Donnerstag, 21. Juni 2018

Neue Lernmethoden: Mikrolernen und "Lernen im Fluss der Arbeit"

Theoretisch lernt man bei entdeckendem Leren am meisten, aber:

 "die freie und neugierig-forschende Art der Nutzung bei der Arbeit [ist] relativ [selten]. Wir haben einfach keine Zeit und keine Energie, uns ständig von neuem selbst zu orientieren. Was wir wirklich als dringlich und wertvoll empfinden, sind Tipps, Empfehlungen, Vorschläge und Werkzeuge, die uns helfen, unsere Arbeit besser zu machen und uns für unsere konkrete berufliche Zukunft besser aufzustellen. Das ist es, was Plattformen für Mikro-Lernen und Lernerfahrungen künftig leisten müssen. [...] 
Einige der weltweit führenden Finanzdienstleistungsinstitute nutzen mittlerweile Online-Bücher und Job-Hilfen, um Software-Ingenieure bei Programmierproblemen "sofort zu unterstützen". Systeme wie GitHub, StackOverfow, O'Reilly Safari und andere sind bereits im Wesentlichen "Lernen im Fluss der Arbeit". Aufregende neue Tools wie WalkMe, GuideMe und EnableNow sind Echtzeit-Lernwerkzeuge, die Ihr Verhalten in verschiedenen Anwendungen verstehen und Ihnen Echtzeit-Anleitungen und Leistungsunterstützung bieten, ohne dass Sie danach fragen müssen." (aus: Martin Lindners Übersetzung von Josh Bersin: A New Paradigm For Corporate Training: Learning In The Flow of Work - Dank an Martin Lindner, Hervorhebungen von Fontanefan)

Mittwoch, 6. Juni 2018

CL Sprint am 08.06.2018: Selbstbedienung für Lerner?

CL Sprint am 08.06.2018: Selbstbedienung für Lerner?


Aufzeichnung der Live-Session

Einzelne Punkte daraus:

Freude am Lernen, Sinn des Lernens

Unterscheidung von Lernen für kurzfristige Aufgaben oder für langfristige Ziele

Erkennen des eigenen Lernbedarfs

Probleme:
Wenn man selbst entscheiden soll, was man lernt, vermissen manche noch Hinweise oder ein Programm.
Es gibt kein fertiges Endprodukt des Lernens, darüber entscheidet der Lerner selbst.
In Schulungen kann man unmöglich alles trainieren, was im Ernstfall (Beispiel: ADAC-Straßenwacht bei einem Pannenfall) gebraucht wird. Da braucht es die Motivation, selbständig dazu zu lernen.



Dienstag, 15. Mai 2018

Natur und Schönheit (Funkkolleg: Biodiversität und Ästhetik)

Im Walde (Shinrin Yoku  oder Waldbaden)

"[...] Japanische Mediziner haben in unzähligen Studien untersucht, was ein Aufenthalt im Wald, oft nur einer von mittagspausentauglichen 15 Minuten, mit den Menschen macht. Die Ergebnisse der meist kleinen Studien: Der Wald senkt laut simpler Vorher-Nachher-Messung den Spiegel des Stresshormons Cortisol im Blut, erhöht die Anzahl der sogenannten Killerzellen, stärkt also das Immunsystem und senkt Blutdruck und Puls.[...]


Annette Bernjus, die Waldbaderin aus dem Taunus, hat ein bisschen Angst davor, was passiert, wenn Studien wie die in München geplanten zu Ende sind. Auch sie erzählt zwar von den vielversprechenden ersten Erkenntnissen aus Japan und freut sich über jeden Beweis für die Heilkraft des Waldes. „Aber ich wünsche mir, dass das Waldbaden leicht bleibt“, sagt sie.
Sie glaubt, dass der langsame Ausflug in den Wald uns gerade deswegen guttue, weil er so schön ziellos sei und die Erholungssuchenden nicht schon wieder mit dem Abarbeiten irgendeines Trainingsplans beschäftigt seien. „Waldbaden ist zum Beispiel auch für Menschen ein tolles Angebot, die gar keinen Sport mehr treiben können“, sagt sie.
Tatsächlich war das klassische Shinrin Yoku in Japan sehr meditativ, [...]"

in: Peikert, D (2018). Heilendes Grün. Eine Dosis Wald. FAZnethttp://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/wald-hat-positive-wirkung-auf-das-immunsystem-15365863.html

"Wenn ich dort bin, bin ich glücklich – hört man sich um, in der Familie, unter Freunden, Kollegen, Zufallsbekanntschaften, fällt allen spontan ein Ort ein, auf den dieser Satz passt. Und fast immer liegt er draußen: im Wald, auf dem Gipfel eines Berges oder am Meer. Einige verorten ihr Glück ganz konkret – im Schatten eines Walnussbaumes, auf einer ganz bestimmten Düne in Dänemark, an einem verwunschenen Uferflecken des Schaalsees ("und schreib bloß nicht, wo genau!"). Andere finden es auf einem Pferd, unter den Sternen, beim Beobachten der Vögel, beim Wühlen im Boden mit bloßen Händen.
Schon der Moment, in dem die Frage ins Bewusstsein sackt, verrät etwas darüber, was Draußensein mit Menschen macht: Sie atmen tief ein und lang aus. [...] Laut einer aktuellen Umfrage im Auftrag der Bundesregierung gehört für 94 Prozent der erwachsenen Deutschen die Natur zu einem guten Leben." (Sparmann, A (2017). Draußen sein. DIE ZEIT Online.
https://www.zeit.de/zeit-magazin/2017/20/natur-wohlbefinden-gesundheit-wald-wissenschaft)

Dienstag, 6. März 2018

clc069 in Frankfurt: Persönliches Wisensmanagement

Persönliches Wisensmanagement 

Koordinator war Jochen Robes (Tweets)
Buchempfehlung:
Gabi Reinmann, Martin J. Eppler:

Wissenswege. Methoden für das persönliche Wissensmanagement


Dem Prinzip des Barcamps folgend wurden Themen gesammelt und dann in Gruppen diskutiert, wobei man nacheinander verschiedene Themen bearbeiten konnte.

Zum Beispiel:

Working Out Loud (Erste Schritte von John Stepper)

Ein Beispiel für WOL Freiwillige haben öffentlich vorgeführt, wie man die 12 Schritte gemeinsam durchlaufen kann.
Am Freitag, d. 9.3., ab 13:00 Uhr gibt es dazu einen Sprint: WOL bei Siemens


aus der Gruppe WOL
OneNote
(Video)

Individuelle Lernpfade

Routinen
aus meinen Notizen:
Wissensmanagement in der Schule

Enterprise social networking










Sonntag, 5. November 2017

Kinderfunkkolleg

Zwischen Oktober 2011 und Februar 2013 sendete hr2-kultur im Nachgang zum Funkkolleg Religion erstmals ein „Kinder-Funkkolleg“, das aus einer Zusammenarbeit mit der Herbert Quandt-Stiftung zu deren Projekt zum „Trialog“ der drei großen Weltreligionen ChristentumJudentum und Islam hervorging. Die 25 jeweils rund 10 Minuten langen Sendungen unter dem Motto „Was glaubst Du denn?“ richteten sich an acht- bis dreizehnjährige Kinder. Sie wurden in unregelmäßiger Folge samstagnachmittags innerhalb der Kinderfunk-Sendereihe „Domino Lauschinsel“ ausgestrahlt[9][10] und stehen mehrere Jahre lang zum Download bereit.[11]
Ab Februar 2014 folgte in hr2-kultur das achtteiliges „Kinder-Funkkolleg Musik“,[12] ab Februar 2015 in Kooperation mit dem Mathematikum das „Kinder-Funkkolleg Mathematik“[13]und ab Oktober 2015 das „Kinderfunkkolleg Geld“.[14]
Seite „Funkkolleg“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 28. Oktober 2017, 10:01 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Funkkolleg&oldid=170407140 (Abgerufen: 5. November 2017, 07:11 UTC)

http://www.kinderfunkkolleg-trialog.de/

http://www.kinderfunkkolleg-musik.de/

http://www.kinderfunkkolleg-mathematik.de/

http://www.kinderfunkkolleg-geld.de/

Funkkolleg Biologie und Ethik

https://funkkolleg-biologie.de/