Ich war eine Zeit lang relativ intensiv dabei, bin in letzter Zeit ziemlich distanzierter Beobachter.
Als solchem gefiel mir Dörtes Beitrag recht gut. (Die Netzerfahrenen als "faule" Lurker)
Hier die Fragen zum Show-Down (mit Kommentaren statt Antworten)
Wie verändern offene Bildungsangebote formales Lernen an Hochschulen und anderen Bildungsinstitutionen?
Keine Ahnung.
Aber es könnte passieren, dass gelegentlich deutlich wird:
Dies ist ausnahmsweise etwas, was ich offenbar auch außerhalb von Schule und Uni werde gebrauchen können. Hier gilt der Spruch Senecas "Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir" erstaunlicherweise mal nicht.
Sind offene Bildungsangebote die Lösung für die Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis?
Keine Lösung, aber vielleicht ein Anlass, über die Diskrepanz nachzudenken.
Wie kann die Teilnahme an offenen Bildungsangebote zertifiziert werden? Muss Sie das überhaupt?
Sie muss nicht. Aber es könnte ausdruckbar ein Link auf das angeboten werden, was die/der Betreffende beigetragen hat. Und ein Universitätssiegel könnte dabei stehen. Ich schwärme für Universitätssiegel.
Wer finanziert offene Bildungsangebote?
Ich mit meinen Rundfunkgebühren. "Ihre Gebühren für gutes Programm." - Oder sehe ich da etwas falsch?
Was fehlt Ihnen beim #ocwl11?
Mir gar nichts. Das spricht dafür, dass ich allzu lernunwillig bin.
Was würden Sie besser machen, wenn Sie der Gastgeber des #ocwl11 wären?
Ich würde weniger Arbeit reinstecken.
Unschooling beweist, dass man am besten ohne Lernhilfen lernt.
"Greift nur hinein ins volle Menschenleben ..."
Oder habe ich da schon wieder etwas nicht verstanden?
Übrigens, ich bin froh, dass Johannes und nicht ich der Gastgeber war.
Darf ich daher vielleicht einen ganz leisen Protest anmelden, dass ich auf dem Blog zu Unrecht unter Gastgeber aufgeführt worden bin?
Zur Online Session 6:
Vortrag über Virtuelles Training für die Polizei: Vipol
Spiel in virtueller Welt (linden realms)
Dienstag, 24. Januar 2012
M(K)ein Beitrag zum Show-Down
Montag, 9. Januar 2012
Wie verändert sich Lernen dadurch, dass es computervermittelt und im öffentlichen Raum geschieht?
Es wird der Abstand zwischen dem theoretischen Lernen und späterer Praxis deutlich.
Man braucht das aber durchaus nicht positiv zu sehen. Was von außen kommt, sind zunächst vor allem Störgeräusche, die von der eigenen Konzentration ablenken.
Außerdem muss man beachten, dass die Praktiker - naheliegenderweise - andere Lernziele haben als die Studenten und als der Dozent sie für seine Studenten als angemessen ansieht.
Sind Praktiker und Studenten in einem Raum, können die Praktiker leichter merken, wann sie stören. (Es fällt freilich auch sehr viel schwerer, sie zu ignorieren.)
Für die Studenten gilt es daher zu lernen:
Was kümmert mich das Geschwätz von Fontanefan, ich will für mich lernen.
Mein Dozent repräsentiert nicht allein die Wissenschaft.
Für den Dozenten gilt es zu lernen:
Wie weit sind Außengeräusche nützlich, wie weit lenken sie zu sehr ab?
Wie kann ich sie sinnvoll ein- und ausblenden?
Was gibt es für die "Gastgeber" zu lernen?
Zunächst: Wie in jeder neuen Situation gilt es sensibel zu sein, nichts aufzudrängen.
Hoffentlich verstehen sie schon so viel vom Netz, dass sie nicht nur stören.
Aber wenn man das Risiko eingeht, immer Neue zuzulassen, darf man von den "Gastgebern" nicht erwarten, dass sie sich ganz einem Konzept unterordnen, in dem sie absichtlich als Fremdelemente eingeschleust werden.
Man braucht das aber durchaus nicht positiv zu sehen. Was von außen kommt, sind zunächst vor allem Störgeräusche, die von der eigenen Konzentration ablenken.
Außerdem muss man beachten, dass die Praktiker - naheliegenderweise - andere Lernziele haben als die Studenten und als der Dozent sie für seine Studenten als angemessen ansieht.
Sind Praktiker und Studenten in einem Raum, können die Praktiker leichter merken, wann sie stören. (Es fällt freilich auch sehr viel schwerer, sie zu ignorieren.)
Für die Studenten gilt es daher zu lernen:
Was kümmert mich das Geschwätz von Fontanefan, ich will für mich lernen.
Mein Dozent repräsentiert nicht allein die Wissenschaft.
Für den Dozenten gilt es zu lernen:
Wie weit sind Außengeräusche nützlich, wie weit lenken sie zu sehr ab?
Wie kann ich sie sinnvoll ein- und ausblenden?
Was gibt es für die "Gastgeber" zu lernen?
Zunächst: Wie in jeder neuen Situation gilt es sensibel zu sein, nichts aufzudrängen.
Hoffentlich verstehen sie schon so viel vom Netz, dass sie nicht nur stören.
Aber wenn man das Risiko eingeht, immer Neue zuzulassen, darf man von den "Gastgebern" nicht erwarten, dass sie sich ganz einem Konzept unterordnen, in dem sie absichtlich als Fremdelemente eingeschleust werden.
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Montag, 2. Januar 2012
Heiko Idensen zu Kollaboration und online-Texten
Soeben ist Heiko Idensen als Twitterfollower zu mir gestoßen, aus dessen Netz- Kunst-Wörter-Buch einige Texte meiner Meinung nach sehr gut zu unserem Kurs Workplacelearning passen:
Das Wissenschaftsverständnis hat sich angesichts der postmodernen Informationstechnologien von einem passiven deskriptiven Paradigma (Relation zur Natur, Repräsentation von Fakten, Entdeckungen von ,Geheimnissen` durch geniale Einzelwissenschaftler) zu einem konstruktivistischen Ansatz hin entwickelt: Hier stehen die Prozesse und Operationen im Vordergrund, durch die Erkenntnisse überhaupt erst erzeugt werden. Diese Prozesse der Wissenserzeugung sind von vornherein als ein kollaboratives Netzwerk angelegt; komplexe Forschungen können nur noch im teamwork[31] vollzogen werden. (H. Idensen: Netzliteratur. Lexikon #51): Ein Blick etwa in physikalische Forschungsliteratur zeigt Teams von mehr als 2000 WissenschaftlerInnen, die über Jahrzehnte zusammenarbeiten. Selbst bei einer Dissertation in einem solchen Arbeitskontext tauchen dann etwa die Namen von über 500 ,Mitautoren` (in alphabetischer Reihenfolge) auf, so dass - trotz der restriktiven Regeln des zunftartig organisierten Wissenschaftsbetriebs - der einzelne Forscher ganz deutlich als Knoten in einem Geflecht von Querbeziehungen positioniert wird. Der Konzeption des WWW-Standards am CERN lag u.a. der Wunsch und die Notwendigkeit der Entwicklung eines einfachen Austauschformats für wissenschaftliche Texte im Netz zugrunde.
"Es gibt vier Arten, ein Buch zu machen. Man kann Fremdes schreiben, ohne etwas hinzuzufügen oder zu verändern, dann ist man ein Schreiber (scriptor). Man kann Fremdes schreiben und etwas hinzufügen, das nicht von einem selbst kommt, dann ist man ein Kompilator (compilator). Man kann auch schreiben, was von anderen und von einem selbst kommt, aber doch hauptsächlich das eines anderen, dem man das Eigene zur Erklärung beifügt, und dann ist man ein Kommentator (commentator), aber nicht ein Autor. Man kann auch Eigenes und Fremdes schreiben, aber das Eigene als Hauptsache und das Fremde zur Bekräftigung beifügen, und dann muss man als Autor (auctor) bezeichnet werden."[29] ( Illich, Ivan: Im Weinberg des Textes. Als das moderne Schriftbild entstand. Ein Kommentar zu Hugos "Didascalicion", Frankfurt am Main 1991, OT: L'Ere du livre, Paris 1990, S. 112) [31]
Wenn ich meinen Beitrag in das Schema einordnen soll: Scriptor bin ich sicher nicht, sondern Copy&Paster, aber auch ein wenig Kommentator, indem ich einen Zusammenhang anzudeuten versuche.
Ein Twitterhinweis von H. Idensen zu Social Reading
Wenn ich meinen Beitrag in das Schema einordnen soll: Scriptor bin ich sicher nicht, sondern Copy&Paster, aber auch ein wenig Kommentator, indem ich einen Zusammenhang anzudeuten versuche.
Ein Twitterhinweis von H. Idensen zu Social Reading
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Mittwoch, 14. Dezember 2011
Psychologische Aspekte von computervermittelter Kommunikation
Was die Verarbeitung der Theorie betrifft, habe ich so gute Erfahrungen mit der offline-Gruppe gemacht, dass ich faul erst einmal abwarte, was sie herausfindet, bevor ich mich mehr als oberflächlich ad fontes begebe.
Mein stilles Wissen zu dieser Frage habe ich zum Teil in diesen Artikeln über Social Learning in dieser Blogparade (vgl. dort besonders den Beitrag von Johannes) externalisiert. Zum Teil steht es auch in den Artikeln über Soziale Netzwerke (dort sind interessanter als meine eigenen Aussagen die, auf die die Links verweisen).
Schließlich gehört auch mein Artikel über Pseudonyme in diesem Blog dazu, in dem ich mich sogar zu der These versteige, dass im Internet eine wirklich offene Diskussion nur möglich wird, wenn Pseudonyme zugelassen sind.
Weil sie so gut zu meinen Vorurteilen über Facebook passen, hier 10 psychologische Fakten über Facebook.
(Ach, da war ich anscheinend doch schon mal ad fontes. Ich verspreche aber, es war sehr oberflächlich, denn mir fiel keine Kritik dazu ein.)
Hier schnell noch ein Selbstzitat mit meinen Vorurteilen über Facebook:
Zusatz:
Warum teilen Leute was auf Facebook und Twitter? Studie der Gruppe Internetforschung an der Uni Wien
In diesem Fall denke ich, es passt zum Kursthema, auch wenn es nicht ganz genau an dieses Stelle im Kurs passt. (Ich danke mons7 für den Hinweis und frage sie auch gleich, warum sie diese Studie geteilt hat. - Dass man das "teilen" nennt, kommt mir immer noch komisch vor. Es passt aber zum Kindergartenspruch "Teilen, teilen, das macht Spaß. Wenn man teilt, hat jeder was." Meine Zeitlinie bei Twitter war jedenfalls noch nie "leer".)
Mein stilles Wissen zu dieser Frage habe ich zum Teil in diesen Artikeln über Social Learning in dieser Blogparade (vgl. dort besonders den Beitrag von Johannes) externalisiert. Zum Teil steht es auch in den Artikeln über Soziale Netzwerke (dort sind interessanter als meine eigenen Aussagen die, auf die die Links verweisen).
Schließlich gehört auch mein Artikel über Pseudonyme in diesem Blog dazu, in dem ich mich sogar zu der These versteige, dass im Internet eine wirklich offene Diskussion nur möglich wird, wenn Pseudonyme zugelassen sind.
Weil sie so gut zu meinen Vorurteilen über Facebook passen, hier 10 psychologische Fakten über Facebook.
(Ach, da war ich anscheinend doch schon mal ad fontes. Ich verspreche aber, es war sehr oberflächlich, denn mir fiel keine Kritik dazu ein.)
Hier schnell noch ein Selbstzitat mit meinen Vorurteilen über Facebook:
Facebook lehne ich ab. Die Beseitigung von Privatheit, die Facebook aggressiv betreibt, widerspricht m.E. eindeutig dem Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung. Und die ist mir wichtiger als die vielen schönen Instrumente, mit denen das Internet soziales Lernen erleichtert. Wenn Social Learning nur in einer Gesellschaft möglich wäre, in der die Regeln von Facebook gelten, würde ich darauf verzichten.Ich weiß etwas über die Möglichkeiten, auch bei Facebook eine gewisse Datenautonomie zu erhalten, ohne mich darin wirklich auszukennen. Wer Experte ist, wird vermutlich auch bei Facebook noch seine informationelle Selbstbestimmung erhalten können, zumal wenn er aus bewusster Entscheidung seine Privatsphäre energisch beschränkt oder auch ganz aufgibt.Weil Facebook aber so leicht zugänglich ist, dass es auch dem in Datenschutz ganz Unbefangenen den Zugang erlaubt, hat es für mich dieselbe moralische Integrität wie die Stasi. Die war (als Organisation, nicht alle Mitglieder) auch davon überzeugt, dass ihr System richtig sei. (sieh Blogparade)
Zusatz:
Warum teilen Leute was auf Facebook und Twitter? Studie der Gruppe Internetforschung an der Uni Wien
In diesem Fall denke ich, es passt zum Kursthema, auch wenn es nicht ganz genau an dieses Stelle im Kurs passt. (Ich danke mons7 für den Hinweis und frage sie auch gleich, warum sie diese Studie geteilt hat. - Dass man das "teilen" nennt, kommt mir immer noch komisch vor. Es passt aber zum Kindergartenspruch "Teilen, teilen, das macht Spaß. Wenn man teilt, hat jeder was." Meine Zeitlinie bei Twitter war jedenfalls noch nie "leer".)
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Mittwoch, 7. Dezember 2011
Twittern als Beispiel für die Wissensspirale
Ich mache irgendwelche Erfahrungen (Ich stehe an einer Bushaltestelle und friere. Oder: Ich sitze in einem psychologischen Seminar und rede mit anderen über einen Text.) [Sozialisation]
Ich twittere darüber ("Mir ist kalt." Oder: "Wissensspirale: Sozialisation, Externalisierung, Kombination, Internalisierung.") [Externalisierung}
Einer meiner Follower hat ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt dazu passende Texte und kombiniert beides ("Schräg über die Straße ist ein Starbuck. Trink doch Coffee to go!" Oder: "gerade diesen Artikel gelesen. Klärt meine Vorbehalte zur Wissensspirale auf. Top! http://www.community-of-knowledge.de/beitrag/was-verbirgt-sich-hinter-der-externalisierung-von-implizitem-wissen/") [Kombination] - Wenn sie nett ist, verlinkt sie gleich zu den Texten wie @designeon.
Ich nehme mir zu Herzen, was ich dadurch an neuem erfahren habe. (Ich hole mir Kaffee. Oder: Ich lese den Aufsatz.) [Internalisierung]
Auf welcher Stufe bin ich jetzt?
Ich glaube, ich habe mir aufgrund meiner Sozialisation statt des Kaffees vom Kiosk nebenan einen Flachmann geholt. Und statt den empfohlenen Artikel ordentlich zu lesen und zu verstehen, schon nach den ersten Sätzen externalisiert und halbgares Zeug gequatscht.
Aber das liest jetzt jemand und gibt seinen Kommentar ab (darüber, was ich falsch verstanden habe). Wenn ich nicht ganz begriffsstutzig bin, kombiniere ich den mit meinem Halbwissen und baue daraus neues Wissen auf, d.h. ich begreife/internalisiere ihn.
Was machen Retweeter und Blogger?
Beispiel
@sabineczerny: Zahl der Lehrer-Pensionierungen auf Rekordniveau - Jeder 5. aus gesundheitl.Gründen vorzeitig i. d. Ruhestand sz http://bit.ly/t2SvI1
@sabineczerny: Sozialverhalten "Fairness ist eine Voraussetzung für Zusammenarbeit" szhttp://t.co/Qtx78hz8
Bin zu faul, selbst Wissen aufzubauen, deshalb retweete (bzw. copy&paste) ich nur. Vielleicht baut jemand anders Wissen daraus auf.
Und wenn ich Glück habe, bekomme ich fürs Retweeten einen Doktortitel.
Oder ist das eher Pech für mich und Glück für die BRD, die einen Blender - für kurze Zeit - los wird.
Keine Sorge, er kommt wieder und hilft weiter beim Wissensaufbau. Diesmal vielleicht nicht nur durch copy&paste.
Im Wesentlichen ist dieser Artikel ein copy&paste von Lernspielwiese. Aber vielleicht ist noch etwas hinzugekommen, @mons7? Dann hätte ich ja vielleicht etwas von dir und Nick Knatterton* gelernt und erfolgreich kombiniert.
*"Dessen geflügeltes Wort „Kombiniere, …“ ging in den deutschen Sprachgebrauch ein." (Wikipedia)
Ich twittere darüber ("Mir ist kalt." Oder: "Wissensspirale: Sozialisation, Externalisierung, Kombination, Internalisierung.") [Externalisierung}
Einer meiner Follower hat ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt dazu passende Texte und kombiniert beides ("Schräg über die Straße ist ein Starbuck. Trink doch Coffee to go!" Oder: "gerade diesen Artikel gelesen. Klärt meine Vorbehalte zur Wissensspirale auf. Top! http://www.community-of-knowledge.de/beitrag/was-verbirgt-sich-hinter-der-externalisierung-von-implizitem-wissen/") [Kombination] - Wenn sie nett ist, verlinkt sie gleich zu den Texten wie @designeon.
Ich nehme mir zu Herzen, was ich dadurch an neuem erfahren habe. (Ich hole mir Kaffee. Oder: Ich lese den Aufsatz.) [Internalisierung]
Auf welcher Stufe bin ich jetzt?
Ich glaube, ich habe mir aufgrund meiner Sozialisation statt des Kaffees vom Kiosk nebenan einen Flachmann geholt. Und statt den empfohlenen Artikel ordentlich zu lesen und zu verstehen, schon nach den ersten Sätzen externalisiert und halbgares Zeug gequatscht.
Aber das liest jetzt jemand und gibt seinen Kommentar ab (darüber, was ich falsch verstanden habe). Wenn ich nicht ganz begriffsstutzig bin, kombiniere ich den mit meinem Halbwissen und baue daraus neues Wissen auf, d.h. ich begreife/internalisiere ihn.
Was machen Retweeter und Blogger?
Beispiel
@sabineczerny: Zahl der Lehrer-Pensionierungen auf Rekordniveau - Jeder 5. aus gesundheitl.Gründen vorzeitig i. d. Ruhestand sz http://bit.ly/t2SvI1
@sabineczerny: Sozialverhalten "Fairness ist eine Voraussetzung für Zusammenarbeit" szhttp://t.co/Qtx78hz8
Bin zu faul, selbst Wissen aufzubauen, deshalb retweete (bzw. copy&paste) ich nur. Vielleicht baut jemand anders Wissen daraus auf.
Und wenn ich Glück habe, bekomme ich fürs Retweeten einen Doktortitel.
Oder ist das eher Pech für mich und Glück für die BRD, die einen Blender - für kurze Zeit - los wird.
Keine Sorge, er kommt wieder und hilft weiter beim Wissensaufbau. Diesmal vielleicht nicht nur durch copy&paste.
Im Wesentlichen ist dieser Artikel ein copy&paste von Lernspielwiese. Aber vielleicht ist noch etwas hinzugekommen, @mons7? Dann hätte ich ja vielleicht etwas von dir und Nick Knatterton* gelernt und erfolgreich kombiniert.
*"Dessen geflügeltes Wort „Kombiniere, …“ ging in den deutschen Sprachgebrauch ein." (Wikipedia)
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Mittwoch, 30. November 2011
Kann eine 'Community of knowledge' das Börsengeschehen beeinflussen?
Markus Birkenkrahe, Professor für Wirtschaftsinformatik in Berlin, sieht sich in der New York Times zitiert. Der Grund, er meint, Internet Communitys könnten das Börsengeschehen beeinflussen:
If an activity is meaningful to a community, it can use social media to build information, momentum and relationships much, much faster than ever before. That these tools are related to “community” (a wider group with common interests) rather than “friendship” can be gathered from the many facebook pages that are dedicated to a cause. (Social Media Are Growing Up)Mir scheint interessant, dass hier knowledge building durch eine Community aufgrund ihrer weltweiten Vernetzbarkeit innerhalb des Internets sehr reale wirtschaftliche Folgen zugeschrieben werden.
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Samstag, 26. November 2011
Wie kann man verhindern, dass Wissen der Gemeinschaft verloren geht?
In der Familie
1. indem man die wichtigsten Fundorte, Passwörter u.ä. gemeinsam speichert.
2. indem man Familienerinnerungen (Familiengeschichten, Familiengeschichte, Kochrezepte u.a. abfragt und speichert (im Gedächtnis, per Audio und Schrift)
In Arbeitsgemeinschaften:
1. Indem man alle Mitglieder an der Aufgabe interessiert.
Nur dann werden die Mitglieder kein Interesse haben, Informationen zu monopolisieren, um sich unentbehrlich zu machen. (Freilich muss auch klar sein, dass die Wertschätzung dem Beitrag zum Ergebnis dient und nicht der Unentbehrlichkeit eines Mitglieds, und sei es des Leiters/Moderators.)
2. Indem man für besonders wichtige Aufgaben Teams arbeiten lässt. (Das setzt freilich voraus, dass man mindestens zwei findet, die sich dafür interessieren und befähigt sind).
In Betrieben:
1. durch Expertensysteme (die freilich in den Fällen nicht greifen, wo es um intuitives Wissen geht)
2. durch Teambildung (s.o.)
Anekdote dazu: Im Ostblock gab es nur zwei höchstqualifizierte Spezialisten für die Löschung von brennenden Ölquellen. Beide arbeiteten in der Sowjetunion. China fragte an, ob es Assistenten stellen dürfe, die diese bei der Arbeit unterstützten. Am Ende hatte die Sowjetunion weiterhin diese beiden Experten, China aber hatte zehn.
In der Kunst:
Meisterklassen (da das Wissen intuitiv ist, kann hier ein Expertensystem gewiss nicht greifen)
In der Gesellschaft:
1. durch oral history, Zeitzeugen; vgl. auch: Erinnerungskultur
2. durch Sammlung von Märchen, Sagen, Alltagswissen, Weltwissen
3. Dokumentation sterbender Schriften und Codes
4. Dokumentation sterbender Sprachen, auch Computersprachen
5. Dechiffrierung von bisher Unlesbarem (Beispiel: Hieroglyphen) und regelmäßige Umspeicherung auf die neusten Speichermedien Verwendung dauerhafter Speichermedien und für Sonderfälle den Erhalt von Lesegeräten für alte Speichermedien
6. allgemein: Pflege aussterbender Kulturtechniken
7. speziell dafür entwickelte Wissenschaften, z.B. Ethologie, Geschichte
1. indem man die wichtigsten Fundorte, Passwörter u.ä. gemeinsam speichert.
2. indem man Familienerinnerungen (Familiengeschichten, Familiengeschichte, Kochrezepte u.a. abfragt und speichert (im Gedächtnis, per Audio und Schrift)
In Arbeitsgemeinschaften:
1. Indem man alle Mitglieder an der Aufgabe interessiert.
Nur dann werden die Mitglieder kein Interesse haben, Informationen zu monopolisieren, um sich unentbehrlich zu machen. (Freilich muss auch klar sein, dass die Wertschätzung dem Beitrag zum Ergebnis dient und nicht der Unentbehrlichkeit eines Mitglieds, und sei es des Leiters/Moderators.)
2. Indem man für besonders wichtige Aufgaben Teams arbeiten lässt. (Das setzt freilich voraus, dass man mindestens zwei findet, die sich dafür interessieren und befähigt sind).
In Betrieben:
1. durch Expertensysteme (die freilich in den Fällen nicht greifen, wo es um intuitives Wissen geht)
2. durch Teambildung (s.o.)
Anekdote dazu: Im Ostblock gab es nur zwei höchstqualifizierte Spezialisten für die Löschung von brennenden Ölquellen. Beide arbeiteten in der Sowjetunion. China fragte an, ob es Assistenten stellen dürfe, die diese bei der Arbeit unterstützten. Am Ende hatte die Sowjetunion weiterhin diese beiden Experten, China aber hatte zehn.
In der Kunst:
Meisterklassen (da das Wissen intuitiv ist, kann hier ein Expertensystem gewiss nicht greifen)
In der Gesellschaft:
1. durch oral history, Zeitzeugen; vgl. auch: Erinnerungskultur
2. durch Sammlung von Märchen, Sagen, Alltagswissen, Weltwissen
3. Dokumentation sterbender Schriften und Codes
4. Dokumentation sterbender Sprachen, auch Computersprachen
5. Dechiffrierung von bisher Unlesbarem (Beispiel: Hieroglyphen) und regelmäßige Umspeicherung auf die neusten Speichermedien Verwendung dauerhafter Speichermedien und für Sonderfälle den Erhalt von Lesegeräten für alte Speichermedien
6. allgemein: Pflege aussterbender Kulturtechniken
7. speziell dafür entwickelte Wissenschaften, z.B. Ethologie, Geschichte
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