Dienstag, 12. April 2016
Montag, 14. März 2016
Fk Wirtschaft Folge 17: Land, Öl, Wasser – wie wirtschaften wir mit Ressourcen?
Land, Öl, Wasser – wie wirtschaften wir mit Ressourcen?
Ostern steht vor der Tür - und das Funkkolleg Wirtschaft macht eine Ferienpause, damit niemand etwas verpasst. Aber es erwarten Sie in dieser Zeit drei Ausgaben "Funkkolleg Wirtschaft Extra" – Gespräche zu interessanten Aspekten des Funkkollegs, mit spannenden Interviewpartnern: der Wirtschaftsweisen und Professorin Isabel Schnabel, dem Ökonom und wissenschaftlichen Beirat des Funkkollegs Professor Andreas Hackethal und dem Medienwissenschaftler Stephan Ruß-Mohl. Mit ihm starten wir heute:
"Entwicklungsökonomen sprechen zuweilen vom „Fluch der Ressourcen“ – sie beobachten, dass gerade rohstoffreiche Länder, etwa in Afrika, aber auch Russland, mit ihrer Ressourcenpolitik Konflikte provozieren. Der Kampf um Boden bewegt die Agrar-Industrie: Stichwort Land-Grabbing. Was heißt es, wenn Ressourcen wie guter Boden und sauberes Trinkwasser knapper werden? Welche Rolle spielt die steigende Nachfrage nach Öko-Erzeugnissen? Oder nach bestimmten Rohstoffen wie die „Seltenen Erden“?"
Wasserknappheit führt dazu, dass ein Großteil der Arbeitskraft von Frauen und Kindern für Wasserholen verbraucht wird. Diese Zeit kann nicht für Bildung genutzt werden,
Zusatzmaterialien
Lexikon der Nachhaltigkeit zu Ressourcen
"Ein Mass für die Qualität des Umgangs mit Ressourcen in der Wirtschaft ist die Ressourcenproduktivität. [...]
bedeuten, dass bei gleichbleibender Wirtschaftsleistung und gleichbleibendem Wohlstand weniger Ressourcen der Natur entnommen worden sind."
Wasserknappheit führt dazu, dass ein Großteil der Arbeitskraft von Frauen und Kindern für Wasserholen verbraucht wird. Diese Zeit kann nicht für Bildung genutzt werden,
Zusatzmaterialien
Lexikon der Nachhaltigkeit zu Ressourcen
"Ein Mass für die Qualität des Umgangs mit Ressourcen in der Wirtschaft ist die Ressourcenproduktivität. [...]
bedeuten, dass bei gleichbleibender Wirtschaftsleistung und gleichbleibendem Wohlstand weniger Ressourcen der Natur entnommen worden sind."
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Erdöl,
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Ressourcen
Montag, 7. März 2016
Fk Wirtschaft Folge 16: Welt ohne Wachstum?
16 Vorwärts im Rückwärtsgang – eine Welt ohne Wachstum?
Autorin: Judith Kösters
„Wenn es uns gut gehen soll, muss die Wirtschaft wachsen.“ Diesen Glaubenssatz haben wir tief verinnerlicht. In Deutschland ist das Wirtschaftswachstum als Ziel der Politik sogar in einem Gesetz festgeschrieben. In vielerlei Hinsicht ist unsere Gesellschaft, unser Sozialstaat, tatsächlich auf Dauer-Wachstum ausgelegt. Ob bei der Rente oder im Gesundheitswesen, das System kommt ins Schlingern, wenn das Wachstum fehlt. Gleichzeitig wächst auch der Ressourcenverbrauch, die Umweltverschmutzung, die Klima-Belastung. Wachstums-Kritiker wie Naomi Klein oder die Veranstalter internationaler „Degrowth“-Kongresse wie zuletzt 2014 in Leipzig fordern ein Umsteuern. Gerade die jüngeren Menschen sympathisieren mit diesem Ruf, denn das „Immer mehr“ ist auch anstrengend für jeden Einzelnen. Aber wie könnte ein Kapitalismus aussehen, der sich vom Wachstum verabschiedet? Brauchen wir stattdessen ein „qualitatives“ Wachstum?
Zusammenhang von Zufriedenheit und Einkommen (Welt 22.10.15)
"Wer täglich darum kämpfen muss, seinen Alltag finanziell zu bestreiten, der hat wenig Chancen, glücklich zu sein. Ab einer Grenze von 75.000 Dollar, umgerechnet gut 61.000 Euro, muss man sich um das Geld hingegen offensichtlich im Alltag keine großen Gedanken mehr machen. [...]
Danach macht mehr Geld auch die Deutschen glücklicher. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass der Glückszuwachs bei höheren Einkommen geringer ist als bei niedrigeren. Unterhalb eines Monatsnettoeinkommens von 1200 Euro schlägt sich jede Erhöhung um 100 Euro dreimal so stark im Glück nieder wie oberhalb von 1200 Euro."
Armut und Empfindlichkeit bei Rückschlägen
Weiter ergab die Untersuchung, dass arme Menschen schlechte Erfahrungen wie Scheidungen, Krankheit oder Einsamkeit stärker negativ empfinden als Menschen mit einem gutem Einkommen.
Theodor Fontane wusste das schon, als er am 17.4 1854 an Theodor Storm schrieb:
"Erst unter natürlichen, wohlhabenden, sorglosen und freien Menschen fühlt man so recht, welch ein stellenweis erbärmliches Leben man in unsern großen Städten und unter unsern kleinen, dürftigen Sechserverhältnissen führt.Allerdings möcht ich nicht tauschen, unser geistiges Leben hat eine Süße, von der ich unfähig wäre, mich zu entwöhnen, aber inmitten eines äußerlichen Behagens , das bei 35 Rtl. monatlichen Gehalts schlecht zu kultivieren ist, wird einem wenigstens fühlbar, daß das Glück, das man genießt, nur ein halbes ist, ein schwer erkauftes, dessen Einsatz oft höher ist als der Gewinn.
Es ist wunderbar, in wie nahen Beziehungen Menschenglück und Putenbraten zueinander stehn und welche Püffe das Herz verträgt, wenn man jeden Schlag mit einer Flasche Markobrunner parieren kann.
Weiter ergab die Untersuchung, dass arme Menschen schlechte Erfahrungen wie Scheidungen, Krankheit oder Einsamkeit stärker negativ empfinden als Menschen mit einem gutem Einkommen.
Theodor Fontane wusste das schon, als er am 17.4 1854 an Theodor Storm schrieb:
"Erst unter natürlichen, wohlhabenden, sorglosen und freien Menschen fühlt man so recht, welch ein stellenweis erbärmliches Leben man in unsern großen Städten und unter unsern kleinen, dürftigen Sechserverhältnissen führt.Allerdings möcht ich nicht tauschen, unser geistiges Leben hat eine Süße, von der ich unfähig wäre, mich zu entwöhnen, aber inmitten eines äußerlichen Behagens , das bei 35 Rtl. monatlichen Gehalts schlecht zu kultivieren ist, wird einem wenigstens fühlbar, daß das Glück, das man genießt, nur ein halbes ist, ein schwer erkauftes, dessen Einsatz oft höher ist als der Gewinn.
Es ist wunderbar, in wie nahen Beziehungen Menschenglück und Putenbraten zueinander stehn und welche Püffe das Herz verträgt, wenn man jeden Schlag mit einer Flasche Markobrunner parieren kann.
Samstag, 5. März 2016
Montag, 29. Februar 2016
Funkkolleg Wirtschaft 15: Planlos ins Alter: die große Rentenverunsicherung
Funkkolleg Wirtschaft 15: Planlos ins Alter: die große Rentenverunsicherung
[...] Unsere Gesellschaft wird im Schnitt immer älter und der Generationenvertrag, so wie er ursprünglich gedacht war, wird die Rentner wohl nicht mehr ausreichend finanzieren können. Immer mehr schlecht bezahlte Jobs für große Bevölkerungsteile führen die Forderungen nach privater Vorsorge ad absurdum.[...]
Fragen:
Wie kann der Sozialstaat unabhängig vom demografischen Wandel funktionieren?
Welche Rolle spielt Einwanderung?
Wie viel Verantwortung kann und sollte jeder Einzelne übernehmen?
Sendung
Zusatzmaterial:
Psychologie der Altersvorsorge: Entscheidungsfindung in der Ent(d)sparphase
[...] Für die Phase der aktiven Verwendung des angesammelten Vermögens zwischen dem Renteneintritt und dem Erbfall gibt es jedoch wenig Aussagen.[...]
Welche Funktion und Bedeutung hat das angesparte Vermögen für den Einzelnen?
Welches sind eingeübte oder selbst verordnete Ausgabe-Maximen?
Wie viel wird für die eigenen Bedürfnisse eingesetzt?
Welche Rolle spielt der Wunsch, Teile des Vermögens zu vererben oder es noch zu Lebzeiten zumindest in Teilen an die nachfolgende Generation zu übertragen?
Wie viel kann von dem Ersparten wirklich ausgegeben werden angesichts eines schwer kalkulierbaren Langlebigkeitsrisikos?
Wie viel wird für Unvorhersehbares zurückgehalten?
Grundsätzlich werden Begriffe wie „alt“ oder „Senior“ von der Generation 50 plus gemieden. Solche Begriffe werden erlebt als Sinnbild für
Verlust körperlicher und geistiger Beweglichkeit und Lebendigkeit
Fremdbestimmung und ohnmächtiges Angewiesen-Sein auf andere (zum Beispiel die eigenen Kinder oder „fremde“ Institutionen)
Einengung und Reduktion der persönlichen Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten.
[...] Tendenzen, diese Entwicklungen mit all ihren Vor- und Nachteilen gedanklich hinauszuschieben auf eine zukünftige Zeit. Man fühlt sich generell noch dem (vergangenen) Zeitabschnitt des „saft- und kraftvollen“ Erwachsenenlebens zugehörig [...] großes Bestreben, die eigene Autonomie und Unabhängigkeit zu bewahren, zugleich existieren große Ängste in Bezug auf das Alter(n), jeder hat zumindest eine Ahnung davon, dass man irgendwann Hilfe benötigen wird. Dennoch leben die Best Ager in der Illusion, das Leben gehe ewig weiter. Entsprechend wird das Vermögen für die „Ewigkeit“ angelegt. [...]
Die psychologische Herausforderung in der Entsparphase [...] besteht für die Betroffenen darin, einen beweglichen Umgang mit der Planung des verbleibenden Lebensabschnitts zu finden, ohne sich durch Schreckensbilder von drohender Krankheit, Siechtum und Tod lähmen zu lassen. [...] als übermächtiger Feind immer eine Todesdrohung [...] Probleme, die mit dem Älter-Werden einhergehen, [...] von den Betroffenen unbewusst ausgeblendet, um sich nicht mit möglichen harten Realitäten wie Krankheiten, [...] beschäftigen zu müssen. Durch das Ausblenden wird eine Planung bis zum bitteren Ende vermieden. Was das Alter betrifft, möchte niemand genau hinsehen. Man kann nicht vorhersehen, was einem die Zukunft in Hinblick auf Krankheit, körperlichen bzw. geistigen Verfall oder den plötzlichen Tod des Partners bereithalten mag. [...] Stattdessen werden im Hier und Jetzt Lebendigkeitsbeweise durch ein (über-)aktives Managen des Alltags erbracht, durch engagierte Tätigkeiten und Nebentätigkeiten oder Beweise der eigenen Mobilität. [...] es droht ein Wechsel vom Wohnmobil zum Treppenlift. [...]
Das Vermögen ist das Gegengewicht gegen die unausgesprochenen, aber latent immer vorhandenen Bedrohungen des Alters. Die Befragten wehren sich mit Händen und Füßen dagegen, ihr angespartes Vermö- gen wieder auszugeben. Sie möchten sich nicht der erwirtschafteten Sicherheiten berauben. [...]
Anlagevermögen und Immobilien als Standbein: Hier soll der Status quo bewahrt werden. Man will sich seines Vermögens sicher sein. Bei einem Angreifen droht Kräfteverzehr. Laufende Einkünfte aus Renten, Vermietung, Zinsen und Ähnliches als Spielbein: Es geht um die Gestaltung des Alltags, den täglichen Konsum, um Reisen, die Anschaffung eines neuen Autos oder E-Bikes.
Typen
Planwirtschafter [...] Geldanlage ist für Jahre verplant. Sie sind für jede Eventualität versichert und versuchen so, ihre Ängste auszublenden.
Vertager [...] idealerweise Schatzbriefe für die Ewigkeit – damit hätten sie das Gefühl, Brief und Siegel auf ihren Lebensschatz zu haben. [...] Häufig sind Tagesgeldkonten an die Stelle der Schatzbriefe getreten. Auch damit geht man kein Risiko ein. Statt einer klaren Entschiedenheit wird das Vermögen nur von Tagesgeldkonto zu Tagesgeldkonto „vertagt“.
Blender führen ein aufwändiges bis luxuriöses Leben [...] Das Vermögen steckt in Sachwerten, die dem Schaueffekt dienen oder den Schein wahren. Häufig handelt es sich um große Autos, zum Teil um Immobilien, mit denen man andere beeindrucken möchte. Überdurchschnittlich viele Blender (68 %) besitzen eine Immobilie.
Options-Optimist [...] hat sein Vermögen bewusst auf verschiedene Säulen aufgeteilt und schafft sich dadurch unterschiedliche Optionen. Durch die vorhandenen (Handlungs-) Möglichkeiten strahlt dieser Typus Optimismus aus.
[...] Unsere Gesellschaft wird im Schnitt immer älter und der Generationenvertrag, so wie er ursprünglich gedacht war, wird die Rentner wohl nicht mehr ausreichend finanzieren können. Immer mehr schlecht bezahlte Jobs für große Bevölkerungsteile führen die Forderungen nach privater Vorsorge ad absurdum.[...]
Fragen:
Wie kann der Sozialstaat unabhängig vom demografischen Wandel funktionieren?
Welche Rolle spielt Einwanderung?
Wie viel Verantwortung kann und sollte jeder Einzelne übernehmen?
Sendung
25:03 min (Download Funkkolleg Wirtschaft (15), MP3-Audioformat, 46 MB)
Zusatzmaterial:
Psychologie der Altersvorsorge: Entscheidungsfindung in der Ent(d)sparphase
[...] Für die Phase der aktiven Verwendung des angesammelten Vermögens zwischen dem Renteneintritt und dem Erbfall gibt es jedoch wenig Aussagen.[...]
Welche Funktion und Bedeutung hat das angesparte Vermögen für den Einzelnen?
Welches sind eingeübte oder selbst verordnete Ausgabe-Maximen?
Wie viel wird für die eigenen Bedürfnisse eingesetzt?
Welche Rolle spielt der Wunsch, Teile des Vermögens zu vererben oder es noch zu Lebzeiten zumindest in Teilen an die nachfolgende Generation zu übertragen?
Wie viel kann von dem Ersparten wirklich ausgegeben werden angesichts eines schwer kalkulierbaren Langlebigkeitsrisikos?
Wie viel wird für Unvorhersehbares zurückgehalten?
Grundsätzlich werden Begriffe wie „alt“ oder „Senior“ von der Generation 50 plus gemieden. Solche Begriffe werden erlebt als Sinnbild für
Verlust körperlicher und geistiger Beweglichkeit und Lebendigkeit
Fremdbestimmung und ohnmächtiges Angewiesen-Sein auf andere (zum Beispiel die eigenen Kinder oder „fremde“ Institutionen)
Einengung und Reduktion der persönlichen Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten.
[...] Tendenzen, diese Entwicklungen mit all ihren Vor- und Nachteilen gedanklich hinauszuschieben auf eine zukünftige Zeit. Man fühlt sich generell noch dem (vergangenen) Zeitabschnitt des „saft- und kraftvollen“ Erwachsenenlebens zugehörig [...] großes Bestreben, die eigene Autonomie und Unabhängigkeit zu bewahren, zugleich existieren große Ängste in Bezug auf das Alter(n), jeder hat zumindest eine Ahnung davon, dass man irgendwann Hilfe benötigen wird. Dennoch leben die Best Ager in der Illusion, das Leben gehe ewig weiter. Entsprechend wird das Vermögen für die „Ewigkeit“ angelegt. [...]
Die psychologische Herausforderung in der Entsparphase [...] besteht für die Betroffenen darin, einen beweglichen Umgang mit der Planung des verbleibenden Lebensabschnitts zu finden, ohne sich durch Schreckensbilder von drohender Krankheit, Siechtum und Tod lähmen zu lassen. [...] als übermächtiger Feind immer eine Todesdrohung [...] Probleme, die mit dem Älter-Werden einhergehen, [...] von den Betroffenen unbewusst ausgeblendet, um sich nicht mit möglichen harten Realitäten wie Krankheiten, [...] beschäftigen zu müssen. Durch das Ausblenden wird eine Planung bis zum bitteren Ende vermieden. Was das Alter betrifft, möchte niemand genau hinsehen. Man kann nicht vorhersehen, was einem die Zukunft in Hinblick auf Krankheit, körperlichen bzw. geistigen Verfall oder den plötzlichen Tod des Partners bereithalten mag. [...] Stattdessen werden im Hier und Jetzt Lebendigkeitsbeweise durch ein (über-)aktives Managen des Alltags erbracht, durch engagierte Tätigkeiten und Nebentätigkeiten oder Beweise der eigenen Mobilität. [...] es droht ein Wechsel vom Wohnmobil zum Treppenlift. [...]
Das Vermögen ist das Gegengewicht gegen die unausgesprochenen, aber latent immer vorhandenen Bedrohungen des Alters. Die Befragten wehren sich mit Händen und Füßen dagegen, ihr angespartes Vermö- gen wieder auszugeben. Sie möchten sich nicht der erwirtschafteten Sicherheiten berauben. [...]
Anlagevermögen und Immobilien als Standbein: Hier soll der Status quo bewahrt werden. Man will sich seines Vermögens sicher sein. Bei einem Angreifen droht Kräfteverzehr. Laufende Einkünfte aus Renten, Vermietung, Zinsen und Ähnliches als Spielbein: Es geht um die Gestaltung des Alltags, den täglichen Konsum, um Reisen, die Anschaffung eines neuen Autos oder E-Bikes.
Typen
Planwirtschafter [...] Geldanlage ist für Jahre verplant. Sie sind für jede Eventualität versichert und versuchen so, ihre Ängste auszublenden.
Vertager [...] idealerweise Schatzbriefe für die Ewigkeit – damit hätten sie das Gefühl, Brief und Siegel auf ihren Lebensschatz zu haben. [...] Häufig sind Tagesgeldkonten an die Stelle der Schatzbriefe getreten. Auch damit geht man kein Risiko ein. Statt einer klaren Entschiedenheit wird das Vermögen nur von Tagesgeldkonto zu Tagesgeldkonto „vertagt“.
Blender führen ein aufwändiges bis luxuriöses Leben [...] Das Vermögen steckt in Sachwerten, die dem Schaueffekt dienen oder den Schein wahren. Häufig handelt es sich um große Autos, zum Teil um Immobilien, mit denen man andere beeindrucken möchte. Überdurchschnittlich viele Blender (68 %) besitzen eine Immobilie.
Options-Optimist [...] hat sein Vermögen bewusst auf verschiedene Säulen aufgeteilt und schafft sich dadurch unterschiedliche Optionen. Durch die vorhandenen (Handlungs-) Möglichkeiten strahlt dieser Typus Optimismus aus.
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Rentenversicherung
OER Festival 2016
OER Festival 2016
Eine kompetente Vorstellung der Aktivitäten durch Frau Schütze
Tweets vom OER Festival 2016
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Antragsskizze
Eine kompetente Vorstellung der Aktivitäten durch Frau Schütze
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Antragsskizze
Montag, 22. Februar 2016
Fk Wirtschaft 14: Auslaufmodell Solidarität – welche Zukunft haben die Gewerkschaften?
Folge 14: Auslaufmodell Solidarität – welche Zukunft haben die Gewerkschaften?
Projekt-Arbeit, Outsourcing, Einzelkämpfer–Mentalität – ob Freiberufler oder klassischer Arbeitnehmer, der arbeitende Mensch ist heute ein Leistungsträger und kein Klassenkämpfer. Das stürzt Gewerkschaftler in die Sinnkrise. In den USA wird die Ent-Organisierung der Arbeitswelt in vielen Bundesstaaten bereits politisch durchgesetzt: mit den sogenannten „Right to work“-Gesetzen. Die einst so mächtige Gewerkschaftsbewegung ist heute in viele Einzelgewerkschaften aufgesplittert, für jeden Job gibt es eine Gewerkschaft. Und die klagen über Mitgliederschwund. Weniger Masse bedeutet auch weniger Schlagkraft. Hinzu kommt: In den USA ist fast jeder Dritte mittlerweile freiberuflich tätig,...
Projekt-Arbeit, Outsourcing, Einzelkämpfer–Mentalität – ob Freiberufler oder klassischer Arbeitnehmer, der arbeitende Mensch ist heute ein Leistungsträger und kein Klassenkämpfer. Das stürzt Gewerkschaftler in die Sinnkrise. In den USA wird die Ent-Organisierung der Arbeitswelt in vielen Bundesstaaten bereits politisch durchgesetzt: mit den sogenannten „Right to work“-Gesetzen. Die einst so mächtige Gewerkschaftsbewegung ist heute in viele Einzelgewerkschaften aufgesplittert, für jeden Job gibt es eine Gewerkschaft. Und die klagen über Mitgliederschwund. Weniger Masse bedeutet auch weniger Schlagkraft. Hinzu kommt: In den USA ist fast jeder Dritte mittlerweile freiberuflich tätig,...
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