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Mittwoch, 6. August 2014

Abschlussveranstaltung zum Funkkolleg Gesundheit

"Gesundheit neu denken" lautete das Motto des Funkkollegs Gesundheit. Zum Abschluss diskutieren in einer öffentlichen Podiumsdiskussion im Hessischen Rundfunk Experten darüber, wie wir vom Krankheits- zum Gesundheitssystem kommen können.

Für mich ein Anstoß, mir noch Sendungen des Funkkollegs anzuhören, die ich bisher stiefmütterlich behandelt habe.

Dienstag, 28. Januar 2014

Auf Bewegung kommt es an

Funkkolleg Folge 11 (Audiodatei)

Zusatzmaterialien

Folge 12: Public Health

Folge 13: Am Tropf der Pharmalobby

Folge 14: Schlüsselrolle Hausarzt

Folge 15: Vom Krankheits- zum Gesundheitssystem

Folge 16: "Forschung und Erfahrung" 

Folge 17: "Prävention - geht das?" 

18. Folge: "Screening: wann weniger mehr ist"

19. Folge: „Von der Geburt bis zum Tod im Griff der Medizin?“ 

 20. Folge: "Der Drang zur Selbstoptimierung",  Zusatzmaterialien.

21. Folge: "Alt und gesund – aber wenn nicht"

 22. Folge: "Mythos "kompetenter Patient"

23. Folge:  "Gesundheitsrisiko Überdiagnostik und Übertherapie" 

Beispiel: Eine Patientin erhielt nach einem Krankenhausaufenthalt, weil ihr keine Medikamente mitgegeben worden waren, von der Apotheke aufgrund eines Missverständnisses bei der fernmündlichen Vermittlung des Arzeneiwunsches statt der Minimaldosis eines Psychopharmakons die 10fache Dosis. Da bei älteren Menschen der Medikamentenabbau stark verzögert ist, baut sich bei regelmäßiger Einnahme ein hohes Depot auf. In diesem Fall erhielt die Patientin aufgrund ärztlicher Verordnung 15 Monate lang das Medikament, dass an sich höchstens 4  Wochen in dieser Dosis verabreicht werden soll. Zum Glück gelang es dennoch, in einer Suchtklinik sie ohne schwere Entzugserscheinungen zu entwöhnen

24. Folge: „Mit Schmerzen leben“

25. Folge:  "Mehr Zeit!"



Mittwoch, 22. Januar 2014

Freitag, 17. Januar 2014

Mit Belastungen umgehen

Gegenwärtig übe ich es praktisch, komme daher weniger zur Theorie. (Sendung)
Aber einen ersten Blick will ich bis Sonntag in das Material werfen.

Aus dem Abschnitt "Soziale Beziehungen":
Viele Singles genießen heutzutage die Freiheit, Selbstbestimmtheit und Spontanität, die in Beziehungen teilweise nicht möglich zu sein scheinen. Jedoch ist auch hier die eigene Bewertung der Lebenssituation ein wesentlicher Einflussfaktor. Wird das Single-Dasein als negativ empfunden und resultiert Einsamkeit daraus, hat dies negative Auswirkungen auf die Gesundheit. 


Schon im Kindesalter werden wesentliche Grundbausteine für den Aufbau von stabilen sozialen Beziehungen gelegt. Neben Charaktereigenschaften des Kindes haben das elterliche Erziehungsverhalten, die Bindungsqualität und die elterliche sowie öffentliche (Kitas) Gestaltung und Unterstützung der sozialen Lebensumgebung des Kindes einen starken Einfluss auf die Entwicklung der sozialen und emotionalen Kompetenzen. In Deutschland widmet sich zum Beispiel das Projekt „KECK – Kommunale Entwicklung – Chancen für Kinder“ der Bertelsmann-Stiftung der Untersuchung der sozialen Lage, Bildung und Gesundheit von Kindern. Das Teilprojekt KOMPIK setzt sich konkret mit der Fragestellung auseinander, inwieweit sich psychisches Wohlbefinden und soziale Beziehungen in Kitas auf die Entwicklung von Kindern auswirken. Auf der folgenden Webseite finden sie weiterführende Informationen: http://www.keck-atlas.de/kompik/entwicklungsbereiche/wohlbefinden-und-soziale-beziehungen/wissenschaftlicher-hintergrund.html

Dienstag, 3. Dezember 2013

Zusammenhang von Geschlechtszugehörigkeit und Krankheit


"Jedes zusätzliche Schul- oder Ausbildungsjahr verbessert die Gesundheitslage nicht nur von Frauen, sondern auch die ihrer Kinder."
aus: Zusatzmaterialien zum Thema

Dienstag, 19. November 2013

Gesundheitsförderung (Funkkolleg Gesundheit)

 Gesundheit ist also eine Ressource des täglichen Lebens.[..]  Die Offenheit und die weniger festgefahrenen Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen können dabei als große Chance für Projekte gesehen werden. (fkgesundheit, Materialien)
Die Formulierung im Material erscheint mir ein wenig schwer verständlich. Deshalb mit meinen Worten:
Gesundheit gehört zum täglichen Leben. Deshalb muss auch Gesundheitsförderung in täglichen Leben ansetzen. Vor allem gilt es, krankheitsfördernde Verhaltensweisen abzubauen und  gesundheitsfördernde aufzubauen. Dabei hat man bei Kindern und Jugendlichen besonders gute Chancen, weil sie besonders lernfähig sind. 
Eine zweite große Chance tut sich freilich auf, wenn man nach dem Ende der Berufstätigkeit von manchen - nicht selten krankheitsfördernden - Zwängen befreit ist und sich auf gesundheitsfördernde Verhaltensweisen konzentrieren und sie einzuüben versuchen kann.
Ein ganz wichtiger Aspekt ist dabei Entschleunigung. Nicht einen vollgepackten Arbeits- und Freizeitplan entwickeln, sondern dem, was man für wichtig hält, Zeit gönnen.
Vielleicht noch wichtiger ist allerdings Disziplin: Dem, was wichtig ist, nicht ständig in andere Aktivitäten ausweichen, sondern - jetzt kommt es wieder: ihm Zeit gönnen.

Weiterführend:
Martin Wehrle: Das süße Gift der Büros SPON, 19.11.13


Montag, 4. November 2013

Funkkolleg Gesundheit

Alle Themen der Sendungen (mit Anmeldungsmöglichkeit)

kurzer Überblick

(2) Selbstheilungskräfte ab 9.11.

Die ersten 4 Sendungen:
2.11.13
(1) Auftakt: Gesundheit neu denken?

I. Die Biologie der Gesundheit

Mehr zum Thema

Anmeldungen:funkkolleg-gesundheit.de

Anfragen
Mail: funkkolleg@hr.de
Tel. 069 / 155-2510 


Gesundheit neu denken
"Krankheit und Gesundheit sind keine Gegensätze, die sich ausschließen, beide gehören untrennbar zum Leben dazu."

Zusatzmaterialien zur Folge 1

Stichpunkte zur Mitschrift

Kohärenzgefühl hält gesund. Dazu gehört Selbstwirksamkeit, Übereinstimmung mit dem eigenen Tun.
WHO hat Gesundheit 1946 als vollständiges Wohlbefinden definiert. Dimensionen: körperlich, geistig und sozial.
Wohlbefinden ist mehr als: "Sie haben nichts."
Gefühl, in Balance zu sein.
Prävention muss Gesellschaft verändern, nicht speziell die Gesundheitsbewussten fördern.
Quintil der Reichsten lebt über 5 Jahre länger als das Quintil der Ärmsten.
Bildungschancen verbessern heißt Gesundheitsvoraussetzungen verbessern.
In unserem System wird nicht Gesundheiterhaltung belohnt, sondern Krankheit bezahlt.
Prof. Gerlach (Ferdinand Gerlach, Vorsitzender des „Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen“ und Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin der Universität Frankfurt): Zuviel Diagnose, weil sie am besten bezahlt wird.
Wichtig: Die Kunst des Abwartens. Vorbild Niederlande.
Trennung zwischen Ärzten und Krankenhäusern bedeutet "organisierte Verantwortungslosigkeit".

Der Patient sollte mitdenken. Forderung nach Gesundheitskompetenz. Schon von Schülern.
www.Gesundheitinformation relativ seriös. Problematisch: IGEL

Ratschläge: Regelmäßig leben, richtiges Essen, viel Bewegung
(Beispiel: Busfahrer und Busschaffner)