Zusammenfassung zu Tablet Computing mit Links (pdf) von J. Wedekind
Rückblick auf die Veranstaltung von Beat Döbeli mit Kommentaren
Vorschau auf game based learning
dazu: Sonja Gerber
Zusammenfassung zu game based learning
Vorschau auf learning analytics
Zwischendurch: Was nützt das Nachdenken und Forschen zu solchen Fragen, wenn Schüler verlernen, sich selbst zu fragen, und wenn die Gesellschaft denen, die gelernt haben, keine Arbeitsbasis mehr bietet? (vgl. Heitmeyer in FR vom 4.6.12)
Montag, 21. Mai 2012
Mittwoch, 9. Mai 2012
opco12 Linkempfehlungen aus der Sitzung vom 9.5.12
Linkempfehlungen aus der Sitzung vom
9.5.12 (Tablets, Tablet-PCs u.ä. und BYOD fürs Lernen)
http://www.digitallernen.ch/category/ipad/
Hochschulprojekt
http://wiki.doebe.li/Beat/DemokratisierungDesBeamers
http://www.cenl.zhaw.ch/
http://www.cenl.zhaw.ch/
http://www.e-teaching.org/news/eteaching_blog/blogentry.2012-05-08.0258734881/et_showEntries?permaLink=1336468025
Blogbeitrag zur Sitzung:
Tablets oder BYOD
In Peru geht's nicht um BYOD, sondern um OLPC. Da kann man sich denken, dass die sehr zur Motivation beitragen.
Messbare Erfolge sind aber offenbar kaum zu verzeichnen, jedenfalls nicht im ursprünglich angestrebten Sinn.
Etwas weit hergeholt mein Beitrag:
Apps u. Touchsreen für Affen
Blogbeitrag zur Sitzung:
Tablets oder BYOD
In Peru geht's nicht um BYOD, sondern um OLPC. Da kann man sich denken, dass die sehr zur Motivation beitragen.
Messbare Erfolge sind aber offenbar kaum zu verzeichnen, jedenfalls nicht im ursprünglich angestrebten Sinn.
Etwas weit hergeholt mein Beitrag:
Apps u. Touchsreen für Affen
Dann werde ich für ein paar Tage offline sein. Bin gespannt, was in der Zwischenzeit passiert, aber ihr kommt sehr gut ohne mich aus.
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Samstag, 5. Mai 2012
Aufgeschnappte Brocken von opco12
"Im folgenden möchte ich zum einen die Erkenntnisse aus dem Artikel von Wegener, Prinz & Leimeister und die Diskussion um den Einsatz von mobilen Anwendungen in der Hochschule zusammenfassend einordnen und bewerten. [... ]
Entgegen den Erwartungen des Horizon-Reports würde ich den sog. “mobilen Applikationen” nur einen eingeschränkten Einfluss auf die (nähere) Zukunft des E-Learning (in der Hochschule) zusprechen.
Entgegen den Erwartungen des Horizon-Reports würde ich den sog. “mobilen Applikationen” nur einen eingeschränkten Einfluss auf die (nähere) Zukunft des E-Learning (in der Hochschule) zusprechen.
Mir erscheint die typische Form des Apps, wie sie bisher gedacht werden, durch folgende Aspekte gekennzeichnet, die für einee massenhafte Verbreitung nicht günstig sind:
- Apps fungieren offenbar hauptsächlich als “endgerätespezifische, betriebssystemnahe Programm-Container” für bekannte Anwendungen [...]
- Sinnvolle Inhalte zu produzieren (ein WBT) bleibt ein aufwändiges Vorhaben. [...] Sinnvoller und wahrscheinlicher Entwicklungsweg sind also technologieübergreifende Konzepte (siehe dazu auch den Artikel “Die App-Dämmerung” in SPIEGEL-ONLINE vom 11.08.2011) in denen die App einer von verschiedenen Verbreitungsformen ist.
- Nach meiner Einschätzung werden E-Learning-Anwendungen dann attraktiv, wenn sie den Lehrenden die Möglichkeit bieten, diese einfach auf die eigenen Bedarfe und Inhalte anzupassen und zu (re-)kombinieren. Das sehe ich bei Apps noch gar nicht gegeben. [...]"
mehr dazu sieh: http://opco12.de/category/mobile-apps/
gearbeitet habe ich heute u.a. an: Raabe: Akten des Vogelsangs
Donnerstag, 3. Mai 2012
Lernen und Bildung im Social Web – Ergebnisse des #ocwl11
Die Veranstaltung (am 3.5.12) bei der MFG Innovationsagentur für IT und Medien
begann mit zwei Vorträgen:
Prof. Dr. Ulrike Cress:
und von Johannes Moskaliuk:
Ein Open Course zwischen Universität und Internet (Folien verlinkt)Dann fand ein World Café in drei Runden statt.Bericht von Katrin vom zweiten Tisch des CafésMein weit subjektiverer Bericht vom ersten Tisch:
Ja, wir haben darauf hingewiesen, dass Weblernen oberflächlich macht, weil man von Link zu Link springen kann, als zappte man durch Hunderte von digitalen Fersehprogrammen, und darauf, dass eine Quslitätssicherung wie an der Hochschule fehlt und auch die Nachhaltigkeit des Lernens nicht gesichert ist, weil keine Prüfungssituation zur vorherigen Internalisierung assimilierten Wissens drängt.
Und doch waren wir der Meinung, dass es für die sieben Studenten, die den ocwl11-Kurs mitmachten, ein Gewinn war, dass der Kurs ins Netz geöffnet war.
Ja, ich wäre gern bei der rp12 gewesen. Und doch fand ich es ein recht intensives Erlebnis mit allen, die sich für die Auswertung der Erfahrungen des ocwl11 interessierten, in einem Raum zu sein und einige von den Personen begrüßen zu können, die ich während des Kurses schätzen gelernt habe.
Doch ich spreche zu Unrecht von "wir", denn ich habe beim World Café nur an einem Tisch gesessen und kann - trotz der Visualisierung von Wissensakkumulierung gar nicht wissen, was im einzelnen an den anderen Tischen gesprochen worden ist.
Doch bald schon wird Johannes auf dem Wissensdialogeblog einen differenzierteren Bericht der Veranstaltung liefern.
"I don't want to talk. I'm travelling right now. Never. Never. I said never", klingt es von einem Sitz jenseits des Ganges.
Es hat doch etwas, nicht nur virtuell unterwegs zu sein. Und es hat viel für sich, wenn das Handy aus ist und man nicht erreichbar ist.
Dann freut man sich umso mehr, wenn man sich wieder sieht.
Und die ocwl11-Teilnehmer, die ich gern in Stuttgart gesehen hätte, treffe ich ja vielleicht bei der nächsten re::publica.
Ja, auf dem ältesten Friedhof Stuttgarts (1626 - 1880) war es auch interessant.
Und ja, Frau Professor Cress, es ist schon eindrucksvoll, wie viel man nach einer Fahrt noch über das erfahren kann, wo man gewesen ist und wie einem die Wikipedia inzwischen schon die Erinnerungsfotos abnimmt. Dies ist aber trotzdem vom 3.5.2012:
Frage: Auf welchem Friedhof liegt der Verfasser des Märchens, in dem der Räuber Orbasan vorkommt und wie lautet sein Name?
Was ich noch vergessen habe:
Der Unterschied zwischen den Mitgliedern einer Hochschule (offliner) und den Mitgliedern der Social Webs ist: In der Hochschule achtet man auf Qualität und Belegbarkeit, im Netz tendiert man zur eitlen Selbstdarstellung. (Manche brauchen dafür freilich nicht einmal das Netz. ;-))
begann mit zwei Vorträgen:
Prof. Dr. Ulrike Cress:
Gemeinsam Wissen konstruieren im Social Web – Forschung und Praxis
(zugrunde liegende Forschungsprojekte u.a.: Netzwekanalyse, Wikis, Netzwerke zur Wissenskonstruktion bei Wikipedia)
(zugrunde liegende Forschungsprojekte u.a.: Netzwekanalyse, Wikis, Netzwerke zur Wissenskonstruktion bei Wikipedia)
und von Johannes Moskaliuk:
Ein Open Course zwischen Universität und Internet (Folien verlinkt)Dann fand ein World Café in drei Runden statt.Bericht von Katrin vom zweiten Tisch des CafésMein weit subjektiverer Bericht vom ersten Tisch:
Ja, wir haben darauf hingewiesen, dass Weblernen oberflächlich macht, weil man von Link zu Link springen kann, als zappte man durch Hunderte von digitalen Fersehprogrammen, und darauf, dass eine Quslitätssicherung wie an der Hochschule fehlt und auch die Nachhaltigkeit des Lernens nicht gesichert ist, weil keine Prüfungssituation zur vorherigen Internalisierung assimilierten Wissens drängt.
Und doch waren wir der Meinung, dass es für die sieben Studenten, die den ocwl11-Kurs mitmachten, ein Gewinn war, dass der Kurs ins Netz geöffnet war.
Ja, ich wäre gern bei der rp12 gewesen. Und doch fand ich es ein recht intensives Erlebnis mit allen, die sich für die Auswertung der Erfahrungen des ocwl11 interessierten, in einem Raum zu sein und einige von den Personen begrüßen zu können, die ich während des Kurses schätzen gelernt habe.
Doch ich spreche zu Unrecht von "wir", denn ich habe beim World Café nur an einem Tisch gesessen und kann - trotz der Visualisierung von Wissensakkumulierung gar nicht wissen, was im einzelnen an den anderen Tischen gesprochen worden ist.
Doch bald schon wird Johannes auf dem Wissensdialogeblog einen differenzierteren Bericht der Veranstaltung liefern.
"I don't want to talk. I'm travelling right now. Never. Never. I said never", klingt es von einem Sitz jenseits des Ganges.
Es hat doch etwas, nicht nur virtuell unterwegs zu sein. Und es hat viel für sich, wenn das Handy aus ist und man nicht erreichbar ist.
Dann freut man sich umso mehr, wenn man sich wieder sieht.
Und die ocwl11-Teilnehmer, die ich gern in Stuttgart gesehen hätte, treffe ich ja vielleicht bei der nächsten re::publica.
Ja, auf dem ältesten Friedhof Stuttgarts (1626 - 1880) war es auch interessant.
Und ja, Frau Professor Cress, es ist schon eindrucksvoll, wie viel man nach einer Fahrt noch über das erfahren kann, wo man gewesen ist und wie einem die Wikipedia inzwischen schon die Erinnerungsfotos abnimmt. Dies ist aber trotzdem vom 3.5.2012:
Frage: Auf welchem Friedhof liegt der Verfasser des Märchens, in dem der Räuber Orbasan vorkommt und wie lautet sein Name?
Was ich noch vergessen habe:
Der Unterschied zwischen den Mitgliedern einer Hochschule (offliner) und den Mitgliedern der Social Webs ist: In der Hochschule achtet man auf Qualität und Belegbarkeit, im Netz tendiert man zur eitlen Selbstdarstellung. (Manche brauchen dafür freilich nicht einmal das Netz. ;-))
Dienstag, 1. Mai 2012
re:publica2012
Ich weiß nicht, wie oft und wie lange ich dazu komme, bei der re:publica2012 dabei zu sein. Aber hier werde ich meinen Zugang haben, und hier werde ich die Notizen festhalten, zu denen ich komme.
Vorerst hier noch die Vorankündigung auf Spiegel online.
Hier die Tweets zu #rp12
Fernsehspot
Dörte Giebels Rückblick auf #rp12 (bei laufender Veranstaltung)
Daniel Rehms Vorausblick auf den 4.5.
Robert Basic über die re.publica:
"Es ist schon seit Jahren so, dass ich aus den öffentlichen Sessions kaum noch Impulse oder Know-how herausholen kann. Statt 45 Minuten schweigend und zuhörend herumzusitzen tausche ich mich lieber mit anderen aus. Diese Art von Sessions bringen mir weitaus mehr, gerade an Know-how, das in der Form so niemals auf der öffentlichen Bühne zu vernehmen wäre."
Was er dann aber über die halbprivat-halböffentlichen Sitzungen zu sagen weiß, lohnt durchaus die Lektüre. Es ist halt Basic.
Am Nachmittag des 3.5. bin ich freilich auf einer anderen Veranstaltung.
Vorerst hier noch die Vorankündigung auf Spiegel online.
Hier die Tweets zu #rp12
Fernsehspot
Dörte Giebels Rückblick auf #rp12 (bei laufender Veranstaltung)
Daniel Rehms Vorausblick auf den 4.5.
Robert Basic über die re.publica:
"Es ist schon seit Jahren so, dass ich aus den öffentlichen Sessions kaum noch Impulse oder Know-how herausholen kann. Statt 45 Minuten schweigend und zuhörend herumzusitzen tausche ich mich lieber mit anderen aus. Diese Art von Sessions bringen mir weitaus mehr, gerade an Know-how, das in der Form so niemals auf der öffentlichen Bühne zu vernehmen wäre."
Was er dann aber über die halbprivat-halböffentlichen Sitzungen zu sagen weiß, lohnt durchaus die Lektüre. Es ist halt Basic.
Am Nachmittag des 3.5. bin ich freilich auf einer anderen Veranstaltung.
Samstag, 21. April 2012
Meine Auszüge aus dem Horizon Report 2012
4
Der konstruktive Fortschritt beim Einsatz neuer
Technologien wird durch institutionsbedingte
Barrieren erheblich erschwert. Allzu häufig sind es die
Prozesse und Methoden der Lehre selbst, die eine breitere
Einführung neuer Technologien beschränken. Ein
Großteil des Widerstandes gegen Veränderungen liegt
einfach in einer Zufriedenheit mit dem Status quo. Aber
in anderen Fällen, zum Beispiel bei Evaluationen für die
Beförderung und Amtszeitverlängerung, wird das Experimentieren
mit oder die Einführung von eindeutig
innovativen Technologieansätzen häufig nicht als Aufgabenbestandteil
des Forschers oder Wissenschaftlers
angesehen.
5. [...] stellen nun soziale Netzwerke und neue
Veröffentlichungsmodelle wie Open Content die Rolle
der Bibliothek als Kurator in Frage. Auf immer mehr
wichtige, historische Forschungsmaterialien können
Studierende und Lehrende in Webbrowsern zugreifen
und nutzen dafür das Endgerät ihrer Wahl. Bibliotheken
als solche stehen unter enormem Druck, neue Wege zu
entwickeln, um wissenschaftliches Arbeiten zu unterstützen
und zu kuratieren.
NMC Horizon Report: 2012 Higher Education Edition, S. 6
Die sechs Technologien, die hier im NMC Horizon Report:
2012 Higher Education Edition präsentiert werden, sind
in drei Zeithorizonten angesiedelt, innerhalb derer die
jeweilige Technologie sich in Lehre, Lernen oder kreativer
Forschung wahrscheinlich durchsetzen wird. Der
kurzfristige Zeithorizont geht davon aus, dass die Technologie
sich innerhalb der kommenden zwölf Monate
in Bildungseinrichtungen durchsetzt; der mittelfristige
Horizont geht von zwei bis drei Jahren aus; der langfristige
von vier bis fünf Jahren. Der NMC Horizon Report ist
jedoch nicht als Prognoseinstrument zu verstehen. Er ist
vielmehr dazu gedacht, aufkommende Technologien
hervorzuheben, die erhebliches Potenzial für unseren
Schwerpunktbereich Bildung haben. [...]
Kurzfristiger Zeithorizont
Mobile Apps sind derzeit die sich am schnellsten
ausbreitende mobile Funktion im Hochschulbereich
[...]
Tablet Computing bietet neue Möglichkeiten zur
Bereicherung von Lernerfahrungen, die mit anderen
Geräten schlicht nicht umsetzbar wären. Die hochauflösenden
Bildschirme von Tablets wie dem iPad
ermöglichen es Nutzern, auf einfache Weise Inhalte
mit anderen zu teilen
NMC Horizon Report: 2012 Higher Education Edition, S. 7
[...] Anwender tendieren dazu, Tablets als Ergänzung zum Smartphone und
nicht als Ersatz dessen zu nutzen, wobei Tablets als
weniger störend empfunden werden (kein Telefonklingeln,
keine SMS-Meldungen), was sie zu idealen
Lerngeräten macht. Weil Tablets alle Vorteile von Mobile Apps wiedergeben können, und dies in größerem Format als auf dem Smartphone, betrachten akademische
Institutionen sie nicht nur als erschwingliche Lösung für individuelles Lernen, sondern auch als
funktionsreiches Instrument für Feldexperimente
und Laborarbeit, das häufig weitaus teurere und unhandlichere
Geräte und Ausrüstung ersetzen kann.
Mittelfristiger Zeithorizont
[...]
Game-basiertes Lernen [...] das größte
Potenzial von Games für das Lernen liegt in ihrer
Fähigkeit, Zusammenarbeit zu fördern und Lernende
tiefgehend in den Lernprozess zu involvieren. Wenn
die Anbieter von Lernspielen ihre Konkurrenten aus
dem kommerziellen Bereich in Umfang und Qualität
eingeholt haben, werden Lernspiele größere
Aufmerksamkeit erhalten.
bezüglich Engagement, Leistung und Fortschritt
sowie dem Ziel, anhand der gewonnenen
Erkenntnisse Lehrpläne, Didaktik und Benotung zeitnah
anzupassen. Auf Basis von Informationen, wie sie
Google Analytics und ähnliche Instrumente generieren,
zielt Learning Analytics darauf ab, die Macht
von Datamining-Tools in den Dienst des Lernens zu
stellen und die Komplexität, Diversität und Fülle der
Informationen auszuschöpfen, die dynamische Lernumgebungen
hervorbringen können.
Langfristiger Zeithorizont
NMC Horizon Report: 2012 Higher Education Edition, S. 8
[...]
Der konstruktive Fortschritt beim Einsatz neuer
Technologien wird durch institutionsbedingte
Barrieren erheblich erschwert. Allzu häufig sind es die
Prozesse und Methoden der Lehre selbst, die eine breitere
Einführung neuer Technologien beschränken. Ein
Großteil des Widerstandes gegen Veränderungen liegt
einfach in einer Zufriedenheit mit dem Status quo. Aber
in anderen Fällen, zum Beispiel bei Evaluationen für die
Beförderung und Amtszeitverlängerung, wird das Experimentieren
mit oder die Einführung von eindeutig
innovativen Technologieansätzen häufig nicht als Aufgabenbestandteil
des Forschers oder Wissenschaftlers
angesehen.
5. [...] stellen nun soziale Netzwerke und neue
Veröffentlichungsmodelle wie Open Content die Rolle
der Bibliothek als Kurator in Frage. Auf immer mehr
wichtige, historische Forschungsmaterialien können
Studierende und Lehrende in Webbrowsern zugreifen
und nutzen dafür das Endgerät ihrer Wahl. Bibliotheken
als solche stehen unter enormem Druck, neue Wege zu
entwickeln, um wissenschaftliches Arbeiten zu unterstützen
und zu kuratieren.
NMC Horizon Report: 2012 Higher Education Edition, S. 6
Die sechs Technologien, die hier im NMC Horizon Report:
2012 Higher Education Edition präsentiert werden, sind
in drei Zeithorizonten angesiedelt, innerhalb derer die
jeweilige Technologie sich in Lehre, Lernen oder kreativer
Forschung wahrscheinlich durchsetzen wird. Der
kurzfristige Zeithorizont geht davon aus, dass die Technologie
sich innerhalb der kommenden zwölf Monate
in Bildungseinrichtungen durchsetzt; der mittelfristige
Horizont geht von zwei bis drei Jahren aus; der langfristige
von vier bis fünf Jahren. Der NMC Horizon Report ist
jedoch nicht als Prognoseinstrument zu verstehen. Er ist
vielmehr dazu gedacht, aufkommende Technologien
hervorzuheben, die erhebliches Potenzial für unseren
Schwerpunktbereich Bildung haben. [...]
Kurzfristiger Zeithorizont
[...]
Mobile Apps sind derzeit die sich am schnellsten
ausbreitende mobile Funktion im Hochschulbereich
[...]
Tablet Computing bietet neue Möglichkeiten zur
Bereicherung von Lernerfahrungen, die mit anderen
Geräten schlicht nicht umsetzbar wären. Die hochauflösenden
Bildschirme von Tablets wie dem iPad
ermöglichen es Nutzern, auf einfache Weise Inhalte
mit anderen zu teilen
NMC Horizon Report: 2012 Higher Education Edition, S. 7
[...] Anwender tendieren dazu, Tablets als Ergänzung zum Smartphone und
nicht als Ersatz dessen zu nutzen, wobei Tablets als
weniger störend empfunden werden (kein Telefonklingeln,
keine SMS-Meldungen), was sie zu idealen
Lerngeräten macht. Weil Tablets alle Vorteile von Mobile Apps wiedergeben können, und dies in größerem Format als auf dem Smartphone, betrachten akademische
Institutionen sie nicht nur als erschwingliche Lösung für individuelles Lernen, sondern auch als
funktionsreiches Instrument für Feldexperimente
und Laborarbeit, das häufig weitaus teurere und unhandlichere
Geräte und Ausrüstung ersetzen kann.
Mittelfristiger Zeithorizont
[...]
Game-basiertes Lernen [...] das größte
Potenzial von Games für das Lernen liegt in ihrer
Fähigkeit, Zusammenarbeit zu fördern und Lernende
tiefgehend in den Lernprozess zu involvieren. Wenn
die Anbieter von Lernspielen ihre Konkurrenten aus
dem kommerziellen Bereich in Umfang und Qualität
eingeholt haben, werden Lernspiele größere
Aufmerksamkeit erhalten.
Learning Analytics stellt eine lose Verbindung her zwischen einer Vielzahl von Datenerhebungs-Tools
und analytischen Techniken zur Untersuchung Lernenderbezüglich Engagement, Leistung und Fortschritt
sowie dem Ziel, anhand der gewonnenen
Erkenntnisse Lehrpläne, Didaktik und Benotung zeitnah
anzupassen. Auf Basis von Informationen, wie sie
Google Analytics und ähnliche Instrumente generieren,
zielt Learning Analytics darauf ab, die Macht
von Datamining-Tools in den Dienst des Lernens zu
stellen und die Komplexität, Diversität und Fülle der
Informationen auszuschöpfen, die dynamische Lernumgebungen
hervorbringen können.
Langfristiger Zeithorizont
NMC Horizon Report: 2012 Higher Education Edition, S. 8
[...]
Gestenbasiertes Computing verlagert die Kontrolle über den Computer
von Maus und Tastatur auf Körperbewegungen, Gesichtsausdrücke und Stimmerkennung
über neue Eingabegeräte.
Es macht die Bedienung von Computern erheblich intuitiver und körperlicher.
Von den berührungsempfindlichen Displays der Smartphones
bis hin zu den Gesten- und Stimmerkennungen der neuesten Spielesysteme
(XBOX Kinect und Nintendo Wii)
und virtuellen Assistenten
erleichtert gestenbasiertes Computing das “Learning by Doing“
sowie das Zusammenspiel von Gedanken und Bewegungen des Nutzers.
Das Internet der Dinge (The Internet of Things)
ist die neueste Stufe in der Entwicklung von Smart Objects — einer Gruppe kleiner Geräte oder Methoden,
durch die einem Gegenstand ein eindeutiger Kennzeichner zugewiesen werden kann.
Sie enthalten kleine Informationsmengen wie das Alter des
Gegenstands, seine Haltbarkeitsdauer und Daten der
Umgebung wie Temperatur oder Feuchtigkeitsgrad
(und vieles mehr) und kommunizieren den Informationsstand
auf Abruf, ob optisch oder über elektromagnetische
Frequenzen.[...]
Der Bedeutungsumfang ist noch nicht ganz absehbar [Hervorhebung von Fontanefan],
aber fest steht, dass Billionen von Geräten — von zerbrechlicher
Laborausrüstung über Kühlschränke bis
hin zu Haussicherheitssystemen der nächsten Generation
— bald so ausgestattet sein werden, dass sie
von solchen Verbindungen profitieren.
NMC Horizon Report: 2012 Higher Education Edition, S. 9
Mobile Apps
Zwei Schlüsselfaktoren machen Apps als Gattung interessant:
der erste ist, dass es so viele davon gibt — man
findet für fast jedes Interesse oder Bedürfnis eine App,
und es kommen jeden Tag neue hinzu. Die zweite ist,
dass sie günstig sind — selten findet man bei jemandem
eine App auf dem Mobilgerät, die mehr als $1,99
kostet. Wenn man dies zusammen nimmt, ist es sowohl
einfach als auch ökonomisch, ein Gerät komplett nach
den eigenen Bedürfnissen auszustatten. [...]
Mobile Apps stehen für die Konvergenz mehrerer Technologien,
die sich für den Einsatz in der Lehre eignen,
darunter Tools für die Annotation, für künstlerische Gestaltung
und Komposition und für soziale Netzwerke.
Mobile Apps
Zwei Schlüsselfaktoren machen Apps als Gattung interessant:
der erste ist, dass es so viele davon gibt — man
findet für fast jedes Interesse oder Bedürfnis eine App,
und es kommen jeden Tag neue hinzu. Die zweite ist,
dass sie günstig sind — selten findet man bei jemandem
eine App auf dem Mobilgerät, die mehr als $1,99
kostet. Wenn man dies zusammen nimmt, ist es sowohl
einfach als auch ökonomisch, ein Gerät komplett nach
den eigenen Bedürfnissen auszustatten. [...]
Mobile Apps stehen für die Konvergenz mehrerer Technologien,
die sich für den Einsatz in der Lehre eignen,
darunter Tools für die Annotation, für künstlerische Gestaltung
und Komposition und für soziale Netzwerke.
NMC Horizon Report: 2012 Higher Education Edition, S. 12
vgl. dazu http://fontanefanopco11.blogspot.de/2012/05/aufgeschnappte-brocken-von-opco12.html
vgl. dazu http://fontanefanopco11.blogspot.de/2012/05/aufgeschnappte-brocken-von-opco12.html
Donnerstag, 19. April 2012
Ziele der Veranstalter und meine eigenen
Zur Zielsetzung bei opco12:
"Typischerweise definieren die Teilnehmenden eines OpenCourse ihre Ziele selbst. So können auch Sie sich Ihre eigenen Ziele im OpenCourse 2012 setzen. Als Veranstalter des Kurses streben wir allerdings an, dass Sie bei regelmäßiger Teilnahme
die sechs Trends des Horizon Reports kennen, beschreiben und kritisch bewerten,
die Unterscheidungsmerkmale der Trendtechnologien zu etablierten Technologien kennen,
zu den sechs Trends des Horizon Reports Anwendungsbeispiele kennen,
die Bedeutung der Technologien für Ihre eigene Praxis bewerten und beschreiben,
die Aussagekraft von Trendstudien beurteilen können,
die Nachhaltigkeit der Entwicklungen einschätzen können." (http://opco12.de/anerkennung/#onlinebadges)
Ich selbst plante ursprünglich, ein bis zwei Themengebiete genauer mitzuverfolgen. Wegen einem voraussichtlich geringeren Zeitbudget plane ich gegenwärtig, mir einen Eindruck vom Verlauf des Kurses zu verschaffen.
Dazu bin ich gestern/heute gegen 0:00 in die Aufzeichnung der Podiumsdiskussion eingestiegen und habe 30-50% der Aufzeichnung (mit wechselnden Zeitsprüngen angehört), war an der Firmenvorstellung - nicht nur wegen der späten Stunde - weniger interessiert, bin dagegen durchaus interessiert, wie gut ich mein Ziel aufrecht erhalten oder gar erweitern kann, wenn ich allenfalls 30% der Veranstaltungen mitverfolgen kann.
Tragisch finde ich das nicht, weil mich das Veranstaltungsformat mehr interessiert als die Technologien.
Gut finde ich am Internet die Möglichkeit des zeitversetzten Lernens. Vielleicht steigt im Laufe des Kurses ja auch mein Interesse an einer der Technologien.
Dazu gelesen: Jasmin
"Typischerweise definieren die Teilnehmenden eines OpenCourse ihre Ziele selbst. So können auch Sie sich Ihre eigenen Ziele im OpenCourse 2012 setzen. Als Veranstalter des Kurses streben wir allerdings an, dass Sie bei regelmäßiger Teilnahme
die sechs Trends des Horizon Reports kennen, beschreiben und kritisch bewerten,
die Unterscheidungsmerkmale der Trendtechnologien zu etablierten Technologien kennen,
zu den sechs Trends des Horizon Reports Anwendungsbeispiele kennen,
die Bedeutung der Technologien für Ihre eigene Praxis bewerten und beschreiben,
die Aussagekraft von Trendstudien beurteilen können,
die Nachhaltigkeit der Entwicklungen einschätzen können." (http://opco12.de/anerkennung/#onlinebadges)
Ich selbst plante ursprünglich, ein bis zwei Themengebiete genauer mitzuverfolgen. Wegen einem voraussichtlich geringeren Zeitbudget plane ich gegenwärtig, mir einen Eindruck vom Verlauf des Kurses zu verschaffen.
Dazu bin ich gestern/heute gegen 0:00 in die Aufzeichnung der Podiumsdiskussion eingestiegen und habe 30-50% der Aufzeichnung (mit wechselnden Zeitsprüngen angehört), war an der Firmenvorstellung - nicht nur wegen der späten Stunde - weniger interessiert, bin dagegen durchaus interessiert, wie gut ich mein Ziel aufrecht erhalten oder gar erweitern kann, wenn ich allenfalls 30% der Veranstaltungen mitverfolgen kann.
Tragisch finde ich das nicht, weil mich das Veranstaltungsformat mehr interessiert als die Technologien.
Gut finde ich am Internet die Möglichkeit des zeitversetzten Lernens. Vielleicht steigt im Laufe des Kurses ja auch mein Interesse an einer der Technologien.
Dazu gelesen: Jasmin
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