Dienstag, 29. Januar 2013

Stichworte im Kontext von MMC13

Stephen Downes: MOOC und Aushandeln

 KH Pape: Über Zeit, Motivation, Verständnis – alles eine Frage der Erfahrung?

Lisa Rosa: Wichtig ist nur die Erstellung eines persönlichen Lernnetzes (Nach der Erstellung sind Lehrer überflüssig. Freilich, so einfach ist das mit dem PLN nicht. Mehr dazu im Artikel.)

Nach Downes haben Lehrende aber auch nach dem Konzept des Personal Learning Environment noch vielfältige Aufgaben.
Diethild bittet im Rahmen von MOOC13 darum, genauer anzugeben, was wohl diese Aufgaben sind.

Bericht zur 2. Woche von hamster44

Wann und warum sind Massive Open Online Courses offen? Was ist mit offen gemeint? Gibt es Kriterien dafür, wann ein Kurs offen ist? Was hat die Offenheit von MOOCs mit der von Open Educational Resources oder Open Access zu tun?
Hangout

Jjasmin Hamadeh: Give me an 'o' No!

Samstag, 26. Januar 2013

Silver surfer (fkmedien 10)

Kommentare zum Text:

Für mich macht den Unterschied zwischen Alten und Jungen nicht die Angst der Älteren aus als die Unbekümmertheit der Jüngeren angesichts von Internetgefahren (Facebook, Google, Computerspiele, "digitale Demenz". Ausnahme: ACTA (Ausweitung des Urheberrechts).

Bei der digitalen Ausforschung und Überwachung sind "digital natives" und "silver surfer" freilich beide eher unbekümmert, solange sie die technischen Möglichkeiten nur begrenzt durchschauen, Computerfreaks, die sich darin auskennen, freilich sehr bewusst - unabhängig vom Alter.

Was an Computerspielen reizt, verstehe ich nur zu gut.

Alles laufen zu lassen, bis man merkt, was schief läuft, wie man die Schlusssätze der Sendung interpretieren kann (auch wenn sie nicht so gemeint sind), halte ich freilich für die dümmste aller Strategieen, die wir freilich bei "Grenzen des Wachstums" nicht recht vermieden haben.
Da bleibt mir nur noch übrig noch einmal auf Jonas hinzuweisen, der darauf hingewiesen hat, "dass im Zweifelsfall der Unheilsprognose ein Vorrang vor der Heilsprognose eingeräumt werden muss". Jedenfalls, wenn es um das Wohl einer sehr großen Zahl von Menschen geht (Jonas bezieht sich bei seiner Argumentation sogar auf die gesamte Menschheit.)

cnetz: 
Selbstbeschreibung: "Wir kommen aus allen Bereichen der Gesellschaft und uns eint ein bürgerliches Politikverständnis. Wir glauben, dass die Netzpolitik eine der zentralen Herausforderungen für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes ist – gesellschaftlich wie ökonomisch. [...] Eine Trennung zwischen analoger und digitaler Welt, zwischen virtuell und real, ist längst obsolet."

Um die Rationalität der Behauptungen zu überprüfen, denke man nur kurz an Klimawandel und den Bürgerkrieg in Syrien. Meiner Meinung handelt es sich um eine Lobby mit rein ökonomischen Interessen.
Dazu ihre  Aufforderung an die Opposition:
“In den kommenden Wochen haben die Oppositionsfraktionen die Möglichkeit, wirklich etwas für die Finanzierung innovativer Unternehmen zu tun. Wir erwarten, dass sie das Gesetzgebungsverfahren positiv begleiten und die tragfähige Lösung der Koalitionsfraktionen zur Streubesitzdevidende unterstützen.”
http://c-netz.de/2012/11/09/forderung-innovativer-unternehmen-ernst-nehmen/

Freitag, 25. Januar 2013

Neue Medien (Goethe-Universität Ffm)

Ringvorlesung der Goethe-Universität über Neue Medien

darunter insbesondere:

René Scheppler über die Verbindung der Lebenswelt der Schüler und der Schule
Titel: Klasse(n)Blogs

Samstag, 19. Januar 2013

MMC13: 1. Hangout und fkmedien: Digitale Lernvorteile

MOOC als Vernetzungserfahrung

Tweets zum mmc13

Blog-aggregator

MOOC in der Schule (Wiki)

Professoren als undercover student in MOOCs

J.Wedekind Blogbeitrag zu MOOC-Didaktik

Hangout mit J. Wedekind

Zusammenfassung von Hangout mit J. Wedekind

H. Wittenbrink: Tipps für Hangouts on Air



Lisa Rosa 10 Tweets darüber, dass ein MOOC keine Didaktik brauche

Isabelladonnas Ulletrulle hört nach dem hangout nächtliche Stimmen (Protokoll)

reingehört:

Stenotopista: Der Imperativ eines MOOC: Nutzt das Internet und lernt! Ein MOOC bietet Strukturen und Rahmen. Verantwortung der Macher: Alles zur Verfügung stellen, unterstützen und begleiten. Neue Kompetenzen hat man einfach, ohne Zertifikat.

Lieschen Müller: Klar jetzt kommt die Frage, wie gut die Teilnehmer sein müssen. Ich dachte immer, open heißt offen.

Herr Oberlehrer: Das bedeutet, dass die Teilnehmenden ihre Kompetenz selbst mitbringen müssen. Für dich, Lieschen: Wer keinen Computer hat oder nur damit spielt, der kann ein MOOc gar nicht finden!

Oberoberlehrer quatscht dazwischen: Warum schäft und schaft bei Isabelladonna alles? Hat sie vorher Schäfchen gezählt??

Stenotopista: Menschen sind Herdentiere .Mir geht es gut, wenn ich in diesselbe Richtung laufe wie die anderen, je mehr, deso besser. Intrinsische Motivation.Die Masse hat motivationalen Drive. Auch Lurkern gehts gut und sie profitieren.

Oberoberlehrer: Achso, weil Schäfchen Herdentiere sind. - Ich nicht, ich bin Oberhirte. 

fkmedien: Digitale Lernvorteile
 (Gekritzel während des Hörens der fkmedien-Sendung)
"Mediales Wissen ist Halbzeug, das weiterverarbeitet werden muss."
Gemeinsames Lernen [wie die Herde im MOOC?  #mmc13]
Kritischer Umgang mit neuen Medien.
Medienpädagog. Manifest. [dazu mein Kommentar, d.h. mein Konzept - kritischer Umgang mit Medienkundlern?] mehr zu Medienpädagogik im ZUM-Wiki
Hallo, was machen die Länder im Vergleich zu Wikipedia und ZUM.de?
Wie veröffentlicht man ein Medium, z.B. das Internet?? Was denken sich die KMs dazu? [Solche Lernziele mag ich. ;-) - Anscheinend mal wieder nicht richtig zugehört, oder?]
'Digitale Medien gut zur Anschauung in Naturwissenschaften, Strukturieren in Mindmaps, interkontinentale Kommunikation.'  [Da unbeschäftigt, zwischendurch Eigenwerbung zu einem internat. Thema: Klimawandel]
Lernen entgrenzt sich. ["Zu Hause und unterwegs lernen schon Kleinkinder, ganz ohne moderne Medien" - sagt mein Meckermann (wie bei Isabelladonna)]
Spiel als Motivation. Ja, ganz wichtig! (vgl. auch: Blogparade. Spielen kann man auch ohne Sinn, das zu Rückriem)

"Internet darf nicht die Primärerfahrung ersetzen." dazu: Jorgen Randers: Investieren Sie in hochwertige Unterhaltungselektronik als Ersatz für die Realität.
"Wenn ihre Mutter dreidimensional und geruchsecht elektronisch in den Raum projiziert wird, wie oft werden Sie sie dann noch tatsächlich besuchen fahren?" Jorgen Randers: 2052, S.382
[Was Randers dabei nicht ausspricht, aber andeutet: Sollte man sich nicht früh daran gewöhnen, dass man vieles nicht mehr unternehmen kann, was früher möglich war?]
Randers' Empfehlung ist freilich dazu gedacht, uns zu erschrecken und durch die positive Formulierung, die Abwehr vor der Wahrnehmung der Gefahr abzuschwächen (mehr zu dieser Verdrängung).

Als Gegengift gegen die in dieser Sendung behaupteten Vorzüge des Lernens mit dem Computer empfehle ich, in die Sendung Doppelkopf mit Manfred Spitzer hineinzuhören (ja, der Hessische Rundfunk ist gar nicht so einseitig), wo er die Thesen seines Buches "Digitale Demenz" (mehr dazu: T. Nolte und Fontanefan) nicht ungeschickt verteidigt.
Schließlich sollte man den zentralen Gedanken von Hans Jonas ernst nehmen, "dass im Zweifelsfall der Unheilsprognose ein Vorrang vor der Heilsprognose eingeräumt werden muss". Jedenfalls, wenn es um das Wohl einer sehr großen Zahl von Menschen geht (Jonas bezieht sich bei seiner Argumentation sogar auf die gesamte Menschheit.)

Und meiner scheinbaren Kritik an dem Satz "Internet darf nicht die Primärerfahrung ersetzen." zum Trotz möchte ich ihn noch einmal energisch gegen die Behauptung "Keine Bildung ohne Medien!" setzen:

Menschliche Begegnungen und Naturerfahrungen (selbst in der instrumentalisierten Form der Abenteuerpädagogik) bieten uns weit mehr an Bildungschancen als die modernen Medien als solche.
Freilich Shakespeares Hamlet geht auch mir über den queckedurchzogenen Rasen meines Hausgartens. Aber was für eine Drohung liegt doch in Randers' Ratschlag: "Investieren Sie in hochwertige Unterhaltungselektronik als Ersatz für die Realität."
Gönnen wir unseren Kindern Primärerfahrungen, so lange sie noch möglich sind!

Bei beiden (mmcc13, fkmedien) lurke ich von Zeit zu Zeit und beteilige mich bisher minimal. - Na gut, diesmal ist das mit dem minimal etwas daneben gegangen. (Wird schon wieder besser!)

Ein anschaulicher Spiegelartikel zum "virtuellen Hörsaal" (vgl. MOOC)

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Vorschau auf den MOOC-Maker-Course 2013

MMC13 der deutschsprachige MOOC-Maker-Course Wochen 1 - 5

Netzbeiträge noch vor dem Start:




  • Markus Jung: Fragen, die er sich im Laufe des MMOC13 beantworten möchte:



  1. Was ist ein MOOC?
  2. Welche Arten von MOOCs gibt es?
  3. Kann ein Fernstudium auch ein M(O)OC sein?
  4. Sind MOOCs wirklich etwas Neues, oder nur alter Wein in neuen Schläuchen (z. B. Vergleich Telekolleg, Open University OpenLearn?
  5. Welche technischen Plattformen können für einen MOOC zum Einsatz kommen?
  6. Wofür eignen sich MOOCs (Inhaltsvermittlung, Inhaltsvearbeitung etc.)?
  7. Wie kann eine Lernerfolgskontrolle stattfinden?
  8. Wie können die Teilnehmer betreut werden?
  9. Gibt es ein Verzeichnis von MOOCs nach Themengebieten?
  10. Was bringt die Teilnahme an MOOCs für die Karriere?
  11. Sind auch Abschlüsse mit dem MOOC-Konzept vereinbar? - Welche?
  12. Darf ein MOOC auch etwas kosten?
  13. Sind MOOCs eine Konkurrenz zum Fernunterricht?
  14. Wo können MOOCs in der Fernlehre zum Einsatz kommen?
  15. Werden MOOCs die Fernlehre verändern?


Fragen von Fernstudienakademie:
Woran liegen die hohen Abbrecherquoten in bisherigen MOOCs?
Was kann man tun, um diese Quote zu senken?
Sind diese hohen Abbrecherquoten wirklich "schlimm"? Für wen sind sie "schlimm"? Warum?

Sonntag, 23. Dezember 2012

Aufmerksamkeit im Netz - Leseverhalten

die Sendung

Versuch einer Mitschift:
Powerreading: Abspeicherung von Informationen
       Saccade, mentales Lexikon mit 50 000 Wörtern,
       Ablenkungspotential der Bilder auf der Webseite
E-Book machte schon 2008 in Deutschland Sorgen, 2011: 2 Mill. E-Bücher, das sind 0,5% der verkauften Bücher.
Lineares versus digitales Lesen
weniger konzentriertes Lesen
kollektives Lesen, Zusammenarbeit über Links, Kommentare Poersken: Über die Empörungsdemokratie des digitalen Zeitalters (2012)

Dienstag, 18. Dezember 2012

Computer im Kindergarten?

Diskussion von 2006

Funkkollegsendung 2012

Meine Meinung - bisher noch in Unkenntnis der Sendung: Es besteht keine Eile, Kinder einzuführen. Ab 6, 7 oder 8 Jahre reicht es völlig aus. Da die Werbung aber Computer in die Familien drückt, ist etwas Medienpädagogik für Kinder - und mehr noch für Eltern - wohl schon vom Kindergartenalter an erforderlich.  Ein Kind, das wesentlich besser mit dem Computer umgehen kann als seine Eltern, hat größere Schwierigkeiten, ihrem Rat zu folgen, als ein anderes.
Wichtiger als das Fernhalten von Computer und Fernsehen ist es, ihnen nicht die Chancen unmittelbarer Welterfahrung zu nehmen.

Erschreckt bin ich allerdings, wenn ein Medienpädagoge in der Sendung den Vergleich Straßenverkehr und Internet so schief aufbaut, dass er behaupten kann: Wenn man Kindergartenkindern Verkehrsregeln beibringt, muss man ihnen auch Regeln für den Umgang mit dem Internet beibringen.
Kinder wird man sinnvollerweise dort von der Fahrbahn fernhalten, wo gefährlicher Verkehr herrscht. Deshalb gibt es Spielstraßen, wo alle Verkehrsteilnehmer besonders auf Kinder Rücksicht nehmen müssen, und Autobahnen, wo auch Erwachsene nur in besonderen Ausnahmesituationen die Fahrbahn betreten dürfen.
Verkehrsregeln brauchen Kinder erst zu lernen, wenn sie wegen Zwängen unserer realen Welt notgedrungen Verkehrsteilnehmer werden, die mit der sichersten Regel: "Betritt eine Fahrbahn nur an der Hand eines Erwachsenen" nicht mehr auskommen können. Verkehrsregeln kann man auch lernen, ohne im dichten Verkehr auf einer Fahrbahn herumzulaufen.

Kommentare:

http://organicclassroom.wordpress.com/2009/02/18/web-20-and-early-childhood-education/

http://bildungsklick.de/pm/82854/digitale-medien-gehoeren-in-die-fruehkindliche-bildung/

http://www.blickwechsel.org/ueberall_schulen_ans_netz.html