wieder gern, auch wenn es übertrieben ist. Was mir immer wieder Spaß macht, sind solche Artikel wie der.

Sehr bedauerlich - da möchte ich über die Aussage in der Sendung noch hinaus gehen -, dass die Wikipedia die Produktion anderer Enzyklopädien behindert, ja auf Dauer vermutlich jedes Konkurrenzangebot unterdrückt. Deswegen mache ich hier Werbung für Wikis, die in der Wikipedia gelöschte Artikel weiterhin bereitstellen.  

In der deutschen Wikipedia nimmt die Zahl der Administratoren sogar ab. Neue Autoren sind daher hier weniger wichtig als neue Administratoren. In der englischen Wikipedia dagegen fehlen nicht so sehr Administratoren, sondern - trotz über vier Millionen Artikeln - vor allem Autoren. (Diesen Hinweis verdanke ich einer mündlichen Bemerkung von Aschmidt (vielleicht gebe ich sie aber unkorrekt wieder).

Zur Wikipedia sehr informativ ist das Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung:

Wikipedia

insbesondere:
Christian Pentzold:

Geschlossene Gesellschaft? Wikipedia zwischen Freiheit und Kontrolle

Das gefällt mir gut (nicht zuletzt die Einarbeitung von Hinweisen Ostroms Arbeiten  zum Funktionieren von Allmende trotz der angeblichen Tragik unvermeidlicher Übernutzung)

Donnerstag, 28. März 2013

Die neue Mitteilungswut: Blogs

Die neue Mitteilungswut: Blogs (fkmedien 18)

Text der Redaktion zum Funkkolleg

Weblogs eröffnen neue Formen des dezentralisierenden Dialogs und damit neue individuelle und kollektive Kommunikationsformen. Ausgelöst durch die Blogosphäre entsteht im Moment eine electronic agora im Internet. Wir sind jedoch noch weit entfernt von medientheoretischen Utopien einer egalitären Kommunikation durch Weblogs. Gleichwohl gab es noch nie eine so günstige technologische Infrastruktur, so dass die Utopie von Bert Brecht umsetzbar wäre. Gefordert hatte er, dass die Medien vom Distributionsapparat in  Kommunikationsapparate verwandelt werden sollten und zugleich könnten sie positive gesellschaftliche Veränderungen hervorrufen.(1) Im Konstrast stehen dazu die Blogs, in denen mitgeteilt wird, dass der Autor gestern Frikadellen gebraten hat.
Jürgen Habermas hatte einst folgende Aspekte als Voraussetzung einer egalitären Öffentlichleit postuliert:
1. Gleicheit der Beteiligten.
2. Alles kann Gegenstand des Räsonnements (Kritik, Reflexion) werden.
3. Die Unabgeschlossenheit des Publikums.
4. Ein homogener Raum gleichberechtigter Subjekte, die in einem kritischen Diskurs sich um einen Konsens bemühen.
In der Sendung wird beispielhaft gezeigt, was von diesen Utopien in den Weblogs sich wiederfindet. Aus Sicht des Autors knüpfen am ehesten die Autoren von netzpolitik.org an derartigen Überlegungen an. Auf die Bedeutung von Milblogs wird in den Zusatzmaterialien hingewiesen.(2)
(2) Internationale Blogsphären wie milblogging.com mit ihren aktuell 3.635 Blogs und 21.732 registrierten Mitgliedern in 52 Ländern, bieten Personen mit militärischem Hintergrund die Möglichkeit und die Plattform, von ihren Erfahrungen und Erlebnissen zu berichten und sich darüber auszutauschen. Blogs direkt aus Krisengebieten und Kriegszonen bieten hierbei ein ergänzendes Bild zu dem, was in den Medien berichtet wird.
Breiten Raum nimmt in der Sendung der Konflikt zwischen (professionellem) Journalismus und Laienreportern ein. Verdeutlicht wird, dass es durchaus zur positiven gegenseitigen Beeinflussung kommen kann. Erfolgreiche Onlinemagazine wie “Der Freitag” und “jetzt.de” belegen, dass der Spagat zwischen Jornalismus und Bloggerkultur gelingen kann.
Folgt man der Sendung, so scheint vor allem Selbstverwirklichung und die Erfahrung der Selbstwirksamkeit ein wichtiges Motiv für die Aktivität von Bloggern zu sein. Salopp gesprochen könnte man formulieren: “ich sende, also bin”. Kommentare sind teilweise erwünscht, teilweise werden sie ausgeschaltet, da zu viele Störer diese Interaktivität missbrauchen. Blogs sind vor allem authentische Ausdrucksformen der Selbstvergewisserung und können wie ein Steinbruch von den Lesern benutzt werden, so dass eine parasoziale Kultur entsteht. Es geht in der Regel nicht um eine Veränderung der politischen und sozialen  Kommunikation – abgesehen davon, dass durch diese Art der Kommunikation durchaus eine neue Kommunikationskultur ensteht – es geht um Lifestyle, Lebenskultur und darum, Geschichten zu erzählen (multimediale Narration der Identitätskonstruktion). 200 Millionen Blogs geben einen nicht zu übersehenden Hinweis auf den Bedarf, sich mitteilen zu wollen.
Die Zusatzmaterialien, die von Studierenden der Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit, verfasst wurden, werden die in der Sendung diskutierten Themen erörtert. Es gibt viele Ansatzpunkte zum Dialog und zur kritischen Auseinandersetzung.
Wie schätzen Sie die Bedeutung der Blogosphäre ein? Welche Relevanz schreiben Sie ihr zu? Sind Blogs ein sinnvolles Ferment für eine veränderte Kommunikationskultur?

Mitschrift zur Sendung
Blog ein Internetjournal, auch mit wenig technischen Kenntnissen möglich

Da ohne Vorgaben, hat jeder seine eigene Stimme gefunden.

Lyrik eine "Kulturtechnik" (??)

Bloggen wirkt undurchdacht.

höhere Geschwindigkeit

neu: die Vernetzungsmöglichkeit

romantischer Verweis auf Brechts Vorstellung von einem Kommunikationsradio

Erfahrung: Ich bin nicht allein. Beispiel: Körperakzeptanz

professioneller Journalismus ließ Bürgerbeteiligung kaum zu

"Ich kann nicht mehr den Spiegel mehr vertragen, seitdem ich Blogs lese."

"Freitag" bringt Blogger und Journalisten zusammen.

netzpolitik.org als Ausnahme erfolgreiche Redakrionsarbeit

Professionalisierung von Blogs

Ich persönlich bin weit davon entfernt, Geschichten erzählen zu wollen oder Professionalisierung anzustreben.
Wenn frühe Wikipedianer äußerten, sie hätten ihre Zettelkästen in die Wikipedia ausgeleert, so sind mir Blogs die Zettelkästen, die ich schon beim Anlegen ausstelle und von denen ich nur einen geringen Teil für weitere Textarbeit verwende.
Allerdings sind Blogbeiträge für mich mehr und mehr Kommunikationsanlass geworden. Weshalb ich trotzdem Google+ meide, habe ich schon einmal angedeutet. (Offenkundig bietet mir aber auch das Funkkolleg Kommunikationsanlass.)
Blogs bleiben in Dtl. weitgehend unbekannt.
Etwas anderen zeigen geht über Blogs am einfachsten.
Diener: http://gig.antville.org/ 
Groener:  http://www.ankegroener.de/
Hank: http://11.re-publica.de/blog/person/maike-hank/

Zitat:
Ich denke an jene zwei Menschen, die mich momentan am meisten beschäftigen, weil Dinge zwischen uns nicht geklärt sind. Von einem der beiden möchte ich mich verabschieden, weil das Schöne zwischen uns gewichen ist, ich mich schon seit geraumer Zeit nicht mehr wohl fühle. Vom anderen habe ich längst noch nicht genug gesehen, aber da bin es nicht ich, die das entscheidet. (http://www.ruhepuls.ws/)


 Das sind Äußerungen, die mir für einen Blog zu privat sind. Sie brauchen ja nicht im Zettelkasten festgehalten zu werden. - Aber weshalb ist mir meine Aussage darüber nicht zu privat? - 
Übrigens kann Maike Hank offenkundig schreiben. Aber das brauchte ich nicht zu entdecken.


(2) Als Radiotheorie bezeichnet Bertolt Brecht eine Sammlung verschiedener Texte, die seine Auseinandersetzung mit dem damals jungen Medium Rundfunk spiegeln. Die „Radiotheorie“ besteht aus kleineren Schriften zum Thema Rundfunk sowie aus praktischen (experimentellen) Rundfunkarbeiten.
Das Radio wurde von Brecht als einer der „Erfindungen, die nicht bestellt sind“ kritisiert. Man hat mit dem Radio die Gelegenheit, allen alles zu sagen, aber man hatte, wenn man es sich überlegt, nichts zu sagen.
Dagegen empfiehlt Brecht eine Veränderung des Radios. Der Rundfunk solle senden, aber auch empfangen. Der Hörfunk könne den Austausch zwischen Sender und Empfänger ermöglichen und zu Gesprächen, Debatten und Diskussionen genutzt werden.
Brecht wünschte sich, dass “Hörer (.) zum Mitspieler werden (sollen)” und dass “das Radio (…) zum Sprecher und Medium in einem (wird): es kommuniziert mit den Hörern.“ Sein Ziel war es, Höreraktivität zu erreichen und so den Distributionsapparat in einen Kommunikationsapparat zu verwandeln. Die Hörfunksendung fasste er als Radiolehrstück zur Einübung in eine neue Gesellschaftsform auf. Brecht war also überzeugt davon, dass Medien positive gesellschaftliche Veränderungen hervorrufen können.
Über die Realisierbarkeit seiner Vorstellungen machte sich Brecht allerdings keine Illusionen:
“Undurchführbar in dieser Gesellschaftsordnung, durchführbar in einer anderen, dienen die Vorschläge, welche doch nur eine natürliche Konsequenz der technischen Entwicklung bilden, der Propagierung und Form dieser anderen Ordnung. [...] Sollten Sie dies für utopisch halten, so bitte ich Sie darüber nachzudenken, warum es utopisch ist“
Die Radiotexte von Bertolt Brecht:
  • Radio – Eine vorsintflutliche Erfindung? In: Bertolt Brecht: Gesammelte Werke in 20 Bänden. Bd. 18, 133.–137. Tsd., Frankfurt a. M., S. 119–121.
  • Vorschläge für den Intendanten des Rundfunks. In: Bertolt Brecht: Gesammelte Werke in 20 Bänden. Bd. 18, 133.–137. Tsd., Frankfurt a. M., S. 121–123.
  • Der Rundfunk als Kommunikationsapparat. In: Bertolt Brecht: Gesammelte Werke in 20 Bänden. Bd. 18, 133.–137. Tsd., Frankfurt a. M., S. 127–134.
Die digitale Gutenberggalaxis


Mittwoch, 13. März 2013

Computerspiele und Suchtphänomene fkmedien Sendung 16

Vorstellung des 16. Sendung
Materialien
Podcast

Nicht nur Computerspiele, auch alle Kunst ist Flucht.
Was wahrgenommen werden soll, muss als normal empfunden werden.

Computerspiel als soziale Abgrenzung verstanden.

Online Rollenspiel wird oft mit Arbeit verglichen.
Computerspiel als Fortsetzung der Wissensarbeit mit anderen Mitteln. ("Führungsqualifikationen vermittelt")

"Verblüffend ist, dass immer mehr Manager Bewerber bei Einstellungsverfahren bevorzugen, die eine wichtige Rolle in einer Gilde (z.B. bei World of Warcraft) spielen. Sie gehen davon aus, dass diese Personen besonders geeignet sind, die unterschiedlichen Fähigkeiten von mehreren Personen ideal zu synchronisieren. Während somit bei einigen die Computerspiele mit dem Untergang des Abendlandes verbunden werden, sehen andere darin Erfahrungsräume neuer Lernformen, nicht nur bezogen auf soziales Verhalten, sondern auf Aneignung von Wissen (game based learning)." (Zitat aus  Vorstellung des 16. Sendung)

Diskussion ist sehr polar, nicht differenziert. (Eine Aussage in der Sendung)

Mit einem gewissen Abstand von der Sendung möchte ich den letzten Satz auch als charakteristisch für die Sendung bezeichnen: Über Computerspiele wird - im Positiven und im Negativen - beinah so undifferenziert gesprochen, als ob man die Marseilleise und die Matthäuspassion demselben Genre Vokalmusik zuordnete und dann an diesen Beispielen die Wirkung von Vokalmusik allgemein behandelte.
Das dient nur der Polarisierung der Argumentation, aber in keiner Weise zum Verständnis der Bedeutung von Computerspielen.

Nach ihrer Anlage war die Sendung nur geeignet, Vorurteile zu bestätigen (meine - begründeten - Vorurteile).
Dass Computerspiele auch etwas anderes leisten können als die Schulung zur Führung im Kampf gegen Konkrrenten und Gegner (serious games), wurde vielleicht erwähnt, im Wust der Polarisierung ist es untergegangen.
Meine Reaktion: Offenbar sind die Verfasser der Sendung der Computerspielindustrie auf den Werbungsleim gekrochen.

17. Sendung: Daten-Konstruktionen - Kunst und Musik im Netz
Materialien zu Digitale Kunst

Samstag, 2. März 2013

Bildschirmfaszination und Zeitmanagement

Funkkolleg Medien 15. Folge, 2.3.2013
Zusammenfassung auf der Fukkollegseite

Meine Notizen:
Im Netz ist immer etwas los. Man kann ständig Zeit füllen.
online: Immer wieder Multitasking; Zeitgefühl ändert sich.
Aussage: Internetlesen: Zeit vergeht wie im Flug, Texte schreiben ist wie Steine schleppen. - Es gibt viele Anregungen, in kurzer Zeit so viele wie sonst in einem Monat.
Soziologieprofessor Hartmut Rosa: Alle möglichen Bedürfnisse, auch libidinöse werden über den Bildschirm realisiert.
Befriedigung ist nicht nachhaltig. (13:40)
Mit den Kindern zusammen auf Youtube ist ein kommunikativer Akt. Allein ist es Zeitverschwendung.

Auch allein im Internet sucht man Resonanz.

B. Guggenberger: Internet ermöglicht es, derSinnfrage zu entgehen. Zerstreuung vom Wesentlichen hinweg.

Rinderspacher: Zeitkompetenz: Wo muss ich mir Ziele setzen, in welchen Bereichen nicht.

Johnson: Information diet, nur noch hochwertige Informationen.
H.Rosa: Sich Freiräume verschaffen

Ist das Netz im Körper, gibt es kein offline mehr.

Sonntag, 10. Februar 2013

Dark Net

fkmedien 12. Sendung (podcast) Dark Net und digitaler Untergrund 

"Aktueller könnte der Bezug der Folge 12 des Funkkollegs kaum sein, in dem es um die Fragestellung geht, ob das Darknet die Befreiung von der Kontrolle durch Staats- oder Konzernmonopolmacht oder der Raum für Verbrechen und geistigen bzw. kulturellen Diebstahl ist. In der letzten Ausgabe der ZEIT wird der Selbstmord des Computergenies und Hackers Aaron Swartz und die daraus resultierende Stilisierung zum Märtyrer für die Freiheit im Netz problematisiert ( http://www.zeit.de/2013/05/Selbstmord-Hacker-Aaron-Schwartz). Eben dies versuchen auch Jürgen Schmidt vom Computermagazin c´t, Steffen Wernery vom Chaos Computer Club, Martin Boenisch vom LKA Wiesbaden und Alexander Goebel vom Ard anhand von vielen Beispielen zu erörtern. Daneben bekommen Sie Einblicke in die Welt der Daten, Netzwerke und Server. [...]"
aus Einführung in die Sendung

Anonymisierung und Verschlüsselung für politische Aktivitäten in Diktaturen wichtig,
andererseits auch benutzt für Internetkriminalität

Wer mit meinen Protokollfragmenten nicht zufrieden ist, wird mit den Protokollen auf dieser Seite (bis zum 19.1.13) weit besser bedient.

Samstag, 26. Januar 2013

Silver surfer (fkmedien 10)

Kommentare zum Text:

Für mich macht den Unterschied zwischen Alten und Jungen nicht die Angst der Älteren aus als die Unbekümmertheit der Jüngeren angesichts von Internetgefahren (Facebook, Google, Computerspiele, "digitale Demenz". Ausnahme: ACTA (Ausweitung des Urheberrechts).

Bei der digitalen Ausforschung und Überwachung sind "digital natives" und "silver surfer" freilich beide eher unbekümmert, solange sie die technischen Möglichkeiten nur begrenzt durchschauen, Computerfreaks, die sich darin auskennen, freilich sehr bewusst - unabhängig vom Alter.

Was an Computerspielen reizt, verstehe ich nur zu gut.

Alles laufen zu lassen, bis man merkt, was schief läuft, wie man die Schlusssätze der Sendung interpretieren kann (auch wenn sie nicht so gemeint sind), halte ich freilich für die dümmste aller Strategieen, die wir freilich bei "Grenzen des Wachstums" nicht recht vermieden haben.
Da bleibt mir nur noch übrig noch einmal auf Jonas hinzuweisen, der darauf hingewiesen hat, "dass im Zweifelsfall der Unheilsprognose ein Vorrang vor der Heilsprognose eingeräumt werden muss". Jedenfalls, wenn es um das Wohl einer sehr großen Zahl von Menschen geht (Jonas bezieht sich bei seiner Argumentation sogar auf die gesamte Menschheit.)

cnetz: 
Selbstbeschreibung: "Wir kommen aus allen Bereichen der Gesellschaft und uns eint ein bürgerliches Politikverständnis. Wir glauben, dass die Netzpolitik eine der zentralen Herausforderungen für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes ist – gesellschaftlich wie ökonomisch. [...] Eine Trennung zwischen analoger und digitaler Welt, zwischen virtuell und real, ist längst obsolet."

Um die Rationalität der Behauptungen zu überprüfen, denke man nur kurz an Klimawandel und den Bürgerkrieg in Syrien. Meiner Meinung handelt es sich um eine Lobby mit rein ökonomischen Interessen.
Dazu ihre  Aufforderung an die Opposition:
“In den kommenden Wochen haben die Oppositionsfraktionen die Möglichkeit, wirklich etwas für die Finanzierung innovativer Unternehmen zu tun. Wir erwarten, dass sie das Gesetzgebungsverfahren positiv begleiten und die tragfähige Lösung der Koalitionsfraktionen zur Streubesitzdevidende unterstützen.”
http://c-netz.de/2012/11/09/forderung-innovativer-unternehmen-ernst-nehmen/

Samstag, 24. November 2012

Kommunikationskosten - Kommunikationsrisiken

Mitschriftversuch:
Elektronische Spuren im Netz
Kriminalitätsmöglichkeiten:
Daten der Banken werden auf den eigenen Server umgeleitet (Man in the middle)
Überwachungsmöglichkeit/Kundenbeobachtung:
Clickstreamanalyse
12 Terabyte von Twitter täglich von Banken ausgewertet, abgeglichen mit Facebook, Kaufkraft in Stadtbezirken usw.
Aus Kauf- und Bezahlverhalten auf drohende Insolvenz geschlossen.
Versicherung Untersuchung von Kunden auf Empfänglichkeit für Angebote
Tägl. 1 Mrd Facebook-Updates, viele Millionen Twitternachrichten
Schufaprojekt zur Analyse wurde nach Protesten auf Eis gelegt, in USA ist so etwas schon lange üblich.
Fluglinie KLM beschenkt ihre Kunden mit auf ihr Twitterprodukt passenden Geschenken.
Facebook hat Überwachungssoftware, mit dem ein Pädophiler aufgedeckt wurde.
Beispiel: Druckertintenbestellung - "Sammelwut" der Geheimdienste 120 000 Verdachtswörter, z.B. afghanische Städtenamen
Auch medizinische Daten von beobachteten Personen werden ausgewertet. Fernmeldegeheimnis wird dafür außer Kraft gesetzt.
INDECT: EU-Forschungsprojekt. Vorläufig nur Algorithmen entwickelt, noch keine Vernetzung
TrapWire: U-Bahn, Kasinos in Las Vegas usw. überwacht
Gefahr, dass die Daten zur Erpressung verwendet werden.
Internet "das Medium, das unser Leben so sehr verändert hat wie keine andere Erfindung der letzten 100 Jahre".

Mein Kommentar:
Eine gelungene Zusammenstellung. Ich bin froh, dass ich manches mit Wikipedia verlinken konnte, da ich nicht übersehe, wie viel ich vom schriftlichen Material werde durchgehen können.

Persönlich bin ich der Meinung, dass gezielte Werbung an mir nicht allzu viel verloren hat; aber beeindruckt war ich doch, als ich eine Googlesuche nach Fontanefan mit der neutraleren Suche von DuckDuck verglich: Fontanefan. Es tut sich sozusagen ein neues Internet auf. Eine neutrale Suche interessiert sich nicht für meine Webseiten, sondern viel mehr für meine Kommentare auf wirklich wichtigen Webseiten. (Vergleichen Sie einmal eine Googlesuche zu einem Sie interessierenden Thema mit einer DuckDuck-Suche! Google findet nicht das Wichtigere, sondern das, was Sie für wichtiger halten. Wie viele Informationen über Sie benutzt es dabei? Wofür kann es sie noch verwenden?)
Dass Google Facebook nachmacht, sehe ich sehr kritisch.

Kurz zu alternativen sozialen Netzwerken.
Jo Bager schreibt in c't und Spiegel online:
"Es wäre hilfreich, wenn sich die verschiedenen alternativen Projekte enger zusammenschlössen und ihre Möglichkeiten besser publizierten. So könnten sie schneller eine kritische Masse an gemeinsamen Nutzern aufbauen, die es auch für weitere Surfer interessant macht, mal die angestammten Treffpunkte zu verlassen und was Neues auszuprobieren."

Persönlich bedaure ich, dass die prominenten Mitglieder der Piratenpartei sich mit ihrer Politik der Transparenz so viel Ärger eingehandelt haben (dazu: bzgl. Weisband). Aber für die unbedarfteren Netzaffinen halte ich es für ein wichtiges Beispiel.
Hier sind netzerfahrene und zum Teil hochbegabte politisch engagierte Internetnutzer in ihrem Optimismus über das Netz nach einigen Querelen und Shitstorms (im Netz und in den Medien) ziemlich enttäuscht worden. Das sollte weniger versierten Internetnutzern zu denken geben. Da wird das soziale Netzwerk Twitter, in dem jemand unbedacht eine ironische Formulierung gebraucht hat, plötzlich zum Nachrichtendienst, mit dem er etwas verlautbart hat, was als völlig unironisch verstanden wird.

J. Robes: Funkkolleg Daily, 24.11.12
C. Bremer: Aktivitäten rund ums Funkkolleg, 24.11.12

Donnerstag, 22. November 2012

Neue Entwicklungen in der Hochschullehre

Offene Internetkurse wie das Funkkolleg Medien sind der Versuch, das Konzept des MOOC, wie es an kanadischen Hochschulen entwickelt worden ist, um die Reichweite von Hochschulangeboten auszuweiten, in Deutschland für die Weiterbildung einzusetzen. Den Durchbruch erreichte S. Thrun mit seinem Kurs zum Thema Artificial Intelligence, an dem 160 000 teilnahmen und bei dem immerhin 23 000 eine Prüfung ablegten.
Genauer erläutert wird das von Claudia Bremer in einem Video, das sie zusammen mit Christian Spannagel erstellt hat: Flipped Classroom meets MOOC.
Der Flipped Classroom, der im Titel dieses Videos vorkommt, ist hier nicht mein Thema. Außerdem wird er von Spannagel so gut erläutert, dass eine Erklärung von mir überflüssig ist. Dennoch habe ich für die, die das Video nicht anschauen wollen, auch diesen Begriff mit einem Wikipedialink versehen.

Samstag, 17. November 2012

Ende der Privatheit? - Datenexhibitionismus und Selbstvermarktung (Funkkolleg 3)

Podcast der Sendung

Die Darstellung erinnert mich irgendwie an eine Erörterung aus der 8. Klasse: Es gibt Vor- und Nachteile. Mit der Zusammenfassung: Jeder muss selbst entscheiden.

Meiner Meinung nach sollten soziale Netzwerke verpflichtet sein, den einzelnen jede Veröffentlichungsentscheidung selbst treffen zu lassen, auch wenn eine solche Verpflichtung gegen Mammutunternehmen nicht ganz leicht durchzusetzen ist. Schließlich gehört informationelle Selbstbestimmung zu den Grundrechten.
Zusätzlich sollte aber Datenschutz ein wichtiges Thema der Medienerziehung sein.
Nicht jeder ist ein Goethe, dessen Werke ihren herausragenden Wert nicht zuletzt darin besitzen, dass sie Teile einer "großen Konfession" sind. Nicht jeder ist geschaffen, wie Luther ein Bekenner zu sein.
Es gehört nämlich zum Bekennen die Weisheit, zu wissen, was man besser verschweigt, und die Energie, aus seinem Bekenntnis etwas zu machen.

Paperli zum Thema

Dienstag, 13. November 2012

Weshalb Mark Zuckerberg die Privatspäre nicht respektieren will und anderes

Zu Facebook:
Am 11.1.2010 veröffentlichte die taz einen Artikel über ein Interview mit Mark Zuckerberg, daraus zitiere ich:
Facebook fühlt sich demnach nicht wie andere Firmen "gefangen von alten Konventionen". Man fühle sich wie eine Neugründung und passe sich an. "Andere Firmen würden keine Änderung der Privatsphäreneinstellung für 350 Millionen Nutzer vornehmen. Wir hielten das aber für wichtig." Facebook habe sich deshalb gefragt, was derzeit die "gesellschaftliche Norm" sei. "Und dann haben wir es einfach getan."
und den Kommentar von Martin vom 11.1.10:
Okay, dann veröffentlicht Zuckerbergs Telefonnummern, Adresse, Name seiner Freundin(nen), Krankheiten, Schulnoten usw. Und dann fragt ihn noch einmal zum Thema Privatsphäre.
 zu Twitter:
 Am Dienstag, d. 13.11., von 12:30 bis 13:30 diskutiert die 8b über Twitter unter dem Hashtag #jd8b.
Wer Lust hat, kann mitdiskutieren. (Dazu sieh Schulwiki der Stadt Köln: Kaiserin Augusta Schule Köln Klasse 8b; zu den möglichen Themen hier.)

Allgemein:
Wer kontrolliert das Wissen?

Montag, 12. November 2012

Internetkurse und freie Unterrichtsmaterialen im Internet (englischer Sprachraum)

Auf dem Blog Open Culture finden sich:
530 kostenlose Internetkurse
Nachtrag zur obigen Liste (September 2012)

außerdem in der rechten Spalte:

Free Certificate Courses
Free Audio Books
Free Movies
Free Textbooks
Free Language Lessons
Great Science Videos
Smart YouTube Channels
Intelligent Video Sites

Den Hinweis verdanke ich Yvonne Stragies' Blog "Bildungsdialoge".

OER and staff (Vivien Rolfe)
dito: Peter Reed
Zeitschrift für Research in Learning Technology

Samstag, 10. November 2012

Während der Kollegstunde "Soziale Netzwerke" in Twitter gelesen

Aus meiner Mitschrift:
US-Student: „Wichtige Nachrichten werden mich finden.“
Diese Nachrichten haben mich bei Twitter über einen Retweet von Winchenbach gefunden:

weiter in der Mitschrift:
Schwache Bindungen helfen bei der Verbesserung der beruflichen Karriere.
Netzwerke helfen dazu, die schwachen Bindungen über 150 hinaus auszuweiten. (Das persönliche Gedächtnis schafft nicht mehr.)
Referate über Billiglohnarbeiter in Kanada. Zusammenarbeit nur über Facebook geplant, ohne Treffen.
Soziale Filterblase (filter bubble): Nur Nachrichten aus dem eigenen Umfeld. - Abgelöste Netzwerke: z.B. studiVZ

(Eine ausführlichere Mitschrift liefert Simon Dueckert.)

Als ich den Hinweis auf diesen meinen Blogbeitrag twittere, holt mich meine Filterblase ein und ich lese über die Vorbereitung eines Open Course über open courses.

Wieso gehört Ulrich Winchenbach zu meinem sozialen Netzwerk? Ich habe an einem offenen Internetkurs teilgenommen, in dessen Anschluss eine Veranstaltung in Stuttgart beim MFG stattfand. Bei dieser Gelegenheit habe ich U. Winchenbach kennengelernt und beschlossen, ihm bei Twitter zu folgen.
Übrigens, zwei der Veranstalterinnen des Open Course über open courses  (Dörte Giebel, am ils, und Monika E. König, auch Bloggerin) kenne ich ebenfalls von diesem Kurs. Doch von diesem Kurs habe ich auch über Twitter gehört (bzw. gelesen). Der Anlass war freilich, dass ich eine E-Mail erhielt, dass ich einen neuen Follower bei Twitter hätte. (Das Weitere ist hier nachzulesen.)
Irgendwie hatte also auch die Nachricht über diesen Kurs "mich gefunden". Die Nachricht, dass es ein fkmedien gibt, erfuhr ich übrigens über diesen Blogbeitrag.

Der Hinweis auf Links ist übrigens typisch für Twitter. Für meine Blogs offenbar auch.

Ein digital native bin ich übrigens nicht:
"Macht euch die Menschen untertan!" sagen die Rüstung und die Computer. Aber noch können wir uns wehren, wenn wir es wollen.
habe ich 1987 geschrieben (in den beiden letzten Zeilen des Textes). Und dabei bleibe ich auch.

Alternativen zu Facebook

Freitag, 9. November 2012

Zur ersten Kollegstunde des Funkkollegs "Medien"

In der ersten Kollegstundes des Funkkollegs "Medien - Wirklichkeit 2.0" wird Claus Leggewie mit einer provozierenden Aussage zitiert: "Ich glaube, dass Google mächtiger ist als China".
Wenn man Macht als die Fähigkeit versteht, "Ziele zu erreichen, ohne sich äußeren Ansprüchen unterwerfen zu müssen" (Wikipedia), liegt er in seinem Glauben sicher falsch. Denn Google hat gegenüber China nachgegeben, gegenüber den USA und sogar gegenüber Bettina Wulff.
Doch wenn man Macht als "Macht über" (im Sinne von E.O. Czempiel als "kluge Macht") versteht, nämlich als die Fähigkeit,  "auf das Verhalten und Denken von Personen und sozialen Gruppen einzuwirken" ( ebenenfalls Wikipedia), dann hat Google diese Fähigkeit wohl in einem größeren Umfang als die chinesische Regierung, weil es schon mehrere Milliarden fortwährend beeinflusst.
(So viel zu dieser Problematik, so weit es das Funkkolleg Medien betrifft. Mehr dazu unter "Ist Google mächtiger als China?")

Notgedrungen kam sonst vieles vor, was mir geläufig und daher für mich relativ uninteressant ist. Auch ist das  Begleitmaterial, das schon allein zur ersten Stunde geliefert worden ist, so überbordend, dass man eine Menge Medienkompetenz besitzen muss, um nicht darin zu ertrinken.
Ich für meine Person habe mir vorgenommen, ganz viel, was mir das Funkkolleg bietet, nicht zu nutzen, um das nutzen zu können, was mir am vielversprechendsten erscheint.

Zum Schluss: Jetzt schon ein ganz großes Lob an die Veranstalter dieses Funkkollegs. Ich habe an anderer Stelle sehr beklagt, dass es das Quadriga Funkkolleg nicht mehr gibt, und ich bedaure es noch heute. Das jetzige Funkkolleg verspricht aber der Idealvorstellung eines Funkkollegs, wie ich sie habe, so nahe zu kommen, wie es heute nur geht. Und im Sinne der Beteiligungsmöglichkeit übertrifft es das damalige Funkkolleg bei weitem.