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Montag, 9. November 2015

Funkkolleg Wirtschaft 2. Folge: Google, Facebook, Amazon – die neuen Monopolisten 9.11. 20:35 hrfinfo

Einstieg
Wer etwas im Internet sucht, der „googelt“. In Deutschland hat Google keinen ernst zu nehmenden Konkurrenten: Wer aber sichert den Nutzern zu, dass die Reihenfolge der Suchergebnisse „neutral“ ist – unbeeinflusst von den ökonomischen Interessen des Betreibers dieser Suchmaschine?
Auch Firmen wie Amazon können womöglich ihre Marktmacht ausnutzen, um ihre Kunden hinters Licht zu führen: Werden erfolgreiche Privatanbieter geschickt unterboten, wenn Amazon die gleichen Waren anbietet?
Google ist dabei, ein Auto, das Google Car, zu entwickeln – haben Industrie-Größen wie Audi oder BMW eigentlich noch das Know-how für fortgeschrittene Software? Müssen die Banken zittern, weil die Online-Riesen demnächst auch ins Bankgeschäft einsteigen?
Sendung

Stichpunkte zur Mitschrift der Sendung:

ökonom Prinzipien für digitale Ökonomie
  1. Massenproduktion
  2. Netzwerkeffekt
  3. geschlossene Systeme
Monopolkommission
zunächst gegen strengere Regeln gegen Monopole in der digitalen Wirtschaft
Nachdenken über die Verkehrsregeln
denkbar: Orientierung nicht an Marktmacht, sondern am Transaktionsvolumen beim Einkauf
einheitliche europ. Datenschutzverordnung (Adressdaten, eigene Inhalte in die Hände der Nutzer

Michael Weber vom Stadtplandienst (Prozess gegen Google seit 2010, immer noch offen)
Weber: Die Regulierer haben gelernt. Nicht Protektionismus, sondern bessere Regulierung erwünscht

Die großen Internetunternehmen arbeiten nach der Strategie des produktiven Scheiterns. Wenn ihr Weg gescheitert ist, kaufen sie den erfolgreichen Konkurrenten auf.

Google in Alphabet Inc. umbenannt, die Suchmaschine ist danach nur noch eine Sparte innerhalb der Holding.


Sonntag, 17. Februar 2013

Narzissmus und digitale Wunschbilder - Persönlichkeitsbildung im Netz

Narzissmus und digitale Wunschbilder - Persönlichkeitsbildung im Netz 16. Februar 2013

Stichpunkte:

Entwicklung der eigenen Online-Persönlichkeit
Man inszeniert sich als authentisch.
"Meine Generation benutzt das Internet zur Selbstvermarktung und aus nazistischen Gründen."  60% der befragten Studenten stimmten dem zu.

Variable Belohnung typisch für Glücksspiel und z.B. für  Facebook. Es wird durch vier Schritte eine Gewohnheit erzeugt.
Zuckerberg will die auf Facebook geteilten Daten verknüpfen.
Ein Online dokumentierter Lebensstil. Klout Score: Online Reputation
Ego Pushing gegen Geld
Generation Facebook: ich poste, also bin ich.
Digitale Spaltung: Aufmerksamkeit erregen als Ziel. Drang zur Selbstdarstellung wird zunehmen.

Das Thema passt zum "ichkurs"  zu Persönlichkeitsentwicklung einerseits wie die Faust aufs Auge und andererseits doch.

Samstag, 26. Januar 2013

Silver surfer (fkmedien 10)

Kommentare zum Text:

Für mich macht den Unterschied zwischen Alten und Jungen nicht die Angst der Älteren aus als die Unbekümmertheit der Jüngeren angesichts von Internetgefahren (Facebook, Google, Computerspiele, "digitale Demenz". Ausnahme: ACTA (Ausweitung des Urheberrechts).

Bei der digitalen Ausforschung und Überwachung sind "digital natives" und "silver surfer" freilich beide eher unbekümmert, solange sie die technischen Möglichkeiten nur begrenzt durchschauen, Computerfreaks, die sich darin auskennen, freilich sehr bewusst - unabhängig vom Alter.

Was an Computerspielen reizt, verstehe ich nur zu gut.

Alles laufen zu lassen, bis man merkt, was schief läuft, wie man die Schlusssätze der Sendung interpretieren kann (auch wenn sie nicht so gemeint sind), halte ich freilich für die dümmste aller Strategieen, die wir freilich bei "Grenzen des Wachstums" nicht recht vermieden haben.
Da bleibt mir nur noch übrig noch einmal auf Jonas hinzuweisen, der darauf hingewiesen hat, "dass im Zweifelsfall der Unheilsprognose ein Vorrang vor der Heilsprognose eingeräumt werden muss". Jedenfalls, wenn es um das Wohl einer sehr großen Zahl von Menschen geht (Jonas bezieht sich bei seiner Argumentation sogar auf die gesamte Menschheit.)

cnetz: 
Selbstbeschreibung: "Wir kommen aus allen Bereichen der Gesellschaft und uns eint ein bürgerliches Politikverständnis. Wir glauben, dass die Netzpolitik eine der zentralen Herausforderungen für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes ist – gesellschaftlich wie ökonomisch. [...] Eine Trennung zwischen analoger und digitaler Welt, zwischen virtuell und real, ist längst obsolet."

Um die Rationalität der Behauptungen zu überprüfen, denke man nur kurz an Klimawandel und den Bürgerkrieg in Syrien. Meiner Meinung handelt es sich um eine Lobby mit rein ökonomischen Interessen.
Dazu ihre  Aufforderung an die Opposition:
“In den kommenden Wochen haben die Oppositionsfraktionen die Möglichkeit, wirklich etwas für die Finanzierung innovativer Unternehmen zu tun. Wir erwarten, dass sie das Gesetzgebungsverfahren positiv begleiten und die tragfähige Lösung der Koalitionsfraktionen zur Streubesitzdevidende unterstützen.”
http://c-netz.de/2012/11/09/forderung-innovativer-unternehmen-ernst-nehmen/

Dienstag, 13. November 2012

Weshalb Mark Zuckerberg die Privatspäre nicht respektieren will und anderes

Zu Facebook:
Am 11.1.2010 veröffentlichte die taz einen Artikel über ein Interview mit Mark Zuckerberg, daraus zitiere ich:
Facebook fühlt sich demnach nicht wie andere Firmen "gefangen von alten Konventionen". Man fühle sich wie eine Neugründung und passe sich an. "Andere Firmen würden keine Änderung der Privatsphäreneinstellung für 350 Millionen Nutzer vornehmen. Wir hielten das aber für wichtig." Facebook habe sich deshalb gefragt, was derzeit die "gesellschaftliche Norm" sei. "Und dann haben wir es einfach getan."
und den Kommentar von Martin vom 11.1.10:
Okay, dann veröffentlicht Zuckerbergs Telefonnummern, Adresse, Name seiner Freundin(nen), Krankheiten, Schulnoten usw. Und dann fragt ihn noch einmal zum Thema Privatsphäre.
 zu Twitter:
 Am Dienstag, d. 13.11., von 12:30 bis 13:30 diskutiert die 8b über Twitter unter dem Hashtag #jd8b.
Wer Lust hat, kann mitdiskutieren. (Dazu sieh Schulwiki der Stadt Köln: Kaiserin Augusta Schule Köln Klasse 8b; zu den möglichen Themen hier.)

Allgemein:
Wer kontrolliert das Wissen?

Samstag, 25. Juni 2011

Meine Vorbereitung auf die Woche zum Microlearning

Ich schau mir mal an, wie die 9. Woche von opco11 vorgestellt wird. Dann lese ich nicht alles, was mir dort als Literatur empfohlen wird, wohl aber höre ich Lindner, damit ich weiß, was ich von ihm zu erwarten habe. Warum lese ich nicht alles? Weil ich mir etwas Entdeckerfreude aufheben will.
Dann überfliege ich mal ein paar Artikel zu dem, was Microblogging bedeutet, z.B:
Twitter
Twittergespräche
Facebook
Soziale Netzwerke
Online-Community
ausnahmsweise nicht alle von Wikipedia. Dann lese ich und schaue mir an, was so zu opco11 getwittert wird und was sonst so einzelne Twitterer twittern:
opco11
z.B. dunkelmunkel
jeanpol
Anntheres
Fischblog
Stephen_H

Und damit lasse ich's fürs erste bewenden. Denn die Gedanken kommen dann von selbst.
Der allererste meiner Leser: Warum sehe ich mir nicht Facebook an? Weil, ja, das findet man hier und hier.
Ja, und dass ich das nicht vergesse, ich bekomme zwar gerne Ratschläge, lasse mich davon aber nur anregen. Und deshalb werde ich mich an meine eigenen Ratschläge vielleicht nicht halten. Denn wenn ich bei der Vorbereitung merke, dass ich doch nicht so die rechte Lust dazu habe, dann lese ich mich vielleicht auch auf einem Blog der erwähnten Twitterer fest und lasse es darauf ankommen, wie und worüber ich in das Thema der Woche hineingezogen werde. Vielleicht passiert es ja doch erst im August.